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Humboldt-Universität zu Berlin - Geschichte Aserbaidschans

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Geschichtswissenschaften | Geschichte Aserbaidschans | Archiv | Ein Projekt für den ganzen 'Orient'? - Internationale Tagung anlässlich des 200. Jubiläums von Mirza Fatali Achundov (1812-1878)

Ein Projekt für den ganzen 'Orient'? - Internationale Tagung anlässlich des 200. Jubiläums von Mirza Fatali Achundov (1812-1878)

Mirza Fatali Achundov (geb. am 12. Juli 1812 in Nucha/Schäki – gest. am 27. Februar 1878 in Tiflis) gilt als herausragender aserbaidschanischer Aufklärer, Philosoph, Islamkritiker und Literat mit einer bis heute unterschätzten Wirkung auf die Reformdiskussionen unter muslimischen Gelehrten im 19. Jahrhundert. Er entwarf nicht nur das erste lateinbasierte Alphabet für die Turksprachen, sein philosophisches Traktat – als „Briefe von Kämaluddövlä“ bekannt – beeinflusste die Entwicklung der Philosophie im islamischen Orient. Mit seinem Roman „Betrogene Sterne“ (1857) begründete er die neue aserbaidschanische Prosa und seine Komödien legten den Grundstein für das Entstehen des modernen aserbaidschanischen Theaters und weit darüber hinaus. Wir laden Sie ein, diesen Denker des ‚Orients’ kennen zu lernen und Fragen nach der Aktualität seiner Gedanken – nicht nur für die aserbaidschanische Gesellschaft – zu diskutieren! Vom 6.-7. November 2012, Beginn: 6. November 2012, 9.30 Uhr im Festsaal der Humboldt -Universität, Luisenstraße 56, 10117 Berlin

PDF document icon Programm_Achundov_Konferenz.pdf — PDF document, 471 KB (483116 bytes)