Lehrstuhl für Südosteuropäische Geschichte
Die Geschichte Südost- und Zentraleuropas wird am Lehrstuhl für Südosteuropäische Geschichte in einer vergleichenden Perspektive betrieben. Die Schwerpunkte liegen auf dem gesellschaftlichen Wandel in den spät- und postosmanischen sowie spät- und posthabsburgischen Gesellschaften in Südost- und Ostmitteleuropa im 19. und 20. Jahrhundert. In der Arbeit am Lehrstuhl geht es auch um Themen von gesellschaftlicher Integration in Südost- und Ostmitteleuropa in der Ära des Sozialismus. Große Bedeutung hat auch die aktuelle Geschichte der Transformation von kommunistischen Diktaturen in Marktdemokratien und die EU-Integration. In diesem Zusammenhang werden auch Theorien und Verläufe ethnischer Konflikte in den Blick genommen. Ein wichtiger Forschungsansatz ist die Historische Anthropologie. Als Ausweitung sozialgeschichtlicher Zugänge verstanden ist sie vom Bemühen getragen, Menschen in ihren subjektiven Wirklichkeiten in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen. Das macht sie und die Arbeit am Lehrstuhl anschlussfähig für ähnliche Forschungen in anderen Regionen. (mehr ...)
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Prof. Dr. Hannes Grandits |
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