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Humboldt-Universität zu Berlin - Geschichte Aserbaidschans

Baku. Metropole an der Peripherie?

Wann 06.11.2014 um 09:30 bis 07.11.2014 um 16:30 (Europe/Berlin / UTC100) iCal
Wo Festsaal der Humboldt‐Universität zu Berlin, Luisenstraße 56, 10117 Berlin
Kontaktname
Kontakt Telefon (+49) 030-2093 70577
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Der Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans der Humboldt-Universität zu Berlin lädt ein zur internationalen Konferenz:

 

 

Baku. Metropole an der Peripherie?

 

 

6.–7. November 2014

Festsaal der Humboldt‐Universität zu Berlin

Luisenstraße 56

10117 Berlin

 

 

 

Anlässlich der Einführung der Stadtverordnung in den südkaukasischen Städten vor 140 Jahren findet am Stiftungslehrstuhl „Geschichte Aserbaidschans“ der Humboldt-Universität zu Berlin am 6./7. November 2014 eine internationale Tagung zum Thema „Baku. Metropole an der Peripherie?“ statt, zu der wir recht herzlich einladen.

Eine Metropole ist historischer, kultureller, politischer, sozialer und wirtschaftlicher Mittelpunkt einer Region und bietet Bezugspunkte im nationalen und gegebenenfalls auch internationalen Städtesystem. Die geplante Konferenz folgt diesen Kriterien und möchte der neuzeitlichen Entwicklung der Erdölmetropole Baku aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Disziplinen nachgehen. Nicht nur stadtgeschichtliche und architektonische Momente sondern vor allem auch soziokulturelle Aspekte der Stadtentwicklung Bakus werden beleuchtet. Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte Bakus helfen, die Position der Stadt sowohl als „regionaler Marktplatz“, als auch als „global city“ im weltweiten Wirtschaftsgeflecht zu bestimmen. Als Bestandteil der islamischen Welt, des Russischen Reiches und der späteren Sowjetunion wird zudem die besondere Bedeutung Bakus als Begegnungsraum verschiedener Religionen und Kulturen diskutiert.

Baku – eine Metropole an der Peripherie? Die Beiträge fokussieren auf den Begriff der Metropole, der je nach Disziplin mit anderen Maßstäben bemessen wird. Die internationale Tagung bringt Wissenschaftler zusammen, um Verortungen und Relationen zwischen Peripherie und Zentrum kritisch auszuloten und Fragen der Selbstinszenierung des „neuen Baku“ als Hauptstadt der heutigen Republik Aserbaidschan zur Diskussion zu stellen.

 

Programmvorschau:

 

Donnerstag, 6. November:

 

Ø  Räumliche und funktionale Strukturen, architektonische Konzepte

Ø  Herrschaftszentrum – wirtschaftliche, soziale und politische Räume

Ø  Biodiversität – Umwelt – Lebensqualität

Ø  Hauptstadtinszenierungen und Lebensformen

Ø  Historische Perspektiven: Erinnerung – Wahrnehmungsgeschichte

 

Freitag, 7. November:

 

Ø  Soziale Dynamiken – Migrationsprozesse

Ø  Baku in regionalen und internationalen Netzwerken

Ø  Kulturelle und religiöse Vielfalt und Differenz

Ø  Ethnische Minderheiten im städtischen Leben

 

Die Konferenzsprachen sind Deutsch, Englisch und Russisch, eine deutsche Übersetzung wird angeboten.

 

 

Veranstaltungsort:

Festsaal der Humboldt‐Universität, Luisenstraße 56, 10117 Berlin

 

Zeit:

Donnerstag, 6. November 2014, 09.30 – 17.30 Uhr

Freitag, 7. November 2014, 09.30 – 16.30 Uhr

Anreise:

Ab Berlin Hauptbahnhof oder S+U Friedrichstraße mit dem Bus 147 bis Charité - Campus Mitte (Berlin). Auch von den Stationen U6 Naturkundemuseum und S1, S2, S25 in zehn Minuten zu Fuß erreichbar. Parkplätze sind am Charité-Klinikum vorhanden.

 

 

Es wird um Rückmeldung gebeten unter:

 

Tel.: (+49) 030 2093 70577, Fax: (+49) 030 2093 70655

oder Email: phil.jaeger@hu-berlin.de – Ansprechpartner: Philipp Jäger

 

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