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Humboldt-Universität zu Berlin - Geschichte Aserbaidschans

Veranstaltungen

 

IN MEMORIAM MIRZA SCHAFI


Vor über 150 Jahren war der Name des aserbaidschanischen Dich-ters Mirzə Şəfi Vazeh (1794—1852) der belesenen europäischen Welt bestens vertraut. Friedrich von Bodenstedt (1819–1892), der deutsche Reiseschriftsteller, Dichter und Universitätsprofessor hat-te ihm u.a. in „Tausend und ein Tag im Orient“ (Reisebericht, Teil II 1849/1850) und in der Gedichtsammlung „Die Lieder des Mirza Schaffy“ (1851) ein Denkmal gesetzt. Letztere erreichte bis 1924 allein 149 Auflagen und wurde weltweit übersetzt. Unzählige Kom-ponisten vertonten die Gedichte. Bislang ließen sich lt. Lebedeva (2008) rd. 500 Vertonungen von 220 Komponisten ermitteln, am bekanntesten sind die „Persischen Lieder“ von A. Rubinstein.
Anläßlich des 225. Geburtstages des großen aserbaidschanischen Dichters wurde im Rahmen des „The National Heritage project“ eine Gesamtausgabe seiner Werke in aserbaidschanischer, deutscher und russischer Sprache vorbereitet, die vorgestellt wird.
Wir laden Sie herzlich zu dieser öffentlichen Veranstaltung ein.
Freitag, den 1. November 2019, 12.30 - 14.30 Uhr
Hausvogteiplatz 5-7, 10117 Berlin
Hörsaal 007
Programm
Begrüßung
Prof. Dr. Eva-Maria Auch, Humboldt Universität Berlin
S.E. Ramin Hasanov, Botschafter der Republik Aserbaidschan in Deutschland - angefragt
Einführungsvorträge
Zum Wirken von Mirzə Şəfi Vazeh - Prof. Fakhraddin Y. Veysalli,
Sprachenuniversität Baku
Mirzə Şəfi Vazeh in seiner Zeit - Prof. Dr. Eva-Maria Auch, HU Berlin
Mirzә Şәfi Vazeh und Friedrich von Bodenstedt – eine aserbaidschanisch-deutsche Freundschaft und ihre Folgen - PD Dr. Michael Reinhard Heß, Universität Gießen
Leseproben
Studenten des Lehrstuhls „Geschichte Aserbaidschans“
des IfG der HU tragen Gedichte in aserbaidschanischer und
deutscher Sprache vor - Leitung Dr. Rasim Mirzayev - HU Berlin
Im Anschluss laden wir zu einem Stehempfang ein.

 

Veranstaltungsort:
Institutsgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin
Hausvogteiplatz 5-7, 10117 Berlin, Hörsaal 007
Öffentliche Verkehrsmittel: U-Bahnlinie 2, Haltestelle Hausvogteiplatz
Kontakt:
HU - LS Geschichte Aserbaidschans - Prof. Dr. Eva-Maria Auch
Sitz: Friedrichstraße 191-193a , Raum 5101, 10117 Berlin
Tel.: (+49 30) 2093-70577 - Fax.: (+49 30) 2093-70655
https://www.geschichte.hu-berlin.de/de/bereiche-und-lehrstuehle/aserbaidschan/startseite
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 28.10.2019 unter:
luscheib@geschichte.hu-berlin.de
Kooperationspartner:
Q Gallery Berlin
Unterstützung:
The National Heritage project — Xalq Bank Baku
Botschaft der Republik Aserbaidschan - Berlin
Workshop & Lesung
Humboldt-Universität zu Berlin
23. September 2019, 12 Uhr s.t

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Gemeinde am Humboldthain in Berlin Mitte (Wedding) zeigt wieder Geschichte!

Diesmal eine Ausstellung vom 24.10. bis 24.11.2019 anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Ankunft erster deutscher Siedler im Südkaukasus

„Entgrenzung - Deutsche auf Heimatsuche zwischen Deutschland/Württemberg und Kaukasien“

1817/1818 erreichten deutsche Siedler, überwiegend aus Württemberg, Südkaukasien und gründeten dort bis 1819 acht Kolonien. Aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums ihrer Ankunft wurde die vom Auswärtigen Amt geförderte Ausstellung des Kultur- und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e.V. 2017 in Berlin eröffnet und anschließend an weiteren Orten in Deutschland sowie in Aserbaidschan, Georgien und der Ukraine der Öffentlichkeit präsentiert. Jetzt wird sie erneut in Berlin, diesmal bei uns im Norden Berlins gezeigt.

Themen der Ausstellung sind: Ursachen der Auswanderung aus Württemberg, speziell per Boot aus Ulm, Ankunft, zaristische Einwanderungspolitik und Aufbau von Siedlungsstrukturen im multikulturellen Umfeld Südkaukasiens, gesellschaftliches, religiöses und ökonomisches Leben in den Mutter- und zahlreichen Tochterkolonien, städtisches Leben und Unternehmertum in Tiflis und Baku, Veränderungen durch den Ersten Weltkrieg, Bürgerkrieg und Revolutionen, die Sowjetisierung und ihre Auswirkungen auf Gemeinschaft und Wirtschaft unter ländlichen und städtischen Deutschen, Verfolgung und Deportation nach Kasachstan und Sibirien und die Folgen bis in die Gegenwart. Heute sind noch zahlreiche materielle und immaterielle Denkmäler deutsch-kaukasischer Beziehungsgeschichte in Südkaukasien erhalten, die für die Zukunft bewahrt werden sollen. Eine gemeinsame Erinnerungskultur kann im Rahmen der Östlichen Partnerschaft einen Beitrag zu einer in mehrfacher Hinsicht „entgrenzten“ Verständigung zwischen den Menschen aus der Europäischen Union, besonders denen aus Deutschland, und den Bürgern Südkaukasiens leisten. Es werden auch Erinnerungen wach an deutschstämmige Umsiedler aus den ehemaligen UdSSR in den 90er Jahren nach Berlin, auch ins Brunnenviertel, Nachbarn die teilweise weiterhin hier leben. In der Ausstellung und in Vorträgen werden u.a. auch die Aktivitäten der damaligen christlichen Kirchen zur Gründung von Gemeinden und beim Bau von Kirchengebäuden dort behandelt.

 

Termine und Besichtigungszeiten

Do. 24. Okt. um 19 Uhr Feierliche Eröffnung in der Himmelfahrtkirche in Berlin Wedding

mit Einführungsvortrag von Frau Prof. Dr. Eva-Maria Auch von der Humboldt-Universität

 

Do. 31. Okt. Ausstellung von 12 – 13 Uhr, sowie um 18.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst,

  1. 7. Nov. Ausstellung zwischen 12 und 13 Uhr geöffnet

 

Mo. 11. November um 18.30 Uhr

Vortrag: „Glauben der Menschen im Kaukasus und ihre Kirchen“

von Gerhard Ballewski, Dipl.Verw.wirt, Leiter des KIDOK-Dokumentationsbüros

nachher Diskussion und Besichtigung der Ausstellung zwischen 19.15 und 20.00 Uhr

 

Do. 14. November zur Besichtigung der Ausstellung geöffnet zwischen 12 und 13 Uhr

Do. 21. November zur Besichtigung der Ausstellung geöffnet zwischen 12 und 13 Uhr

 

Sonntags jeweils nach den Gottesdiensten um 11 Uhr Ausstellung offen zwischen 12 und 13 Uhr

So. 24. November nach dem Gottesdienst Ende der Ausstellung mit Diskussion 12-13 Uhr

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Adresse: Himmelfahrtkirche Gustav-Meyer-Allee 2, UBf. Voltatsraße, SBf. Gesundbrunnen,

Eintritt jeweils frei! Behindertenzugang vom Park

 

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IN MEMORIUAM NASIMI – 650 Jahre 


Anlässlich des Festjahres zu Ehren des großen aserbaidschanischen 
Dichters und Philosophen Imadäddin Näsimi und des 25-jährigen Jubiläums 
der Nationalen Kommission der Republik Aserbaidschan für die UNESCO 
möchte ich Sie zu einer Feierstunde am 23. September 2019, 12 -14 Uhr in 
die Humboldt-Universität, Friedrichstrasse 191-193, Raum 5009 ganz 
herzlich einladen.

Zum Programm

Zur besseren Planung bitten wir um eine Anmeldung bis zum 13.09.2019 
unter: luschebi@cms.hu-berlin.de.


Ausschreibung für studentische Hilfskräfte noch bis zum 04.10.2019 

zur Ausschreibung hier klicken

 

Stand: 17.10.2019

101 Jahre ADR- 100 Jahre aserbaidschanische Außenpolitik

 

Einladung am 5. Juli 2019, 17-19 Uhr in der Friedrichstraße 191-193, Raum 5009

 

Podiumsdiskussion: Der Einmarsch der Roten Armee in Baku am 19./20. Januar 1990 - eine Fehlentscheidung Gorbarschows oder politisches Kalkül? 

 

Michael Gorbatschow, der als Intiator von glasnost' und perestrojka in der UdSSR in die Geschichte eingegangen ist als Mitakteur der deutschen Wiedervereinigung gefeiert wurde, räumt in seinen Memoiren ein, dass sein größer Fehler der Einsatz der Roten Armee in Aserbaidschan am 20. Januar 1990 gewesen sei, in dessen Folge fast 200 zivile Opfer zu beklagen waren. Hinter diesem fast harmlos wirkenden Geständnis des im Westen als "Reformator" und "Demokrat" postulierten Politikers steht jedoch ein Massaker, welches in die Geschichte des aserbaidschanischen Volks als "Blutiger Januar" - vergleichbar mit den Ereignissen von Berlin (1953), Budapest (1956) und Prag (1968) - einging. 

Bisher wurden weder die konkreten Abläufe noch die Konsequenzen des "Schwarzen Januar" für den Zusammenbruch der UdSSR ausreichend beleuchtet und wissenschaftlich aufgearbeitet. 

Hiermit möchten wir Sie herzlich einladen, den Jahrestag zum Anlass zu nehmen, um nicht nur das Geschehen zu thematisieren, sondern die Ereignisse im Kontext des Zusammenbruchs des Sowjetimperiums zu diskutieren. Eingeführt wird der Abend durch eine filmische Dokumentation sowie Beiträge von Frau Prof. Dr. Eva-Maria Auch und Dr. Rasim Mirzayev, der nicht nur Zeitzeuge war, sondern sich ausführlich mit den Hintergründen befasst hat. 

Termin: 21. Januar 2019, 18.00-20.00 

Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Friedrichstraße 191-193a

Auditorium: 5009 (5. Etage)

 


Qualifikationsworkshop: Forschungswerkstatt für studentische Projekte, Abschlussarbeiten und Doktoranden mit Kaukasusbezug (8. und 9. Februar 2019)

Da sich die Forschungswerkstatt in den vergangenen Semestern unter Leitung von Prof. E.-M. Auch bewährt hat, planen wir diese auch zum Ende des WS 2018/19. Hier können studentische Projekte, Abschlussarbeiten und Arbeiten von Doktoranden mit Kaukasusbezug vorgestellt werden. Sie wird öffentlich sein und soll insbesondere auch der besseren interdisziplinären Vernetzung von Nachwuchskräften in Berlin/Brandenburg dienen, die zu "kaukasischen Themen" arbeiten.

Für Doktoranden des Lehrstuhls Geschichte Aserbaidschans ist die Teilnahme Pflicht. Es können sich alle Interessenten anmelden.

Bitte entsprechende Bewerbungen bis zum 03.02.2019 an: auchevam@hu-berlin.de 

Für eine Bewerbung werden benötigt:
- ein Abstract,
- ein Lebenslauf/ CV und
- ggf. eine Publikationsliste.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bücherpräsentation und Diskussionsveranstaltung zum Thema „200 Jahre deutsch-aserbaidschanische Beziehungen“

 

Nachdem im Februar 2017 unsere Ausstellung „Entgrenzung. Deutsche zwischen Württemberg und Kaukasien“ mit großem Erfolg in Berlin und inzwischen in weiteren sechs Städten in Deutschland sowie in Aserbaidschan, Georgien und der Ukraine erfolgreich gezeigt wurde, möchten wir zu einer Bücherpräsentation und Diskussionsveranstaltung zum Thema „200 Jahre deutsch-aserbaidschanische Beziehungen“ am 17. Dezember 2018, 17.00 Uhr s.t. einladen.

Veranstaltungsort:

Hauptgebäude der Humboldt Universität zu Berlin
Raum 2070A
Unter den Linden 6
10117 Berlin

Vorgestellt werden folgende Neuerscheinungen, die in Kooperation des Stiftungslehrstuhls „Geschichte Aserbaidschans“ der Humboldt-Universität Berlin mit dem Kultur- und Wissenschaftsverein „EuroKaukAsia e.V. 2017/2018 entstanden sind: 

  • „Die Aserbaidschanische Demokratische Republik (1918-1920). Das erste Jahr in Dokumenten.“ 
  • „Deutsche im multikulturellen Umfeld Südkaukasiens.“ 
  • „Entgrenzung. Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien.“ 
  • „Muslimisch-aserbaidschanische Eliten der Region Karabach zwischen Modernisierung und politischen Umbrüchen (1850-1940).“ 

Zugleich sollen Ergebnisse deutsch-kaukasischer Kooperationsprojekte vorgestellt, Forschungsdefizite benannt und Vorschläge für neue Initiativen diskutiert werden. Entsprechende Redebeiträge sind herzlich willkommen!

Im Anschluss laden wir zu einem Stehempfang ein.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 12.12.2018 unter:
Sekretariat: Birgit Luschei
LuscheiB@ geschichte.hu-berlin.de
Telefon: (030) 2093-70577

Die Veranstaltung wird unterstützt durch das Auswärtige Amt.

Hinweis für Kaukasus-Interessierte und (angehende) Studierende:

Der Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans bietet jedes Semester Lehrveranstaltungen für Bachelor- und Master-Studierende an, die für alle Interessenten an der Region Kaukasien offen sind und je nach Prüfungsordnung angerechnet werden können. Auch im Rahmen des Masterstudiengangs ZentralasienStudien/ Central Asian Studies können Studienleistungen und Projektarbeiten mit Kaukasusschwerpunkt erbracht werden.

Angeboten werden zudem Aserbaidschanischkurse auf drei verschiedenen Niveaustufen (Grund-, Aufbau- und Vertiefungskurs).

Bei allgemeinen Fragen zur Einschreibung wenden Sie sich bitte an compass@hu-berlin.de

 


Aktueller Kolloquiumsplan

Das Kolloquium des Lehrstuhles findet im Sommersemester 2018 in Kooperation mit dem Lehrstuhl Geschichte Osteuropas statt. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem aktuellen Kolloquiumsplan.

 

Veranstaltungshinweis:


BOTSCHAFTEN IM DIALOG MIT DEM DEUTSCHEN AKADEMISCHEN AUSTAUSCHDIENST
(DAAD): LÄNDER ZENTRALASIENS UND ASERBAIDSCHAN

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

_(for English see below)_

der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) lädt Sie hiermit
herzlich zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit den
Botschaften der Länder Zentralasiens und Aserbaidschan ein.

Die Veranstaltung findet statt
AM MITTWOCH, DEM 25. OKTOBER 2017,
VON 11.00 BIS 16.30 UHR
IM EINSTEINSAAL DER
BERLIN-BRANDENBURGISCHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN (BBAW)
JÄGERSTRAßE 22/23, 10117 BERLIN

DER DAAD fördert jährlich weit über 100.000 deutsche und
internationale Studierende und Wissenschaftler rund um den Globus und
ist damit die weltweit größte Förderorganisation für akademische
Möbilität. Außerdem trägt er zur Internationalisierung der deutschen
Hochschulen bei, unterstützt Entwicklungsländer beim Aufbau ihrer
Bildungssysteme und fördert die Germanistik und deutsche Sprache im
Ausland. Seit 1987 ist der DAAD zudem die Nationale Agentur für die
EU-Hochschulzusammenarbeit im Programm Erasmus+ und seiner
Vorgängerprogramme.

AUF DIESER VERANSTALTUNG haben Sie die Möglichkeit, mit den
zuständigen Kolleginnen und Kollegen des DAAD über den akademischen
Austausch und die Hochschulkooperation in Zentralasien und Aserbaidschan
zu sprechen, sich über neue und bewährte Programme zu informieren und
eigene Ideen für die künftige Zusammenarbeit vorzustellen. Eingeladen
werden alle Referent*innen und Attaché(e)s für Wissenschaft,
Hochschule und Technologie der Botschaften Zentralasiens und
Aserbaidschan, regional und fachlich zuständige Mitarbeiter*innen aus
BMBF und Auswärtigem Amt sowie einzelne weitere interessierte
Fachleute. Wir rechnen mit etwa 30 Teilnehmer*innen.

In der Anlage finden Sie das PROGRAMM der Veranstaltung. Bei Interesse
wären wir für Ihre ANMELDUNG BIS ZUM 16. OKTOBER 2017 unter
www.daad.de/bid-zentralasien-deutsch [1] dankbar.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Zimmermann

A DIALOGUE BETWEEN EMBASSIES AND THE GERMAN ACADEMIC EXCHANGE SERVICE
(DAAD): CENTRAL ASIAN COUNTRIES AND AZERBAIJAN

Dear Sir or Madam,

The German Academic Exchange Service (DAAD) would like to cordially
invite you to an information session with the Embassies of the Central
Asian countries and Azerbaijan. The event will be held on:

WEDNESDAY, 25TH  OF OCTOBER 2017
FROM 11:00 AM TO 4:30 PM AT THE
EINSTEINSAAL
BERLIN-BRANDENBURGISCHE AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN (BBAW)
JÄGERSTRAßE 22/23, 10117 BERLIN

THE DAAD is an organization of German higher education institutions,
devoted to internationalising the system of scientific research and
innovation. We do so by awarding scholarships and providing customized
institutional cooperation programmes. In addition, the DAAD has been
serving as the National Agency for EU Higher Education Cooperation since
1987, with the programme Erasmus+ playing a vital role in the
internationalisation of higher education institutions in Germany.

THE EVENT AIMS TO bring together representatives of the Central Asian
embassies and relevant DAAD staff for a fruitful debate. You will have
the opportunity to meet the DAAD's colleagues so as to talk about new
and proven programmes and to present your own proposals for future
cooperation. We will invite all speakers and attaches for science,
higher education and technology at the embassies of the Central Asian
countries and Azerbaijan, regionally relevant staff from the Federal
Ministry of Education and Research (BMBF) and the Federal Foreign
Office, as well as other interested experts, expecting around 30
participants in total.

Attached please find THE PROGRAMME of the event. Please REGISTER BY
OCTOBER 16TH at www.daad.de/bid-zentralasien-english [2].

We look forward to welcoming you!

Kind regards,
Daniel Zimmermann
Leiter Hauptstadtbüro
Head of Government Liaison Office Berlin
DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst
German Academic Exchange Service
im WissenschaftsForum Berlin am Gendarmenmarkt
Markgrafenstraße 37
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 - 2022 0831
Fax: +49 (0)228 - 882 989 058
E-Mail: daad.berlin@daad.de
http://www.daad.de [3]

Links:
------
[1] http://www.daad.de/bid-zentralasien-deutsch
[2] http://www.daad.de/bid-zentralasien-english
[3] http://www.daad.de/

 

Veranstaltungshinweis:

 

 

Öffentliches Kolloquium des Lehrstuhls für die Geschichte Aserbaidschans

 

 

Die Rolle des innerregionalen Ideenaustauschs bei der Modernisierung in Aserbaidschan, der Türkei und dem Iran in den Jahren 1856–1935

 

 

Referent: Ibrahim Mirzayev

In der Mitte des 19. Jh. war die militärische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Überlegenheit Europas so deutlich, dass die Notwendigkeit einer Modernisierung in muslimischen Ländern gar nicht in Frage gestellt wurde. Die Frage war nur, wie diese Modernisierung durchgeführt werden sollte. Die intellektuellen Debatten der damaligen Zeit wirken sich bis heute auf die aserbaidschanische, iranische und türkische Gesellschaft aus. In dieser Arbeit wird der innerregionale Ideenaustausch als ein besonderer Aspekt der Modernisierung berücksichtigt.

Die wichtigsten Impulse zur Modernisierung kamen zwar aus Europa. Jedoch waren es die innere Dynamik und die internen Debatten der Intellektuellen, die den Lauf der Modernisierung entscheidend geprägt haben. Die modernisierenden Eliten (d.h. Intellektuelle und Politiker) hatten Europa oft nie besucht. Natürlich gab es auch diejenigen, die in Europa studiert bzw. gearbeitet hatten. Aber es waren die Vorstellungen, die Beobachtungen der Modernisierungsversuche bei den unmittelbaren Nachbarn und die Übersetzungen aus den europäischen Sprachen, die den Modernisierungsdiskurs in Aserbaidschan, der Türkei und dem Iran gestalteten.

 

Montag, 20. Oktober, 16h c.t.

Institut für Geschichtswissenschaften

Friedrichstraße 191, Raum 5008

 

 

Terminhinweis:

 

 

Veranstaltungsreihe: Türkei-Wochen an der Humboldt-Universität zu Berlin: Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft
Ringvorlesung

 

 
Im Rahmen des "Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahres 2014" finden vom 6.10-17.10 diverse Veranstaltungen an der Humboldt-Universität zu Berlin statt.

Termine

 

Mo., 06.10.2014 -
Fr., 17.10.2014

Standort

 

Unter den Linden 6.Universitäts-Hauptgebäude

Eintritt

 

frei
 
Copyright: BMBF

Im Rahmen des "Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahres 2014" finden vom 06.10-17.10.2014 die von der HRK geförderten "Türkei-Wochen an deutschen Hochschulen" statt.

Unter dem Motto "Gemeinsam forschen - statt übereinander forschen!" werden verschiedene Veranstaltungen gemeinsam mit türkischen Hochschulpartnern geplant und durchgeführt.

Die verschiedenen Termine können sie dem HU Veranstaltungskalender entnehmen. Besondere Highlights sind dieEröffnungsveranstaltung am 06.10 im Tieranatomischen Theater, sowie dieAusstellung "Gesicher der HU", die im Foyer des Hauptgebäudes Unter Den Linden 6 stattfinden wird.

Außerdem findet am 14.10 eine von Ulli Zelle moderierte Podiumsdiskussionmit dem Thema "Hochschule und Gesellschaft - Internationalisiserung als Motor für Integration" statt. 
Martina Priessner stellt ihren Film "Everyday I am Capuling" vor, ein Film der die Gezi Park Protesten 2013 dokumentiert.

Wir freuen uns sehr über Ihr Erscheinen!

Weitere Informationen

 

Veranstalter: Institut für Sozialwissenschaften

Kontakt

 

Dipl.- Soz. Christian Wilhelm 
Telefon: 030 2093 5323 
tuerkei-woche-2014@hu-berlin.de 

Adresse

 

Unter den Linden 6.Universitäts-Hauptgebäude 

Weitere Termine der Reihe

 

 

 

 

 

Terminhinweis:

 

Auch dieses Jahr veranstaltet der Lehrstuhl ein wissenschaftspraktisches Training im Südkaukasus. Vom 24.9 bis 30.9 treffen sich in Georgien Wissenschaftler aus den südkaukasischen Republiken und Deutschland, um am Thema:  „Dekonstruktion national(istisch)er Geschichtsmythen." , im Rahmen von Konferenzen, Workshops und Podiumsdiskussionen, zu arbeiten. Weitere Informationen in deutscher und russischer Sprache finden Sie hier und hier.

Terminhinweis:

 

 

Podiumsdiskussion: "Jugend und Geschichte im Südkaukasus"

 

 

Veranstaltet vom Deutschen Kulturforum östliches Europa

Dienstag, 19.8.2014, 18.30 Uhr - Museum Europäischer Kulturen, Arnimalleee 25, 14195 Berlin

 


 

Das Programm als PDF hier

 

Nachruf:

 

Die aserbaidschanische Wissenschaftslandschaft trauert um Vagif Arzumanly.
Anfang Juli verstarb der 67. jährige Literaturwissenschaftler Vagif Arzumanly in Baku.
Vagif Arzumanly wurde 1947 im Gebiet Quba geboren. Von 1964- 1969 studierte an der Philologischen Fakultät der Staatlichen Universität in Baku. 1973 erfolgten die Promation und 1984 die Habilitation. 1991 wurde er zum Professor berufen.
 
Von 1991 bis 2002 bekleidete er das Amt des Direktors für internationale Beziehungen an der Akademie der Wissenschaften Aserbaidschans und darauf, ab 2002, leitete er den Lehrstuhl für internationale Literaturen und Beziehungen am Institut für Literaturwissenschaften der Nationalen Akademie der Wissenschaften.
 
Arzumanly ist Autor von 35 Büchern und rund 1500 wissenschaftlichen und publizistischen Artikeln. Er engagierte sich stets für die Ausbildung junger Literatur- und Kulturwissenschaftler. Er war im Laufe seiner akademischen Laufbahn Doktorvater für mehr als 30 Nachwuchswissenschaftler.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und Schülern im In- und Ausland.

Terminhinweis:

 

 

Der Kultur- und Wissenschaftsverein EuroKaukAsia e.V., in Zusammenarbeit mit dem
Stiftungslehrstuhl Geschichte Aserbaidschans der Humboldt-Universität Berlin, lädt ein zum 2. Teil der Projektpräsentation:

Die Perzeption des Karabach-Konfliktes in der deutschen Öffentlichkeit und den Medien (1988-2008)

 


In Anbetracht aktueller Entwicklungen in Krisengebieten wie Syrien oder der Ukraine stellt sich die Frage nach der Rolle der medialen Berichterstattung bei der gesellschaftlichen Meinungsbildung und politischen Entscheidungen auf besonders brisante Weise.

Wie objektiv und stereotypenfrei wird unsere Gesellschaft über die tatsächlichen Entwicklungen in diesen Regionen informiert? Welche Rolle spielen die Medien als „vierte Macht“ in der Öffentlichkeit und in (außen)politischen Entscheidungsprozessen? – Diese und ähnliche Fragen werden heute immer deutlicher gestellt, sind jedoch auch retrospektiv – im Kontext älterer bzw. sogenannter „eingefrorener“ Konflikte – von Interesse, zumal sich Stereotypen und Zerrbilder bis in die Gegenwart reproduzieren.

So ist es kein Zufall, dass sich unser neues Forschungsprojekt mit Problemen der Berichterstattung deutscher Medien über Krisengebiete befasst. Im Mittelpunkt steht dabei einer der zentralen Spannungsherde beim Zerfall der UdSSR, der Karabach-Konflikt.
Nachdem wir im Mai 2014 erste Ergebnisse einer quantitativen Analyse der Pressemeldungen in „Zeit“, „FAZ“, „Spiegel“ und „ND“ zwischen 1988 und 2008 vorgelegt haben, werden nun inhaltliche Tendenzen zur Diskussion gestellt.

Dazu laden wir zu einem Rundtisch-Gespräch ein, das sich vor allem an Journalisten, Politiker, Medien-Experten, Wissenschaftler und Studierende sowie eine breite Öffentlichkeit richtet.

Wir setzen damit die Veranstaltungsreihe „Dialog Karabach“ fort, die 2011 vom Kultur- und Wissenschaftsverein EuroKaukAsia e.V. und dem Stiftungslehrstuhl Geschichte Aserbaidschans der Humboldt-Universität ins Leben gerufen wurde.
Über eine Teilnahme würden wir uns sehr freuen.


17. Juli 2014, 10.30–13.00 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6, Beratungsraum 3119
10099 Berlin


Rückmeldungen werden erbeten unter:

Tel.: (+49)30 209370577, Fax: (+49)302093 70655

Email: auchevam@geschichte.hu-berlin.de oder eurokaukasia@t-online.de


              

         Konferenz: „Baku. Metropole an der Peripherie?“                 6.-7.November 2014 Humboldt-Universität zu Berlin

 

 

 

Anlässlich der Einführung der Stadtverordnung in den südkaukasischen Städten vor 140 Jahren plant der Stiftungslehrstuhl „Geschichte Aserbaidschans“ der Humboldt-Universität Berlin eine internationale Tagung zum Thema „Baku. Metropole an der Peripherie?“ und lädt dazu recht herzlich interessierte Wissenschaftler ein.

Während in der Geographie der Begriff „Metropole“ sehr große Städte mit überregionaler Bedeutung vor allem in ökonomischer und politischer Hinsicht bezeichnet, beziehen sich die Geschichts- und Kulturwissenschaften überwiegend auf die kulturelle und politische Bedeutung von Städten. Die geplante Konferenz folgt einem interdisziplinären Ansatz und möchte der neuzeitlichen Entwicklung der Erdölmetropole Baku aus unterschiedlichsten Blickwinkeln nachgehen. Dabei sind vergleichende Studien zur Geschichte von Städten an Schnittstellen von Imperien für die Zeit vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart ausdrücklich erwünscht.

 

Themenfelder:

  • Baku als „Technologielabor“ und internationaler Wirtschaftsstandort
  • Räumliche und funktionale Strukturen – architektonische Konzepte
  • Soziale Dynamiken – Migrationsprozesse
  • Herrschaftszentrum und politische Räume
  • Baku in regionalen und internationalen Netzwerken
  • Kulturelle und religiöse Vielfalt und Differenz
  • Deutsche und/oder andere ethnische Minderheiten im städtischen Leben
  • Biodiversität – Umwelt – Lebensqualität
  • Hauptstadtinszenierungen und Lebensformen
  • Historische Perspektiven – Erinnerung – Wahrnehmungsgeschichte

 

Bei Fragen bitte E-mail an:

Prof. Dr. Eva-Maria Auch

auchevam@hu-berlin.de

 

Humboldt-Universität zu Berlin

Institut für Geschichtswissenschaften

Stiftungsprofessur Geschichte Aserbaidschans

Sitz: Friedrichstraße 191-193a

10117 Berlin

Tel.: (+49030)-2093-70588

Fax:  (+49030)-2093-70655

 

 

 


 

 

Einladung zur
Projektpräsentation:
Die Perzeption des Karabach-Konfliktes in der deutschen Öffentlichkeit und den Medien (1988-2008)
– erste Zwischenergebnisse –

 

In Anbetracht aktueller Entwicklungen in Krisengebieten wie Syrien oder der Ukraine stellt sich die Frage nach der Rolle der medialen Berichterstattung auf besondere Weise. In diesem Kontext lohnt es auch, Traditionen der Berichterstattung über Konflikte und der Verbindung von Medien, öffentlicher Meinung und Politik nachzugehen.
In Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Dialog Karabach“, die 2011 vom Kultur- und Wissenschaftsverein EuroKaukAsia e.V. und dem Stiftungslehrstuhl Geschichte Aserbaidschans der Humboldt-Universität ins Leben gerufen wurde, möchten wir Sie zur Vorstellung unseres Projektes „Die Perzeption des Karabach-Konfliktes in der deutschen Öffentlichkeit und den Medien 1988-2008“ recht herzlich einladen. Im Mittelpunkt der quantitativen und qualitativen Erhebungen steht die Berichterstattung über den Karabach-Konflikt in den deutschen Tageszeitungen und Zeitschriften „Spiegel“ – „Zeit“ – „FAZ“ – „Neues Deutschland“ (ND). Ziel dieser ersten Veranstaltung ist es, die Untersuchungsmethoden und erste Zwischenergebnisse in einer Expertenrunde zur Diskussion zu stellen.

 

8. Mai 2014, 14.30-17.30 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Hausvogteiplatz 5-7, Hörsaal 0007
10117 Berlin EuroKaukAsia

 

 

Kaukasus- und aserbaidschanbezogene Literatursuche der Universität Halle (Saale)

 

Wie finde ich Kaukasusbezogene Literatur im Sondersammelgebiet Vorderer Orient / Nordafrika der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (Halle)?

Die Virtuelle Fachbibliothek Vorderer Orient (MENALIB)

MENALIB ist ein Informationsportal für die Wissenschaften zum Vorderen Orient und die Islamwissenschaft. Es gewährt Zugang zu fachlich evaluierter Information in gedruckter und elektronischer Form.

Eine Anleitung zur kaukasusbezogenen Literatursuche in der Virtuellen Fachbibliothek Vorderer Orient

von Dr. Volker Adam, Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt / Halle (Saale)

 

Terminhinweis:

Vortrag am 22.4.2014
Ronald Suny (Ann Arbor, Berlin) - Explaining Genocide: Historians and the Fate of the Armenians in the Late Ottoman Empire

 

Forschungskolloquium des Lehrstuhls Geschichte Osteuropas Sommersemester 2014 mittwochs, 18-20 Uhr c.t., Friedrichstraße 191, Raum 5009

 

 

Terminhinweis Tagung:

14. Seminar des Göttinger Arbeitskreises e.V. / EAWARN

"Nationenbildung und Integration von Migranten"

 

2.-6. April 2014, Göttingen

 

Organisationskomitee:

119991 Moskau, Leninskij prospekt 32-a, IEA RAdW, к. 1818

Tel./Fax +7 (495) 938-0043

eawarn@mail.ru

 

Programm auf Russisch HIER

 

 

 

Nachruf:

Am 10. März 2014 verstarb der Professor für Geschichte der slawischen Länder an der staatlichen Universität Baku, Eldar Ismailov.

1950 in Baku geboren, studierte er Geschichte an der Staatlichen Universität Moskau, wo er 1977 seine Dissertation „Veränderungen in der Demographie und Struktur der Aserbaidschanischen Intelligenz 1945-1959“ verteidigte und  1991 zum Thema „Veränderungen  der gesellschaftlichen Struktur Aserbaidschans in den 1960er und 70er Jahren“ promovierte. Professor Ismailov publizierte über 60 Aufsätze und 7 Monografien, die sich überwiegend  mit der Zeit des Stalinismus in Aserbaidschan auseinandersetzen und auch international breite Anerkennung fanden.   

Parallel zu seiner langjährigen Arbeit an der Staatlichen Universität in Baku war er Mitbegründer der NGO „Für eine Bürgergesellschaft“, die sich auf die Beobachtung von Wahlen spezialisierte und auch den Dialog zwischen den Völkern Südkaukasiens im Tekali-Prozess unterstützte.

Der Lehrstuhl für Geschichte Aserbaidschans arbeitete mit dem Wissenschaftler und Bürgerrechtler Professor Ismailov eng zusammen und drückt hiermit seine Trauer über den Tod Professor Ismailovs aus.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und Schülern im In- und Ausland.

 

 

Veranstaltungshinweis:

Ronald Suny: Why Genocide? The Fate of the Armenians and Assyrians at the End of the Ottoman Empire

Anna-Maria Kellen Lecture

Donnerstag, 6. März 2014, 19.30 Uhr

The American Academy in Berlin
Am Sandwerder 17-19
14109 Berlin


Understanding why the Young Turk government decided in early 1915 to deport – and eventually massacre – its Armenian subjects requires attention both to strategic calculations of a government perceiving immediate dangers and to the emotional environment in which construction of enemies and allies were made. Rather than propose that the genocide was the planned first step in creating a Turkish nation-state (Kemalism avant la lettre), Ronald Suny proposes that the Young Turks were more empire-preservers than nation-makers, and that the genocide was a pathological response to a perceived existential threat. Distinct from earlier massacres (1894-1896, 1909), which had different etiologies, the mass murders of 1915 were a radical ethno-religious cleansing to reshape Anatolia and render the Armenians politically and culturally impotent. To explain why the Young Turks committed genocide, Suny investigates what he calls their “affective disposition:” the emotional environment and world view that led them to construct the Armenians as subversive to the empire and nation’s continued existence.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung

 

 

Kolloquium im Wintersemester 2013/2014

 

Der Lehrstuhl „Geschichte Aserbaidschans“ möchte Sie zu zwei historisch-literarische Kolloquien am 3. und 10. Februar 2014 einladen!

 

Die Veranstaltungen finden jeweils von 18 – 20 Uhr in der Humboldt Universität zu Berlin (Hausvogteiplatz 5-7, 10177 Berlin) statt.

 

 

Historisch-literarisches Kolloquium am 10. Februar 2014: Lesung und Diskussion zum Erscheinen des Romans „Das unvollständige Manuskript“ von Kemal Abdulla

 

Was wissen Mitteleuropäer von den Literaturen der turksprachigen Welt, die rund 40 Sprachen mit 200 Mio. Menschen umfasst? 
Sicher können hier  Namen wie Tschingiz Aitmatow und Orhan Pamuk erwähnt werden, aber trotzdem bleibt uns das Schaffen unzähliger Literaturtalente und anerkannter Autoren, die ihre Werke in Turksprachen verfassen immer noch weitgehend unbekannt.

Hiermit möchten wir Sie einladen, einen Schriftsteller kennen zu lernen, der zweifellos in einer Reihe mit den oben erwähnten bekannten Namen aus der turksprachigen Welt genannt werden kann: Der aserbaidschanische Schriftsteller, Sprach- und Literaturwissenschaftler Kamal Abdulla, dessen Werke in viele Sprachen übersetzt wurden, unter anderen ins Japanische, Spanische, Französische, Englische

 

Anlässlich des Erscheinens seines Romans "Das unvollständige Manuskript” in deutscher Sprache lädt der Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans am 10. Februar 2014, 18 - 20 Uhr in die Humboldt-Universität zu Berlin, Hausvogteiplatz 5 - 7, 10117 Berlin, zu einem historisch-literarischen Kolloquium mit Lesung und Diskussion in Anwesenheit des Schriftstellers ganz herzlich ein.

 

Zur Person:

 

Prof. Dr. Kamal Abdulla ist Schriftsteller, Literatur-und Sprachwissenschaftler, Rektor der Staatlichen Slawischen Universität Baku, Leiter der Abteilung Geisteswissenschaften an  der Nationalen Akademie der Wissenschaften Aserbaidschans.

Die Übersetzerin Aygün Mehbaliyeva studierte Germanistik in Baku und lebt heute als freie Übersetzerin in Wien.

 

 

 





 

 

 

Wir freuen uns, Sie zu den Kolloquien begrüßen zu dürfen!

 

 

 

Historisch-literarisches Kolloquium am 3. Februar 2014: Lesung und Diskussion zur deutsche Erstveröffentlichung des Werkes von Imaddedin Nesimi (1370-1417)

 

Gesteht´s! Die Dichter des Orients sind größer!
(Johann Wolfgang von Goethe)

 

Anlässlich der deutschen Erstveröffentlichung des Werkes von Imadeddin Nesimi (1370-1417) möchte Sie der Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans und das Verlagshaus Sharq-Qarb (East-West) zu einer Buchpräsentation und Lesung einladen. Die Veranstaltung findet am 3. Februar 2014 von 18 – 20 Uhr in der Humboldt Universität zu Berlin (Hausvogteiplatz 5-7, 10177 Berlin) statt.

 

Imadeddin Nesimi (1370-1417) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der klassischen turksprachigen aserbaidschanischen Poesie. Zum ersten Mal sind Teile seines Werkes ins Deutsche übersetzt und so für ein breites deutschsprachiges Publikum zugänglich gemacht worden.

 

Programm

 

Begrüßung

Prof. Dr. Eva-Maria Auch, Humboldt Universität zu Berlin

Dr. Rizvan Nabiyev, Botschaft der Republik Aserbaidschan in Deutschland

 

Einführung in das Projekt

Vougar Aslanov, Sharq-Qarb Verlag Deutschland

 

Fragen der Übersetzung orientalischer Texte am Beispiel des Werkes von Nesimi

Dr. habil. Michael Heß, Übersetzer des Werkes

 

Lesung aus dem Werk (Deutsch und Aserbaidschanisch)

Reinhart Moritzen, Poetische Bearbeitung & Vougar Aslanov, Sharq-Qarb Verlag Deutschland

 


 

 

Tender of conference “Baku. Metropolis on/at the periphery?”
6th-7th November, 2014

 

On the occasion of the launch of the city ordinance in the South Caucasus cities 140 years ago the endowed chair for the History of Azerbaijan at the Humboldt University Berlin organizes an international conference on “Baku. Metropolis on/at the periphery?” and cordially interested scientists are invited.

While in geography the term of “metropolis” describes big cities of supranational importance, especially in economic and political terms, the history and cultural studies relate mainly to the cultural and political importance of cities. The scheduled conference follows an interdisciplinary approach and wants to investigate the modern development of the oil city of Baku from different angles. Comparative studies on the history of cities to interfaces of empires for the period from the late 19th Century to the Present are required.

 

Possible topics:

  • Baku as "technology lab" and international business location
  • Arial and functional structures
  • Social dynamics - migration processes
  • Center of power and political spaces
  • Baku in regional and international networks
  • Cultural and religious diversity and difference
  • German and / or other ethnic minorities in urban life
  • Biodiversity - Environment - Quality of Life
  • capital city enactment and ways of life
  • Historical Perspectives - Reminder - Perception history

 

For the registration of a presentation are requested:

1) Name of presenter
2) Academic position and institutional affiliation
3) Title of paper
4) Abstract (not more than 300 words)
5) Contact information (please include e-mail address and telephone number)

 

Deadline for registration: 1st March, 2014

 

Prof. Dr. Eva-Maria Auch

auchevam@hu-berlin.de

 

Humboldt-Universität zu Berlin

Institut für Geschichtswissenschaften

Stiftungsprofessur Geschichte Aserbaidschans

Sitz: Friedrichstraße 191-193a

10117 Berlin

Tel.: (+49030)-2093-70588

Fax:  (+49030)-2093-70655

 

 

 

•    Ein Projekt für den ganzen 'Orient'? - Internationale Tagung anlässlich des 200. Jubiläums von Mirza Fatali Achundov (1812-1878)

Berlin, 06.11. - 07.11.2012

 

•   Gastvorlesung von Frau Prof. Dr. Rahilya Geybullaeva (Slawische Universität Baku), Thema: "Husein Javid. Literatenschicksale in der Zeit des Stalinismus"

Berlin, 12.07.2012

englische Version des Handouts

russische Version des Handouts

 

•    Erste Nachwuchstagung zur Aserbaidschan-Forschung in Deutschland (AFID)

Berlin, 15.6. – 17.6.2012

Eindrücke der ersten Nachwuchstagung zur Aserbaidschan Forschung in Deutschland finden Sie  HIER und die Aufnahmen der gesamten Tagung HIER.

 

•    20 Jahre Chodschali. Gedenktage für die Opfer des Kriegsverbrechens

Berlin, 23.2.-26.2.2012
 

•    Dialogforum: Berg-Karabach Armenien und Aserbaidschaner aus Berg-Karabach im Gespräch

Berlin, 28.11.2011

 

•    Wissenschafts- und Kulturwoche Aserbaidschans in Deutschland

Berlin, 29.11. - 03.12.2010

 


Qualifikationsworkshop: Forschungswerkstatt für studentische Projekte, Abschlussarbeiten und Doktoranden mit Kaukasusbezug (8. und 9. Februar 2019)

Da sich die Forschungswerkstatt in den vergangenen Semestern unter Leitung von Prof. E.-M. Auch bewährt hat, planen wir diese auch zum Ende des WS 2018/19. Hier können studentische Projekte, Abschlussarbeiten und Arbeiten von Doktoranden mit Kaukasusbezug vorgestellt werden. Sie wird öffentlich sein und soll insbesondere auch der besseren interdisziplinären Vernetzung von Nachwuchskräften in Berlin/Brandenburg dienen, die zu "kaukasischen Themen" arbeiten.

Für Doktoranden des Lehrstuhls Geschichte Aserbaidschans ist die Teilnahme Pflicht. Es können sich alle Interessenten anmelden.

Bitte entsprechende Bewerbungen bis zum 03.02.2019 an: auchevam@hu-berlin.de 

Für eine Bewerbung werden benötigt:
- ein Abstract,
- ein Lebenslauf/ CV und
- ggf. eine Publikationsliste.

 

 


Dialogforum Geschichte und "Geschichten": Kollektive Identitäten. Opfer- und Täter-Narrative als Waffe in den Konflikten Südkaukasiens

 

Vom 8. bis 12. Oktober fand wieder ein von dem DAAD geförderter Workshop in Tbilisi ab. Nachwuchsforscher, NGO-Mitarbeiter und Pädagogen aus Aserbaidschan, Armenien und Georgien setzten sich fünf Tage lang intensiv mit dem Thema "Kollektive Identitäten. Opfer- und Täter-Narrative als Waffe in den Konflikten Südkaukasiens" auseinander.

Ausgangspunkt bildete die Diskussion um Identitäten. Unter Leitung von Prof. Dr. Auch und Dr. Mirzayev wurde dann das Konzept vom kulturellen Gedächtnis diskutiert, instrumentalisiert und mit Diskursanalyse verbunden. Die TeilnehmerInnen arbeiteten den Zusammenhang zwischen Konfliktgenese und Geschichtsinstrumentalisierung heraus und führten rege Diskussionen, die auf allen Seiten als bereichernd empfunden wurden. 

Unsere Partner aus der Region in diesem Projekt sind: 

  • Prof. Dr. Nino Chikovani, Staatliche Iwane-Dschawachischwili-Universität Tbilisi und Lehrstuhlinhaberin der UNESCO für interkulturellen Dialog
  • Prof. Dr. Hafiz Paschayev, Rektor der ADA-University
  • Dr. Ashot Bleyan, Direktor vom Bildungszentrum Mkhitar Sebastatsi
  • Helsinki Citizens’ Assembly Aserbaidschan
  • „Ständige Konferenz der Bürger Südkaukasiens“ / „Südkaukasische Initiative: Alternativer Start!“ / „Kaukasisches Zentrum friedensstiftender Initiativen“
  • GEORGIA & SOUTH CAUCASUS
  • Caucasus Report
  • Südkaukasien-Zentrum für friedensstiftende Initiativen

 


Qualifikationsworkshop: "Forschungswerkstatt für studentische Projekte, Abschlussarbeiten und Doktoranden mit Kaukasusbezug" - 16./17. Februar 2018

Die Qualifikationswerkstatt zu Forschungsarbeiten mit Kaukasusbezug bot Studierenden und Promovierenden eine Plattform, ihre aktuellen Projekte zu präsentieren, Kritik zu erhalten sowie Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenzulernen. Sie diente insbesondere der besseren interdisziplinären Vernetzung von Nachwuchskräften in Berlin/Brandenburg dienen, die zu "kaukasischen Themen" arbeiten.

Zu der von Prof. Eva-Maria Auch geleiteten Veranstaltung kamen insgesamt dreizehn Referentinnen und Referenten sowie Gäste, was die Aktualität der Region in der Forschung unterstreicht. Einen ausführlichen Bericht von Philipp Jäger finden Sie hier

 


Interdisziplinäre Konferenz "Entgrenzung. Deutsche Migration nach und aus Kaukasien"

Die Konferenz findet am 16./17. Dezember 2017 in der Friedrichstraße 191 – 193a, 10117 Berlin-Mitte, 7. Etage - Raum Germaine Tillion (Centre Marc Bloch) statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.

 


Sommerschule Aserbaidschan: "Krise als Chance? Entwicklungsalternativen in Südkaukasien"

 

Vom 01. Oktober 2017 bis zum 10. Oktober 2017 findet in Zaqatala und Baku unter Leitung des Lehrstuhls Geschichte Aserbaidschans  eine Sommerschule zum Thema "Krise als Chance? Entwicklungsalternativen in Südkaukasien" statt. Bewerben können sich zehn Studierende deutscher Hochschulen und jeweils fünf aus Georgien und Aserbaidschan, die sich mindestens im Masterstudium befinden.
Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2017.

 


Ausstellungseröffnung Entgrenzung: Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien

Anlässlich des 200-jährigen Jubliläums der Ankunft deutscher Siedler in Südkaukasien der Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans lädt Sie herzlichst zur Ausstellungseröffnung Entgrenzung: Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien ein.