Humboldt-Universität zu Berlin - Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit

Hinweise für Abschlussarbeiten

 

Matthias Pohlig

Falls Sie darüber nachdenken, Ihre Abschlussarbeit (BA oder MA) bei mir zu schreiben, sprechen Sie mich gern an (per Mail oder in der Sprechstunde). Üblicherweise betreue ich Arbeiten mit frühneuzeitlichem Thema, gerne aber auch geschichtstheoretisch orientierte Arbeiten. Auch für andere Themen können Sie mich (v.a. für Zweitgutachten) anfragen – natürlich ohne Garantie, dass ich zusage.

Die folgenden Arbeiten habe ich in den vergangenen Jahren erst- oder zweitbetreut. Die Titel sollen Ihnen einen Eindruck von Bandbreite und Zuschnitt möglicher Themen geben. Die Liste ist exemplarisch, nicht erschöpfend. Es sind natürlich auch Themen möglich, die hier nicht vorkommen.

 

BA:

  • „Amazonenheer mit lautem Geschnatter“. Der Marsch der Frauen nach Versailles in der Rezeption der deutschsprachigen Berichterstattung
  • Paul Rycauts „The Present State of the Greek and Armenian Churches“ – Zum Verhältnis zwischen englischem Protestantismus und griechischer Orthodoxie
  • Die Zerstörung Magdeburgs am 10./20. Mai 1631 als mediales Ereignis
  • Das soziale Leben der Naturdinge. Der Naturalienhandel im Rahmen der Dänisch-Halleschen Mission in Tranquebar (1767-1813)
  • Die Aufklärungshistorie des Berliner „Stockjudens“. Moses Mendelssohns Geschichtsphilosophie im Spiegel der Haskala
  • Zwischen Heilsgeschichte und politischem Pragmatismus. Luthers kritische Auseinandersetzung mit dem Münsteraner Täuferreich
  • Weibliche Könige. Selbstlegitimation der Herrschaft im frühneuzeitlichen Europa bei Elizabeth I. von England und Christina von Schweden
  • Weibliche Macht im Osmanischen Reich: Hürrem Sultans Einfluss auf die osmanische Innen- und Außenpolitik im 16. Jahrhunderts und seine Hintergründe
  • Augustae, Augusta. Das Zeremoniell der Kaiserinnenkrönung von Eleonore Magdalena Theresia von Pfalz-Neuburg 1690: Spektakel oder Politikum?
  • Von Bluthunden, Löwen und Tigern. Ein Vergleich von Flugschriften zur ersten und zweiten Wiener Türkenbelagerung
  • Luthers Stellung zur Kreuzzugs- und Türkenkriegsproblematik
  • Der Fall des Hofzwergs. Wahrnehmungen des Kleinwüchsigen Justus Bertram (1604-1619) am kurbrandenburgischen Hof
  • Interaktion mit der Vergangenheit – Interaktion in der Vergangenheit. Die Darstellung von frühneuzeitlicher Diplomatie im Computerspiel Europa Universalis IV

 

MA, M.Ed.:

  • Zwischen Betroffenheit und Beteiligung. Der „Bauernkrieg“ 1525/26 aus weiblicher Perspektive
  • Martin Luther im Spiegel verschiedener Reformationsjubiläen (1617, 1817, 2017)
  • „Menschenracen“ und die Aufklärung. Die Kant-Forster-Debatte
  • „Schuster bleibe bei deinem Leist, und Schneider bei deiner Scheer“: Reflexionen sozialer und professioneller Mobilität in Handwerker-Autobiographien der 1780/90er Jahre
  • Von Ketten zu Schlagzeilen: Die Darstellung der Sklaven in französischen und deutschen Medien während der Haitianischen Revolution
  • Frauenbilder im Journal des Luxus und der Moden im Kontext der Geschlechterrollen in der Frühen Neuzeit
  • Judenordnungen im Vergleich. Ziele und Motive der Judengesetzgebung in Hessen, Kurköln, Frankfurt und Worms im 16. und frühen 17. Jahrhundert
  • Der „hingerichten hexen unkosten halber gewisse ordnung gemacht“: Die Kosten der Hexenprozesse und ihre Regelung im Erzstift Köln während der Zeit der großen Verfolgungen
  • Heidelberg als „Erfahrungsraum“. Ein Beitrag zur intellektuellen Formierungsphase und zum frühen Geschichtsverständnis Reinhart Kosellecks
  • Beschwören, Befehlen, Verhandeln: Die Entwicklung der Geisterkommunikation in Grimoires der Frühen Neuzeit
  • Die Gold- und Rosenkreuzer im Spannungsfeld der Aufklärung und Gegenaufklärung am Beispiel von Woellners Religionsedikt (1788)
  • „Von dem thewern Deudschen Fürsten Arminio“- Georg Spalatins Historiographie im Kontext von Reformation und Nationalbewusstsein
  • Karl V. und die Glaubensspaltung. Zwischen religiösem Ausgleich und kaiserlichem Machterhalt
  • Gefährdete Grenzen. Über Gestalt und Funktion von Ekel, Abscheu und Horror im christlich-antijudaistischen Diskurs im Alten Reich (1475-1550)