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Humboldt-Universität zu Berlin - Geschichte Aserbaidschans

Veranstaltungen

Veranstaltungshinweis:

 

 

Öffentliches Kolloquium des Lehrstuhls für die Geschichte Aserbaidschans

 

 

Die Rolle des innerregionalen Ideenaustauschs bei der Modernisierung in Aserbaidschan, der Türkei und dem Iran in den Jahren 1856–1935

 

 

Referent: Ibrahim Mirzayev

In der Mitte des 19. Jh. war die militärische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Überlegenheit Europas so deutlich, dass die Notwendigkeit einer Modernisierung in muslimischen Ländern gar nicht in Frage gestellt wurde. Die Frage war nur, wie diese Modernisierung durchgeführt werden sollte. Die intellektuellen Debatten der damaligen Zeit wirken sich bis heute auf die aserbaidschanische, iranische und türkische Gesellschaft aus. In dieser Arbeit wird der innerregionale Ideenaustausch als ein besonderer Aspekt der Modernisierung berücksichtigt.

Die wichtigsten Impulse zur Modernisierung kamen zwar aus Europa. Jedoch waren es die innere Dynamik und die internen Debatten der Intellektuellen, die den Lauf der Modernisierung entscheidend geprägt haben. Die modernisierenden Eliten (d.h. Intellektuelle und Politiker) hatten Europa oft nie besucht. Natürlich gab es auch diejenigen, die in Europa studiert bzw. gearbeitet hatten. Aber es waren die Vorstellungen, die Beobachtungen der Modernisierungsversuche bei den unmittelbaren Nachbarn und die Übersetzungen aus den europäischen Sprachen, die den Modernisierungsdiskurs in Aserbaidschan, der Türkei und dem Iran gestalteten.

 

Montag, 20. Oktober, 16h c.t.

Institut für Geschichtswissenschaften

Friedrichstraße 191, Raum 5008

 

 

Terminhinweis:

 

 

Veranstaltungsreihe: Türkei-Wochen an der Humboldt-Universität zu Berlin: Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft
Ringvorlesung

 

 
Im Rahmen des "Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahres 2014" finden vom 6.10-17.10 diverse Veranstaltungen an der Humboldt-Universität zu Berlin statt.

Termine

 

Mo., 06.10.2014 -
Fr., 17.10.2014

Standort

 

Unter den Linden 6.Universitäts-Hauptgebäude

Eintritt

 

frei
 
Copyright: BMBF

Im Rahmen des "Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahres 2014" finden vom 06.10-17.10.2014 die von der HRK geförderten "Türkei-Wochen an deutschen Hochschulen" statt.

Unter dem Motto "Gemeinsam forschen - statt übereinander forschen!" werden verschiedene Veranstaltungen gemeinsam mit türkischen Hochschulpartnern geplant und durchgeführt.

Die verschiedenen Termine können sie dem HU Veranstaltungskalender entnehmen. Besondere Highlights sind dieEröffnungsveranstaltung am 06.10 im Tieranatomischen Theater, sowie dieAusstellung "Gesicher der HU", die im Foyer des Hauptgebäudes Unter Den Linden 6 stattfinden wird.

Außerdem findet am 14.10 eine von Ulli Zelle moderierte Podiumsdiskussionmit dem Thema "Hochschule und Gesellschaft - Internationalisiserung als Motor für Integration" statt. 
Martina Priessner stellt ihren Film "Everyday I am Capuling" vor, ein Film der die Gezi Park Protesten 2013 dokumentiert.

Wir freuen uns sehr über Ihr Erscheinen!

Weitere Informationen

 

Veranstalter: Institut für Sozialwissenschaften

Kontakt

 

Dipl.- Soz. Christian Wilhelm 
Telefon: 030 2093 5323 
tuerkei-woche-2014@hu-berlin.de 

Adresse

 

Unter den Linden 6.Universitäts-Hauptgebäude 

Weitere Termine der Reihe

 

 

 

 

 

Terminhinweis:

 

Auch dieses Jahr veranstaltet der Lehrstuhl ein wissenschaftspraktisches Training im Südkaukasus. Vom 24.9 bis 30.9 treffen sich in Georgien Wissenschaftler aus den südkaukasischen Republiken und Deutschland, um am Thema:  „Dekonstruktion national(istisch)er Geschichtsmythen." , im Rahmen von Konferenzen, Workshops und Podiumsdiskussionen, zu arbeiten. Weitere Informationen in deutscher und russischer Sprache finden Sie hier und hier.

Terminhinweis:

 

 

Podiumsdiskussion: "Jugend und Geschichte im Südkaukasus"

 

 

Veranstaltet vom Deutschen Kulturforum östliches Europa

Dienstag, 19.8.2014, 18.30 Uhr - Museum Europäischer Kulturen, Arnimalleee 25, 14195 Berlin

 


 

Das Programm als PDF hier

 

Nachruf:

 

Die aserbaidschanische Wissenschaftslandschaft trauert um Vagif Arzumanly.
Anfang Juli verstarb der 67. jährige Literaturwissenschaftler Vagif Arzumanly in Baku.
Vagif Arzumanly wurde 1947 im Gebiet Quba geboren. Von 1964- 1969 studierte an der Philologischen Fakultät der Staatlichen Universität in Baku. 1973 erfolgten die Promation und 1984 die Habilitation. 1991 wurde er zum Professor berufen.
 
Von 1991 bis 2002 bekleidete er das Amt des Direktors für internationale Beziehungen an der Akademie der Wissenschaften Aserbaidschans und darauf, ab 2002, leitete er den Lehrstuhl für internationale Literaturen und Beziehungen am Institut für Literaturwissenschaften der Nationalen Akademie der Wissenschaften.
 
Arzumanly ist Autor von 35 Büchern und rund 1500 wissenschaftlichen und publizistischen Artikeln. Er engagierte sich stets für die Ausbildung junger Literatur- und Kulturwissenschaftler. Er war im Laufe seiner akademischen Laufbahn Doktorvater für mehr als 30 Nachwuchswissenschaftler.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und Schülern im In- und Ausland.

Terminhinweis:

 

 

Der Kultur- und Wissenschaftsverein EuroKaukAsia e.V., in Zusammenarbeit mit dem
Stiftungslehrstuhl Geschichte Aserbaidschans der Humboldt-Universität Berlin, lädt ein zum 2. Teil der Projektpräsentation:

Die Perzeption des Karabach-Konfliktes in der deutschen Öffentlichkeit und den Medien (1988-2008)

 


In Anbetracht aktueller Entwicklungen in Krisengebieten wie Syrien oder der Ukraine stellt sich die Frage nach der Rolle der medialen Berichterstattung bei der gesellschaftlichen Meinungsbildung und politischen Entscheidungen auf besonders brisante Weise.

Wie objektiv und stereotypenfrei wird unsere Gesellschaft über die tatsächlichen Entwicklungen in diesen Regionen informiert? Welche Rolle spielen die Medien als „vierte Macht“ in der Öffentlichkeit und in (außen)politischen Entscheidungsprozessen? – Diese und ähnliche Fragen werden heute immer deutlicher gestellt, sind jedoch auch retrospektiv – im Kontext älterer bzw. sogenannter „eingefrorener“ Konflikte – von Interesse, zumal sich Stereotypen und Zerrbilder bis in die Gegenwart reproduzieren.

So ist es kein Zufall, dass sich unser neues Forschungsprojekt mit Problemen der Berichterstattung deutscher Medien über Krisengebiete befasst. Im Mittelpunkt steht dabei einer der zentralen Spannungsherde beim Zerfall der UdSSR, der Karabach-Konflikt.
Nachdem wir im Mai 2014 erste Ergebnisse einer quantitativen Analyse der Pressemeldungen in „Zeit“, „FAZ“, „Spiegel“ und „ND“ zwischen 1988 und 2008 vorgelegt haben, werden nun inhaltliche Tendenzen zur Diskussion gestellt.

Dazu laden wir zu einem Rundtisch-Gespräch ein, das sich vor allem an Journalisten, Politiker, Medien-Experten, Wissenschaftler und Studierende sowie eine breite Öffentlichkeit richtet.

Wir setzen damit die Veranstaltungsreihe „Dialog Karabach“ fort, die 2011 vom Kultur- und Wissenschaftsverein EuroKaukAsia e.V. und dem Stiftungslehrstuhl Geschichte Aserbaidschans der Humboldt-Universität ins Leben gerufen wurde.
Über eine Teilnahme würden wir uns sehr freuen.


17. Juli 2014, 10.30–13.00 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6, Beratungsraum 3119
10099 Berlin


Rückmeldungen werden erbeten unter:

Tel.: (+49)30 209370577, Fax: (+49)302093 70655

Email: auchevam@geschichte.hu-berlin.de oder eurokaukasia@t-online.de


              

         Konferenz: „Baku. Metropole an der Peripherie?“                 6.-7.November 2014 Humboldt-Universität zu Berlin

 

 

 

Anlässlich der Einführung der Stadtverordnung in den südkaukasischen Städten vor 140 Jahren plant der Stiftungslehrstuhl „Geschichte Aserbaidschans“ der Humboldt-Universität Berlin eine internationale Tagung zum Thema „Baku. Metropole an der Peripherie?“ und lädt dazu recht herzlich interessierte Wissenschaftler ein.

Während in der Geographie der Begriff „Metropole“ sehr große Städte mit überregionaler Bedeutung vor allem in ökonomischer und politischer Hinsicht bezeichnet, beziehen sich die Geschichts- und Kulturwissenschaften überwiegend auf die kulturelle und politische Bedeutung von Städten. Die geplante Konferenz folgt einem interdisziplinären Ansatz und möchte der neuzeitlichen Entwicklung der Erdölmetropole Baku aus unterschiedlichsten Blickwinkeln nachgehen. Dabei sind vergleichende Studien zur Geschichte von Städten an Schnittstellen von Imperien für die Zeit vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart ausdrücklich erwünscht.

 

Themenfelder:

  • Baku als „Technologielabor“ und internationaler Wirtschaftsstandort
  • Räumliche und funktionale Strukturen – architektonische Konzepte
  • Soziale Dynamiken – Migrationsprozesse
  • Herrschaftszentrum und politische Räume
  • Baku in regionalen und internationalen Netzwerken
  • Kulturelle und religiöse Vielfalt und Differenz
  • Deutsche und/oder andere ethnische Minderheiten im städtischen Leben
  • Biodiversität – Umwelt – Lebensqualität
  • Hauptstadtinszenierungen und Lebensformen
  • Historische Perspektiven – Erinnerung – Wahrnehmungsgeschichte

 

Bei Fragen bitte E-mail an:

Prof. Dr. Eva-Maria Auch

auchevam@hu-berlin.de

 

Humboldt-Universität zu Berlin

Institut für Geschichtswissenschaften

Stiftungsprofessur Geschichte Aserbaidschans

Sitz: Friedrichstraße 191-193a

10117 Berlin

Tel.: (+49030)-2093-70588

Fax:  (+49030)-2093-70655

 

 

 


 

 

Einladung zur
Projektpräsentation:
Die Perzeption des Karabach-Konfliktes in der deutschen Öffentlichkeit und den Medien (1988-2008)
– erste Zwischenergebnisse –

 

In Anbetracht aktueller Entwicklungen in Krisengebieten wie Syrien oder der Ukraine stellt sich die Frage nach der Rolle der medialen Berichterstattung auf besondere Weise. In diesem Kontext lohnt es auch, Traditionen der Berichterstattung über Konflikte und der Verbindung von Medien, öffentlicher Meinung und Politik nachzugehen.
In Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Dialog Karabach“, die 2011 vom Kultur- und Wissenschaftsverein EuroKaukAsia e.V. und dem Stiftungslehrstuhl Geschichte Aserbaidschans der Humboldt-Universität ins Leben gerufen wurde, möchten wir Sie zur Vorstellung unseres Projektes „Die Perzeption des Karabach-Konfliktes in der deutschen Öffentlichkeit und den Medien 1988-2008“ recht herzlich einladen. Im Mittelpunkt der quantitativen und qualitativen Erhebungen steht die Berichterstattung über den Karabach-Konflikt in den deutschen Tageszeitungen und Zeitschriften „Spiegel“ – „Zeit“ – „FAZ“ – „Neues Deutschland“ (ND). Ziel dieser ersten Veranstaltung ist es, die Untersuchungsmethoden und erste Zwischenergebnisse in einer Expertenrunde zur Diskussion zu stellen.

 

8. Mai 2014, 14.30-17.30 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Hausvogteiplatz 5-7, Hörsaal 0007
10117 Berlin EuroKaukAsia

 

 

Kaukasus- und aserbaidschanbezogene Literatursuche der Universität Halle (Saale)

 

Wie finde ich Kaukasusbezogene Literatur im Sondersammelgebiet Vorderer Orient / Nordafrika der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (Halle)?

Die Virtuelle Fachbibliothek Vorderer Orient (MENALIB)

MENALIB ist ein Informationsportal für die Wissenschaften zum Vorderen Orient und die Islamwissenschaft. Es gewährt Zugang zu fachlich evaluierter Information in gedruckter und elektronischer Form.

Eine Anleitung zur kaukasusbezogenen Literatursuche in der Virtuellen Fachbibliothek Vorderer Orient

von Dr. Volker Adam, Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt / Halle (Saale)

 

Terminhinweis:

Vortrag am 22.4.2014
Ronald Suny (Ann Arbor, Berlin) - Explaining Genocide: Historians and the Fate of the Armenians in the Late Ottoman Empire

 

Forschungskolloquium des Lehrstuhls Geschichte Osteuropas Sommersemester 2014 mittwochs, 18-20 Uhr c.t., Friedrichstraße 191, Raum 5009

 

 

Terminhinweis Tagung:

14. Seminar des Göttinger Arbeitskreises e.V. / EAWARN

"Nationenbildung und Integration von Migranten"

 

2.-6. April 2014, Göttingen

 

Organisationskomitee:

119991 Moskau, Leninskij prospekt 32-a, IEA RAdW, к. 1818

Tel./Fax +7 (495) 938-0043

eawarn@mail.ru

 

Programm auf Russisch HIER

 

 

 

Nachruf:

Am 10. März 2014 verstarb der Professor für Geschichte der slawischen Länder an der staatlichen Universität Baku, Eldar Ismailov.

1950 in Baku geboren, studierte er Geschichte an der Staatlichen Universität Moskau, wo er 1977 seine Dissertation „Veränderungen in der Demographie und Struktur der Aserbaidschanischen Intelligenz 1945-1959“ verteidigte und  1991 zum Thema „Veränderungen  der gesellschaftlichen Struktur Aserbaidschans in den 1960er und 70er Jahren“ promovierte. Professor Ismailov publizierte über 60 Aufsätze und 7 Monografien, die sich überwiegend  mit der Zeit des Stalinismus in Aserbaidschan auseinandersetzen und auch international breite Anerkennung fanden.   

Parallel zu seiner langjährigen Arbeit an der Staatlichen Universität in Baku war er Mitbegründer der NGO „Für eine Bürgergesellschaft“, die sich auf die Beobachtung von Wahlen spezialisierte und auch den Dialog zwischen den Völkern Südkaukasiens im Tekali-Prozess unterstützte.

Der Lehrstuhl für Geschichte Aserbaidschans arbeitete mit dem Wissenschaftler und Bürgerrechtler Professor Ismailov eng zusammen und drückt hiermit seine Trauer über den Tod Professor Ismailovs aus.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und Schülern im In- und Ausland.

 

 

Veranstaltungshinweis:

Ronald Suny: Why Genocide? The Fate of the Armenians and Assyrians at the End of the Ottoman Empire

Anna-Maria Kellen Lecture

Donnerstag, 6. März 2014, 19.30 Uhr

The American Academy in Berlin
Am Sandwerder 17-19
14109 Berlin


Understanding why the Young Turk government decided in early 1915 to deport – and eventually massacre – its Armenian subjects requires attention both to strategic calculations of a government perceiving immediate dangers and to the emotional environment in which construction of enemies and allies were made. Rather than propose that the genocide was the planned first step in creating a Turkish nation-state (Kemalism avant la lettre), Ronald Suny proposes that the Young Turks were more empire-preservers than nation-makers, and that the genocide was a pathological response to a perceived existential threat. Distinct from earlier massacres (1894-1896, 1909), which had different etiologies, the mass murders of 1915 were a radical ethno-religious cleansing to reshape Anatolia and render the Armenians politically and culturally impotent. To explain why the Young Turks committed genocide, Suny investigates what he calls their “affective disposition:” the emotional environment and world view that led them to construct the Armenians as subversive to the empire and nation’s continued existence.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung

 

 

Kolloquium im Wintersemester 2013/2014

 

Der Lehrstuhl „Geschichte Aserbaidschans“ möchte Sie zu zwei historisch-literarische Kolloquien am 3. und 10. Februar 2014 einladen!

 

Die Veranstaltungen finden jeweils von 18 – 20 Uhr in der Humboldt Universität zu Berlin (Hausvogteiplatz 5-7, 10177 Berlin) statt.

 

 

Historisch-literarisches Kolloquium am 10. Februar 2014: Lesung und Diskussion zum Erscheinen des Romans „Das unvollständige Manuskript“ von Kemal Abdulla

 

Was wissen Mitteleuropäer von den Literaturen der turksprachigen Welt, die rund 40 Sprachen mit 200 Mio. Menschen umfasst? 
Sicher können hier  Namen wie Tschingiz Aitmatow und Orhan Pamuk erwähnt werden, aber trotzdem bleibt uns das Schaffen unzähliger Literaturtalente und anerkannter Autoren, die ihre Werke in Turksprachen verfassen immer noch weitgehend unbekannt.

Hiermit möchten wir Sie einladen, einen Schriftsteller kennen zu lernen, der zweifellos in einer Reihe mit den oben erwähnten bekannten Namen aus der turksprachigen Welt genannt werden kann: Der aserbaidschanische Schriftsteller, Sprach- und Literaturwissenschaftler Kamal Abdulla, dessen Werke in viele Sprachen übersetzt wurden, unter anderen ins Japanische, Spanische, Französische, Englische

 

Anlässlich des Erscheinens seines Romans "Das unvollständige Manuskript” in deutscher Sprache lädt der Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans am 10. Februar 2014, 18 - 20 Uhr in die Humboldt-Universität zu Berlin, Hausvogteiplatz 5 - 7, 10117 Berlin, zu einem historisch-literarischen Kolloquium mit Lesung und Diskussion in Anwesenheit des Schriftstellers ganz herzlich ein.

 

Zur Person:

 

Prof. Dr. Kamal Abdulla ist Schriftsteller, Literatur-und Sprachwissenschaftler, Rektor der Staatlichen Slawischen Universität Baku, Leiter der Abteilung Geisteswissenschaften an  der Nationalen Akademie der Wissenschaften Aserbaidschans.

Die Übersetzerin Aygün Mehbaliyeva studierte Germanistik in Baku und lebt heute als freie Übersetzerin in Wien.

 

 

 





 

 

 

Wir freuen uns, Sie zu den Kolloquien begrüßen zu dürfen!

 

 

 

Historisch-literarisches Kolloquium am 3. Februar 2014: Lesung und Diskussion zur deutsche Erstveröffentlichung des Werkes von Imaddedin Nesimi (1370-1417)

 

Gesteht´s! Die Dichter des Orients sind größer!
(Johann Wolfgang von Goethe)

 

Anlässlich der deutschen Erstveröffentlichung des Werkes von Imadeddin Nesimi (1370-1417) möchte Sie der Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans und das Verlagshaus Sharq-Qarb (East-West) zu einer Buchpräsentation und Lesung einladen. Die Veranstaltung findet am 3. Februar 2014 von 18 – 20 Uhr in der Humboldt Universität zu Berlin (Hausvogteiplatz 5-7, 10177 Berlin) statt.

 

Imadeddin Nesimi (1370-1417) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der klassischen turksprachigen aserbaidschanischen Poesie. Zum ersten Mal sind Teile seines Werkes ins Deutsche übersetzt und so für ein breites deutschsprachiges Publikum zugänglich gemacht worden.

 

Programm

 

Begrüßung

Prof. Dr. Eva-Maria Auch, Humboldt Universität zu Berlin

Dr. Rizvan Nabiyev, Botschaft der Republik Aserbaidschan in Deutschland

 

Einführung in das Projekt

Vougar Aslanov, Sharq-Qarb Verlag Deutschland

 

Fragen der Übersetzung orientalischer Texte am Beispiel des Werkes von Nesimi

Dr. habil. Michael Heß, Übersetzer des Werkes

 

Lesung aus dem Werk (Deutsch und Aserbaidschanisch)

Reinhart Moritzen, Poetische Bearbeitung & Vougar Aslanov, Sharq-Qarb Verlag Deutschland

 


 

 

Tender of conference “Baku. Metropolis on/at the periphery?”
6th-7th November, 2014

 

On the occasion of the launch of the city ordinance in the South Caucasus cities 140 years ago the endowed chair for the History of Azerbaijan at the Humboldt University Berlin organizes an international conference on “Baku. Metropolis on/at the periphery?” and cordially interested scientists are invited.

While in geography the term of “metropolis” describes big cities of supranational importance, especially in economic and political terms, the history and cultural studies relate mainly to the cultural and political importance of cities. The scheduled conference follows an interdisciplinary approach and wants to investigate the modern development of the oil city of Baku from different angles. Comparative studies on the history of cities to interfaces of empires for the period from the late 19th Century to the Present are required.

 

Possible topics:

  • Baku as "technology lab" and international business location
  • Arial and functional structures
  • Social dynamics - migration processes
  • Center of power and political spaces
  • Baku in regional and international networks
  • Cultural and religious diversity and difference
  • German and / or other ethnic minorities in urban life
  • Biodiversity - Environment - Quality of Life
  • capital city enactment and ways of life
  • Historical Perspectives - Reminder - Perception history

 

For the registration of a presentation are requested:

1) Name of presenter
2) Academic position and institutional affiliation
3) Title of paper
4) Abstract (not more than 300 words)
5) Contact information (please include e-mail address and telephone number)

 

Deadline for registration: 1st March, 2014

 

Prof. Dr. Eva-Maria Auch

auchevam@hu-berlin.de

 

Humboldt-Universität zu Berlin

Institut für Geschichtswissenschaften

Stiftungsprofessur Geschichte Aserbaidschans

Sitz: Friedrichstraße 191-193a

10117 Berlin

Tel.: (+49030)-2093-70588

Fax:  (+49030)-2093-70655

 

 

 

•    Ein Projekt für den ganzen 'Orient'? - Internationale Tagung anlässlich des 200. Jubiläums von Mirza Fatali Achundov (1812-1878)

Berlin, 06.11. - 07.11.2012

 

•   Gastvorlesung von Frau Prof. Dr. Rahilya Geybullaeva (Slawische Universität Baku), Thema: "Husein Javid. Literatenschicksale in der Zeit des Stalinismus"

Berlin, 12.07.2012

englische Version des Handouts

russische Version des Handouts

 

•    Erste Nachwuchstagung zur Aserbaidschan-Forschung in Deutschland (AFID)

Berlin, 15.6. – 17.6.2012

Eindrücke der ersten Nachwuchstagung zur Aserbaidschan Forschung in Deutschland finden Sie  HIER und die Aufnahmen der gesamten Tagung HIER.

 

•    20 Jahre Chodschali. Gedenktage für die Opfer des Kriegsverbrechens

Berlin, 23.2.-26.2.2012
 

•    Dialogforum: Berg-Karabach Armenien und Aserbaidschaner aus Berg-Karabach im Gespräch

Berlin, 28.11.2011

 

•    Wissenschafts- und Kulturwoche Aserbaidschans in Deutschland

Berlin, 29.11. - 03.12.2010