Physical Violence and State Legitimacy in Late Socialism
Das internationale Forschungsnetzwerk zu post-stalinistischer Gewalt umfasst Wissenschaftler unterschiedlicher Universitäten und wird durch die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz unterstützt. Zweimal jährlich werden Gastwissenschaftler für jeweils zwei Monate zur Projektmitarbeit eingeladen. Das dreijährige Projekt startete im April 2011.
Das Netzwerk untersucht die Beziehung zwischen physischer Gewalt und Staatslegitimität in Osteuropa und der Sowjetunion und geht folgenden zentralen Fragen nach: Wie ging der post-stalinistische Staat mit physischer Gewalt um? In welcher Weise waren diese Veränderungen mit Repressionen und dem gewaltsamen Gebrauch von Macht verbunden? In welchem Ausmaß verschwand die physische Gewalt aus der Politik? Wie wurde physische Gewalt in der Privatsphäre ausgehandelt? Haben diese Veränderungen zum Niedergang des Kommunismus beigetragen?
Das Forschungsnetzwerk versucht einen Beitrag zu aktuellen Debatten über das Wesen kommunistischer Diktaturen und die Ursachen der europäischen Revolutionen 1989 im Zusammenhang mit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 zu leisten. Das Ziel ist, eine internationale Kooperation sowie komparative und transnationale Forschungsansätze auf diesem Gebiet zu fördern.
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Projektleitung:
- Dr. Jan C. Behrens, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam, behrends@zzf-pdm.de
- Dr. Jens Gieseke, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam, gieseke@zzf-pdm.de
- Prof. Dr. Pavel Kolář, European University Institute, Florence / Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam, pavel.kolar@eui.eu
Projektkoordination:
- Stefanie Karmann, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam, karmann@zzf-pdm.de
Beratungsgremium:
- Prof. Dr. Jörg Baberowski, Humboldt-Universität zu Berlin, baberowskij@geschichte.hu-berlin.de
- Prof. Dr. Ulf Brunnbauer, Universität Regensburg, ulf.brunnbauer@geschichte.uni-regensburg.de
- Prof. Dr. Hannes Grandits, Humboldt-Universität zu Berlin, grandith@hu-berlin.de
- Prof. Dr. Sandrine Kott, University of Geneva, sandrine.kott@unige.ch
- Prof. Dr. Claudia Kraft, Universität Siegen, claudia.kraft@uni-siegen.de
- Prof. Dr. Thomas Lindenberger, Ludwig Boltzmann Institute for European History and Public Spheres, Wien, thomas.lindenberger@ehp.lbg.ac.at
- Prof. Dr. Alf Lüdtke, Universität Erfurt, alf.luedtke@uni-erfurt.de
- Prof. Dr. Martin Sabrow, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam, sekretariat@zzf-pdm.de
- Prof. Dr. Alexei Yurchak, University of California, Berkley, yurchak@berkeley.edu