Forschung
Dissertationen:
Eine Auswahl der derzeit am Lehrstuhl laufenden Dissertationsprojekte (bei Erstbetreuung) finden Sie hier.
Online-Zeitschrift: Südosteuropäische Hefte
Die Online-Zeitschrift "Südosteuropäische Hefte" versteht sich in allgemeiner Zielsetzung als Forum für Nachwuchswissenschaftler_innen, die zum regionalen Schwerpunkt Südosteuropa forschen. Sie will daher neuere Arbeiten und Projekte der deutschsprachigen Südosteuropaforschung abbilden und zugleich Raum für intellektuellen Austausch und kooperative Vernetzung bieten (mehr ...).
Buchreihe: Balkanologische Veröffentlichungen
In der Buchreiche „Balkanologischen Veröffentlichungen“ erscheinen Monographien und Sammelbände zu Geschichte, Gesellschaft und Kultur im Balkanraum. Im Fokus stehen historische, kulturwissenschaftliche, ethnologische sowie sozial- und kulturanthropologische Forschungen. (mehr ...)
Gastwissenschaftler/-innen:
Einen Überblick über die Wissenschaftler/innen, die für einen längeren Zeitraum als Gäste am Lehrstuhl assoziiert seit dem Sommersemester 2010 geforscht haben, finden Sie hier.
Laufendes Forschungsnetzwerk:
International Research Network “Physical Violence and State Legitimacy in Late Socialism”. (mehr ...)
Laufende Drittmittelprojekte:
- Phantomgrenzen in Ostmitteleuropa
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Ziel dieses vom BMBF finanzierten Kompetenznetzwerkes "Phantomgrenzen in Ostmitteleuropa" ist es, nicht mehr existente Grenzen, die dennoch in verschiedener Form und Intensität den ostmitteleuropäischen Raum strukturieren, zu untersuchen. Eine Analyse dieser mehr oder weniger "unsichtbaren Grenzen" verspricht neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Eigenarten der Region und soll einen originellen Beitrag zu einer transnationalen Forschungsperspektive leisten. Diese Perspektive soll auch dazu beitragen, die unterschiedlichen Manifestationen von Differenz in den betreffenden Gesellschaften besser zu verstehen. Dem Verbundnetzwerk, mit dem die am Lehrstuhl für Südosteuropäischen Geschichte der HU-Berlin durchgeführten Forschungen kooperieren, gehören desweiteren an: das Centre Marc Bloch Berlin (Koordination des Verbunds), das Zentrum Moderner Orient Berlin, die Martin-Luther-Universität Halle. (mehr ...)
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Die Hauptziele dieses Projektes sind die Qualifizierung und Förderung von wissenschaftlichen Nachwuchskräften über ihre Einbindung in ein strukturbildendes internationales Forschungsnetzwerk zum Thema "Repräsentation des sozialistischen Jugoslawien im Umbruch" sowie die Etablierung und Förderung einer weiterreichenden innerregionalen Zusammenarbeit von Institutionen, etablierten und Nachwuchsforschern. (mehr ...) Partner sind das Zentrum für Zeitgeschichte Balkans der Universität Belgrad und das Institut für Geschichte der Universität Sarajevo. Das Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst - DAAD gefördert.
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Abgeschlossenes Drittmittelprojekt:
- Neue und ambivalente Nationsbildungsprozesse in Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro und Moldawien im Vergleich (1944-2010)
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Dieses Forschungsprojekt untersucht aktuelle Nationsbildungsprozesse im südöstlichen Europa nach 1945 aus einer historischen und anthropologischen Perspektive. Dabei werden vier Fallbeispiele vergleichend betrachtet: die bosniakische (bosnische), makedonische, moldawische und montenegrinische Nationsbildungen bzw. diesbezüglichen Versuche. Der Fokus der interdisziplinären Analyse liegt einerseits auf kollektiven Selbstzuschreibungen „einfacher“ Menschen während der realsozialistischen Jahrzehnte nach 1945 bzw. in der Zeit nach dem Ende der sozialistischen Ära. Unter welchen Bedingungen waren und sind Menschen bereit, neue nationale Identitätspolitik zu akzeptieren, was machen sie daraus und wie gingen und gehen sie mit alternativen Identitätsangeboten um? Andererseits werden die Inhalte der jeweiligen nationalen Identitäten erkundet, um zu erörtern, ob sie bei etablierten kulturellen Praktiken anknüpfen und wo die kulturellen Grenzen der Nation gezogen wurden. (mehr ...) |
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