Humboldt-Universität zu Berlin - Geschichte Aserbaidschans

Wintersemester 2016/17

Prof. E.-M. Auch

 

Kaukasien in den deutsch-russischen/sowjetischen Beziehungen

LV-Nummer 51 407

Dozent/in

Prof. Dr. Eva-Maria Auch

LV-TYP

Vorlesung

Kommentar

Die Vorlesung führt in die vielfältigen deutsch-kaukasischen Beziehungen zwischen dem 18. – 20. Jh. ein. Ausgehend von frühen Reiseberichten, die das Kaukasusbild nachhaltig prägten, über die Ansiedlungspolitik des zarischen Reiches vor 200 Jahren, die auch schwäbische Siedler nach Südkaukasien brachte, bis zu kulturellen,  unternehmerischen und militärischen Aktivitäten des 20. Jh.s wird der thematische Bogen gespannt. Literatur (Auswahl)

  Auch, E.M.: Öl und Wein am Kaukasus. Deutsche Forschungsreisende, Kolonisten und Unternehmer im vorrevolutionären Aserbaidschan, Wiesbaden 2001;
Bihl, Wolfdieter: Die Kaukasuspolitik der Mittelmächte. Die Zeit der versuchten kaukasischen Staatlichkeit (1917-1918), Wien, Köln, Weimar 1992;
Schrade, Brigitta/ Thomas Ahbe (Hg.): Georgien im Spiegel seiner Kultur und Geschichte, Saarbrücken  1997;
Jeloschek, Albert u. a.: Freiwillige vom Kaukasus. Georgier, Armenier, Aserbaidschaner, Tschetschenen u. a. auf deutscher Seite. Der „Sonderverband Bergmann“ und sein Gründer Theodor Oberländer. Graz, Stuttgart 2003.

Zeit/ Ort

mittwochs, 12-14 Uhr, Friedrichstraße 191 (FRS191) - Raum 5009

 

Migration und Akkulturation in der römischen Antike und in der neueren Geschichte Kaukasiens

LV-Nummer 51 600

Dozent/in

Prof. Dr. Eva-Maria Auch

LV-TYP

Einführungskurs Gruppe 9

Kommentar

Das Seminar möchte sowohl für das antike Rom als auch für die neuere Geschichte Kaukasiens fragen, welche Migrationsprozesse stattfanden, wodurch diese ausgelöst wurden und wie diese Prozesse die kulturellen Landschaften (beide Kulturen) veränderten. Anhand dieser Problemfrage werden die Studierenden in grundlegende Methoden und Techniken der Geschichtswissenschaften eingeführt. Hierbei soll es auch um methodische Vergleiche (Komparatistik) zwischen beiden Kulturen gehen.

Literatur (Auswahl)

Auch, E. M.; Förster, S. (Hrsg.): „Barbaren“ und „Weiße Teufel“. Kulturkonflikte und Imperialismus in Asien vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, Paderborn u.a. 1997;
Auch, Eva-Maria/ Trude (Hg. mit Trude Maurer): Leben in zwei Kulturen. Akkulturation und Selbstbehauptung von Nichtrussen im Zarenreich, Wiesbaden 2000;
Baberowski, Jörg: Auf der Suche nach Eindeutigkeit: Kolonialismus und zivilisatorische Mission im Zarenreich und in der Sowjetunion. Kolonialismus als Projekt der Moderne. In: JbGO 47 (1999), S. 482-503.

Zeit/ Ort

donnerstags, 10-12 Uhr, Friedrichstraße 191 (FRS191) - Raum 4031

 

Deutsche Spuren in Kaukasien

LV-Nummer 51 504

Dozent/in

Prof. Dr. Eva-Maria Auch

LV-TYP

Forschungsseminar

Kommentar

Aus Anlass des 200. Jubiläums deutscher Ansiedlung im heutigen Georgien und Aserbaidschan widmet sich das Forschungsseminar der Inwertsetzung von kaukasusdeutscher Geschichte im multikulturellen Umfeld Südkaukasiens. Neben einer Bestandsaufnahme der Forschungen zum Thema werden Forschungsdefizite evaluiert, Zeitzeugeninterviews geführt, Bild-, Ton- und schriftliche Quellen systematisiert und digitalisiert sowie Konzepte zur Museums- und Ausstellungsgestaltung entwickelt. Ziel ist die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sichtweisen auf ein gemeinsames deutsch-kaukasisches Erbe und die Unterstützung unterschiedlichster Aktivitäten zu dessen Aufarbeitung. 

Literatur

Auch, Eva-Maria: Deutsche Spuren in Aserbaidschan, Baku 2014.

Zeit/ Ort

freitags, 10-12 Uhr, Friedrichstraße 191 (FRS191) - Raum 4031

 

Aktuelle Forschungen zur Geschichte und Kultur Kaukasiens

LV-Nummer 51 515

Dozent/in

Prof. Dr. Eva-Maria Auch

LV-TYP

Forschungskolloquium

Kommentar

Im Kolloquium werden aktuelle wissenschaftliche Forschungsprojekte aus dem Bereich der Geschichte Kaukasiens und Zentralasiens in Vorträgen und Arbeitspapieren vorgestellt.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Weitere Informationen unter: www.geschichte.hu-berlin.de/bereiche-und-lehrstuehle/aserbaidschan

Zeit/ Ort

donnerstags, 18-21 Uhr, Friedrichstraße 191 (FRS191) – Raum 5009

Zum Kolloquiumsplan.

 

 


Sprachkurse bei Dr. Rasim Mirzayev

 

Wintersemester 2016/17

 

LV-Nummer 51 610

Dozent/in

Dr. Rasim Mirzayev

LV-TYP

Grundkurs

Kommentar

Der Grundkurs II (4 SWS) wird angeboten für AnfängerInnen sowie Studierende mit sehr geringen bzw. stark verschütteten Vorkenntnissen. Er baut auf dem Wissen um kulturelle Besonderheiten der Sprachverwendung und Grundkenntnissen von Struktur und Aufbau der Sprache auf. Es werden grundlegende Sprachkenntnisse in Wort und Schrift (Grundwortschatz zu Alltagsthemen und zum Hochschulbereich, Grundregeln der aserbaidschanischen Grammatik und Phonetik, Satzbau, Fragewörter etc.) trainiert. Lese-, Schreib- und Übersetzungsübungen mit historischem Bezug dienen der Festigung grundlegender Fertigkeiten in diesen drei Bereichen. Die zwei wichtigsten angestrebten Ziele des Kurses sind: Die sprachliche Bewältigung alltäglicher Gesprächssituationen, etwa im beruflichen Leben und das Verständnis einfacher aserbaidschanischer Texte im fachlichen Kontext bzw. solche selbst verfassen zu können.

Abschluss: Sprachzertifikat - Leistungsschein mit Note und ECTS-Punkten bei regelmäßiger Teilnahme und bestandener Klausur (max. 6 Punkte).

Für den Abschluss im Rahmen des Masterstudiengangs Central Asia Studies (S2) ist der Nachweis von insg. 6 SWS (i. d. R. 75 Std. Präsenzzeit) erforderlich, die Modulabschlussprüfung erfolgt mit Klausur (90-120 min) 2 SP und mündlicher Prüfung (20-30 min) 2 SP (insgesamt 10 SP).

Literatur

Mammadova, Rena: Aserbaidschanisch Wort für Wort Reise Know-How Verlag, 2007.

Landmann, Angelika: Aserbaidschanisch. Kurzgrammatik, Wiesbaden, 2013.

Rahmati, Nemat/ Bugday, Korkut: Aserbaidschanisch. Unter Berücksichtigung des Nord- und Südaserbaidschanischen, Wiesbaden, 1998.

Rahmati, Nemat: Aserbaidschanisch-deutsches Wörterbuch, Engelschoff 1999.

Weitere Materialien werden vom Kursleiter verteilt.

Zeit/ Ort

montags, 16-20 Uhr, Dorothenstr. 24, 10117 Berlin - Raum 1.405

 

LV-Nummer 51 611

Dozent/in

Dr. Rasim Mirzayev

LV-TYP

Aufbaukurs

Kommentar

Der Aufbaukurs (4 SWS) vermittelt Sprachkenntnisse vergleichbar dem Niveau der Stufe B1 des Europäischen Referenzrahmens (kommunikative Sicherheit in Standardsituationen, Basisfertigkeiten in freier Kommunikation, gutes Leseverständnis, Grundfertigkeiten im schriftlichen Ausdruck) sowie weiterführende Kompetenzen aufdem Gebiet der Kommunikationskultur und Einführung in die Fachsprache.

Anhand der Lektüre, Schreib- und Übersetzungsübungen von Alltagstexten und einfachen bis mittelschweren Fachtexten zur Geschichte Kaukasiens/Aserbaidschans werden Wortschatz sowie Grammatikkenntnisse vertieft, freie Kommunikation sowie Grundfertigkeiten im Verstehen und Produzieren mündlicher und schriftlicher Texte der Alltags- und einfachen Fachsprache geübt.

Abschluss: Sprachzertifikat - Leistungsschein mit Note und ECTS-Punkten bei regelmäßiger Teilnahme (4 SP) und bestandener Klausur (2 SP) max. 6 Punkte;

Für den Abschluss im Rahmen des Masterstudiengangs Central Asia Studies (S2) ist der Nachweis von insg. 6 SWS (i. d. R. 75 Std. Präsenzzeit) erforderlich, die Modulabschlussprüfung erfolgt mit Klausur (90-120 min) 2 SP und mündlicher Prüfung (20-30 min) 2 SP (insgesamt 10 SP).

Literatur

Landmann, Angelika: Aserbaidschanisch. Kurzgrammatik, Wiesbaden, 2013.

Rahmati, Nemat/ Korkut Bugday: Aserbaidschanisch. Unter Berücksichtigung des Nord- und Südaserbaidschanischen, Wiesbaden, 1998.

Rahmati, Nemat: Aserbaidschanisch-deutsches Wörterbuch, Engelschoff 1999.

Weitere Materialien werden vom Kursleiter verteilt.

Zeit/ Ort

dienstags, 16-20 Uhr, Dorothenstr. 24, 10117 Berlin - Raum 1.402

 

LV-Nummer 51 612

Dozent/in

Dr. Rasim Mirzayev

LV-TYP

Vertiefungskurs

Kommentar

Der Vertiefungskurs vermittelt Sprachkenntnisse vergleichbar dem Niveau der Stufe B2 des Europäischen Referenzrahmens (kommunikative Sicherheit in Standardsituationen, gute Fertigkeiten in freier Kommunikation, sehr gutes Leseverständnis, vertiefte Fertigkeiten im schriftlichen Ausdruck) sowie weiterführende vertiefte Kompetenzen auf dem Gebiet der Kommunikationskultur, passive und aktive Kompetenz in Fachsprache, Sicherheit im Umgang mit Quellentexten zu ausgewählten wissenschaftlichen Themen.

In Fortführung des Aufbaukurses werden Kommunikation, Übersetzung und Produktion freier Texte vertieft geübt.

In Abstimmung mit den Sachthemen des Profilbereichs werden vor allem Quellentexte herangezogen.

Ziel ist die Fähigkeit des verstehenden Hörens und schriftlichen Übersetzens von einfachen bis mittelschweren historischen Quellen zur Geschichte Aserbaidschans.

Abschluss: Sprachzertifikat - Leistungsschein mit Note und ECTS-Punkten bei regelmäßiger Teilnahme (4 SP) und bestandener Klausur (2 SP) max. 6 Punkte;

Für den Abschluss im Rahmen des Masterstudiengangs Central Asia Studies (S2) ist der Nachweis von insg. 6 SWS (i. d. R. 75 Std. Präsenzzeit) erforderlich, die Modulabschlussprüfung erfolgt mit Klausur (90-120 min) 2 SP und mündlicher Prüfung (20-30 min) 2 SP (insgesamt 10 SP).

Literatur

Landmann, Angelika: Aserbaidschanisch. Kurzgrammatik, Wiesbaden, 2013.

Rahmati, Nemat/ Bugday, Korkut: Aserbaidschanisch. Unter Berücksichtigung des Nord- und Südaserbaidschanischen, Wiesbaden, 1998.

Rahmati, Nemat: Aserbaidschanisch-deutsches Wörterbuch, Engelschoff 1999.

Weitere Materialien werden vom Kursleiter verteilt.

Zeit/ Ort

mittwochs, 14.00 - 18.00 Uhr, FRS 191, Raum 5061