Humboldt-Universität zu Berlin - Geschichte Aserbaidschans

Sommersemester 2017

Prof. E.-M. Auch

 

Kriege und Revolution an der Peripherie: Kaukasien und Mittelasien zwischen Erstem Weltkrieg und Sowjetisierung

LV-Nummer 51 402
Dozent/in Prof. Dr. Eva-Maria Auch
LV-Typ Vorlesung
Kommentar Die Bolschewiki erklärten  die "Lösung der nationalen Frage" zu einem Ziel der Oktoberrevolution von 1917. Die Vorlesung widmet sich der nationalen Frage in den südlichen Territorien des Russischen Imperiums vom 19. Jh. bis in die frühe Sowjetzeit. Auf der Basis einer Einführung in die Geschichte kolonialer Eroberungen und zarischer Kolonialpolitik in Kaukasien und Mittelasien wird Fragen der nationalen Bewegungen in den sogenannten südlichen „Peripherien“ nachgegangen, wobei den Auswirkungen des Ersten Weltkrieges, von Februar- und Oktoberrevolution sowie internationalen Interessen ein besonderer Platz eingeräumt wird. Politisch-ideologischen Konzeptionen zur Lösung der nationalen Frage werden reale Schritte der Autonomie- und Unabhängigkeitsbewegungen bis zur Sowjetisierung und „Einwurzelungspolitik“ der Bolschewiki gegenüber gestellt.
Literatur (Auswahl)

Kappeler, A.: Russland als Vielvölkerreich. Entstehung, Geschichte, Zerfall, München 2001;
Daniel R. Brower/ Edward J. Lazzerini (eds.), Russia’s Orient: Imperial Borderlands and Peoples, 1700-1917, Bloomington 1997.

Eine ausführliche Literaturliste wird in der ersten Sitzung besprochen.

Zeit/ Ort mittwochs, 14 Uhr - 16 Uhr,
Hausvogteiplatz 5-7, 10117 Berlin, Raum 0007 NEU! Beginn: 26.04.2017

 

Kaukasien in der deutschen Wissenschaftsgeschichte und Literatur

LV-Nummer 51 425
Dozent/in Prof. Dr. Eva-Maria Auch
LV-Typ Bachelorseminar
Kommentar Der Anteil deutscher Bildungsreisender und Wissenschaftler bei der  Erforschung und kolonialen Erschliessung Kaukasiens ist bedeutend. Ihre Arbeiten waren grundlegend für die Kaukasusforschung in unterschiedlichsten Wissenschaftsbereichen von der Naturkunde bis zur Linguistik und Ethnologie. Diesen deutsch-kaukasischen Wissenschaftskontakten aber auch Formen der Stereotypenbildung  (Kaukasien als „russischer Orient“) in der Literatur wird im Bachelorseminar nachgegangen.
Literatur (Auswahl)

Auch, E.M.: Deutsche Forschungsreisende, Kolonisten und Unternehmer im vorrevolutionären Aserbaidschan, Wiesbaden 2001.

Eine ausführliche Leseliste wird in der ersten Sitzung besprochen.

Zeit/ Ort freitags 10 Uhr - 12 Uhr,
Friedrichstr. 191-193a, 10117 Berlin, Raum 4031 (4. OG) 
Beginn: 28.04.2017! ENTFÄLLT

 

Erinnerungsorte, Mythen und Stereotypen in und über Kaukasien

LV-Nummer 51 481
Dozent/in Prof. Dr. Eva-Maria Auch
LV-Typ Masterseminar
Kommentar Der Fokus des Seminars soll auf die Formen und Funktionen von Erinnern und Vergessen (nach Assmann) sowie auf den Zusammenhang von historischer Sinnstiftung und Geschichtspolitik in Kaukasien gerichtet sein. Ausgewählte Aspekte von Geschichtspolitik, kulturellen Deutungsmustern der Vergangenheit und Erinnerungskultur werden in (länder)vergleichender Perspektive analysiert. Zugleich soll Stereotypen über Kaukasien in Westeuropa nachgegangen werden.
Literatur
(Auswahl)

Auch, E.M. Mythos Kaukasus -  http://www.bpb.de/apuz/29876/mythos-kaukasus?p=all ;
Erll, Astrid: Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen, Stuttgart 2009.

Eine ausführliche Leseliste wird in der ersten Sitzung besprochen.

Zeit/ Ort donnerstags, 14 Uhr - 16 Uhr
Friedrichstr. 191-193a, 10117 Berlin, Raum 5008 (5. OG)
Beginn: 27.04.2017!

 

Aktuelle Forschungen zur Geschichte und Kultur Kaukasiens

LV-Nummer 51 510
Dozent/in Prof. Dr. Eva-Maria Auch
LV-Typ Forschungskolloquium
Kommentar Im Kolloquium werden aktuelle wissenschaftliche Forschungsprojekte aus dem Bereich der Geschichte Kaukasiens und Zentralasiens in Vorträgen und Arbeitspapieren vorgestellt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Zeit/ Ort donnerstags, 18-21 Uhr, Friedrichstraße 191 (FRS191) – Raum 5008

 Kolloquiumsplan

 


Sprachkurse bei Dr. Rasim Mirzayev

 

LV-Nummer 51 610
Dozent/in Dr. Rasim Mirzayev
LV-Typ Grundkurs
Kommentar

Der Grundkurs II (4 SWS) wird angeboten für AnfängerInnen sowie Studierende mit sehr geringen bzw. stark verschütteten Vorkenntnissen. Er baut auf dem Wissen um kulturelle Besonderheiten der Sprachverwendung und Grundkenntnissen von Struktur und Aufbau der Sprache auf. Es werden grundlegende Sprachkenntnisse in Wort und Schrift (Grundwortschatz zu Alltagsthemen und zum Hochschulbereich, Grundregeln der aserbaidschanischen Grammatik und Phonetik, Satzbau, Fragewörter etc.) trainiert. Lese-, Schreib- und Übersetzungsübungen mit historischem Bezug dienen der Festigung grundlegender Fertigkeiten in diesen drei Bereichen. Die zwei wichtigsten angestrebten Ziele des Kurses sind: Die sprachliche Bewältigung alltäglicher Gesprächssituationen, etwa im beruflichen Leben und das Verständnis einfacher aserbaidschanischer Texte im fachlichen Kontext bzw. solche selbst verfassen zu können.

Abschluss: Sprachzertifikat - Leistungsschein mit Note und ECTS-Punkten bei regelmäßiger Teilnahme und bestandener Klausur (max. 6 Punkte).

Für den Abschluss im Rahmen des Masterstudiengangs Central Asia Studies (S2) ist der Nachweis von insg. 6 SWS (i. d. R. 75 Std. Präsenzzeit) erforderlich, die Modulabschlussprüfung erfolgt mit Klausur (90-120 min) 2 SP und mündlicher Prüfung (20-30 min) 2 SP (insgesamt 10 SP).
Literatur

Mammadova, Rena: Aserbaidschanisch Wort für Wort Reise Know-How Verlag, 2007.

Landmann, Angelika: Aserbaidschanisch. Kurzgrammatik, Wiesbaden, 2013.

Rahmati, Nemat/ Bugday, Korkut: Aserbaidschanisch. Unter Berücksichtigung des Nord- und Südaserbaidschanischen, Wiesbaden, 1998.

Rahmati, Nemat: Aserbaidschanisch-deutsches Wörterbuch, Engelschoff 1999.

Weitere Materialien werden vom Kursleiter verteilt.

Zeit/ Ort mittwochs, 14 Uhr - 18 Uhr (von Dienstags auf Mittwochs verlegt sowie neue Zeit- und Ortsangabe beachten)
Mohrenstrasse 40, 10117 Berlin, Raum 219-220
Beginn: 26.04.2017!

 

LV-Nummer 51 611
Dozent/in Dr. Rasim Mirzayev
LV-Typ Aufbaukurs
Kommentar

Der Aufbaukurs (4 SWS) vermittelt Sprachkenntnisse vergleichbar dem Niveau der Stufe B1 des Europäischen Referenzrahmens (kommunikative Sicherheit in Standardsituationen, Basisfertigkeiten in freier Kommunikation, gutes Leseverständnis, Grundfertigkeiten im schriftlichen Ausdruck) sowie weiterführende Kompetenzen aufdem Gebiet der Kommunikationskultur und Einführung in die Fachsprache.

Anhand der Lektüre, Schreib- und Übersetzungsübungen von Alltagstexten und einfachen bis mittelschweren Fachtexten zur Geschichte Kaukasiens/Aserbaidschans werden Wortschatz sowie Grammatikkenntnisse vertieft, freie Kommunikation sowie Grundfertigkeiten im Verstehen und Produzieren mündlicher und schriftlicher Texte der Alltags- und einfachen Fachsprache geübt.

Abschluss: Sprachzertifikat - Leistungsschein mit Note und ECTS-Punkten bei regelmäßiger Teilnahme (4 SP) und bestandener Klausur (2 SP) max. 6 Punkte;

Für den Abschluss im Rahmen des Masterstudiengangs Central Asia Studies (S2) ist der Nachweis von insg. 6 SWS (i. d. R. 75 Std. Präsenzzeit) erforderlich, die Modulabschlussprüfung erfolgt mit Klausur (90-120 min) 2 SP und mündlicher Prüfung (20-30 min) 2 SP (insgesamt 10 SP).

Literatur

Landmann, Angelika: Aserbaidschanisch. Kurzgrammatik, Wiesbaden, 2013.

Rahmati, Nemat/ Korkut Bugday: Aserbaidschanisch. Unter Berücksichtigung des Nord- und Südaserbaidschanischen, Wiesbaden, 1998.

Rahmati, Nemat: Aserbaidschanisch-deutsches Wörterbuch, Engelschoff 1999.

Weitere Materialien werden vom Kursleiter verteilt.

Zeit/ Ort dienstags, 17 Uhr - 21 Uhr - NEU
Mohrenstraße 40/41, 10117 Berlin, Raum 114
Beginn: 24.04.2017!

 

LV-Nummer 51 612
Dozent/in Dr. Rasim Mirzayev
LV-Typ Vertiefungskurs
Kommentar

Der Vertiefungskurs vermittelt Sprachkenntnisse vergleichbar dem Niveau der Stufe B2 des Europäischen Referenzrahmens (kommunikative Sicherheit in Standardsituationen, gute Fertigkeiten in freier Kommunikation, sehr gutes Leseverständnis, vertiefte Fertigkeiten im schriftlichen Ausdruck) sowie weiterführende vertiefte Kompetenzen auf dem Gebiet der Kommunikationskultur, passive und aktive Kompetenz in Fachsprache, Sicherheit im Umgang mit Quellentexten zu ausgewählten wissenschaftlichen Themen.

In Fortführung des Aufbaukurses werden Kommunikation, Übersetzung und Produktion freier Texte vertieft geübt.

In Abstimmung mit den Sachthemen des Profilbereichs werden vor allem Quellentexte herangezogen.

Ziel ist die Fähigkeit des verstehenden Hörens und schriftlichen Übersetzens von einfachen bis mittelschweren historischen Quellen zur Geschichte Aserbaidschans.

Abschluss: Sprachzertifikat - Leistungsschein mit Note und ECTS-Punkten bei regelmäßiger Teilnahme (4 SP) und bestandener Klausur (2 SP) max. 6 Punkte;

Für den Abschluss im Rahmen des Masterstudiengangs Central Asia Studies (S2) ist der Nachweis von insg. 6 SWS (i. d. R. 75 Std. Präsenzzeit) erforderlich, die Modulabschlussprüfung erfolgt mit Klausur (90-120 min) 2 SP und mündlicher Prüfung (20-30 min) 2 SP (insgesamt 10 SP).

Literatur

Landmann, Angelika: Aserbaidschanisch. Kurzgrammatik, Wiesbaden, 2013.

Rahmati, Nemat/ Bugday, Korkut: Aserbaidschanisch. Unter Berücksichtigung des Nord- und Südaserbaidschanischen, Wiesbaden, 1998.

Rahmati, Nemat: Aserbaidschanisch-deutsches Wörterbuch, Engelschoff 1999.

Weitere Materialien werden vom Kursleiter verteilt.

Zeit/ Ort dienstags, 10 Uhr - 14 Uhr (von Mittwochs auf Dienstags verlegt)
Dorotheenstr. 24, 10117 Berlin, Raum 1.402
Beginn: 25.04.2017!