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▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Gender & Science

PD Dr. Kerstin Palm

Name
PD Dr. Kerstin Palm
Status
wiss. Mitarb.
E-Mail
kerstin.palm (at) hu-berlin.de

Einrichtung (OKZ)
Philosophische Fakultät → Institut für Geschichtswissenschaften → Wissenschaftsgesch. /Schwerpkt. Bild.u.Org.d.Wissens 19./20.Jhd.
Funktion / Sachgebiet
Gender and Science
Sitz
Friedrichstraße 191-193 , Raum 5081
Telefon
(030) 2093- 70549
Fax
(030) 2093-70652
Lehrveranstaltungen

Forschungsprojekte


Coronavirus-Situation an der HU

 

Bitte beachten Sie, dass der reguläre Universitätsbetrieb momentan durch die Prävention der Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 beeinträchtigt ist.

Dies gilt auch auf unbestimmte Zeit für die regulären Sprechstunden sowie die Praktikumsgespräche ab dem 17.03.2020. Frau Prof. Dr. Palm bietet die Möglichkeit an, Sprechstunden und Praktikumsgespräche per Telefon oder Skype/Zoom abzuhalten.

Weitere Informationen finden Sie unter:
Institut für Geschichtswissenschaften
Humboldt-Universität zu Berlin

 


Sprechstunde

 

Sprechstunden: Nach Anmeldung über E-Mail (kerstin.palm@hu-berlin.de) findet die Sprechstunde per Telefon oder Videokonferenz am Dienstag von 13:00 bis 15:00 statt. Die maximale Sprechstundenzeit pro Person beträgt 15 Minuten.

 

Bitte Infos zur Coronavirus-Situation an der HU beachten (s.o.)

 


Praktikumsbeauftragte des IfG

 

Termine für das Praktikumsgespräch im SoSe 2020

Dienstag, 16-18 Uhr: 12.05.2020, 16.06.2020 und 14.07.2020

Weitere Informationen hier

 

Bitte Infos zur Coronavirus-Situation an der HU beachten (s.o.)

 


Übersicht

 

 


Lehr- und Forschungsschwerpunkte

 

Historische Epistemologie der Naturwissenschaften aus der Genderperspektive

Insbesondere:

 

  • Gendertheoretisch angeleitete Kulturgeschichte natur- und technikwissenschaftlicher Konzepte (Leben, Energie, Körper, Materie)
  • Genderepistemologie
  • Materialitätstheorien (Embodimenttheorien und Plastizitätskonzepte in Gehirnforschung, Epigenetik und Epidemiologie, biologische Inkorporierung von Sozialität, New Materialism)
  • Theorien und Praktiken der Trans- und Interdisziplinarität
  • Gendertheorie im Curriculum der Natur- und Technikwissenschaften, gendertheoretisch informierte Biologiedidaktik

 


Zur Person

 

1980-88

Studium der Biologie an den Universitäten Göttingen und Freiburg

1984-88

Stipendiatin der Studienförderung der "Studienstiftung des deutschen Volkes"

1988

Diplom in Biologie, Universität Freiburg i.Br., mit einer Diplomarbeit über die biologischen Konsequenzen des Chemieunfalls bei  der Firma "Sandoz" am Rhein (Titel: "Vergleichende Untersuchungen der chemischen und physikalischen Bedingungen und der Besiedlungsstruktur des Makrozoobenthos in Gewässern des südlichen Taubergießengebietes und angrenzender Auenregionen")

1990-95

Promotionsstudium Biologie

1990-93

Stipendiatin der Promotionsförderung der "Studienstiftung des deutschen Volkes"

1991-96

Studium der Philosophie und Germanistik, Universität Freiburg i.Br. (Parallelstudium)

1/1996

Promotion in Biologie mit einer Fallstudie zu dem Problem der Seenversauerung durch den "sauren Regen" (Titel: "Das Phytoplankton des Huzenbacher Sees, eines dystrophen Karsees im Nordschwarzwald")

4/1996-3/99

Forschungstätigkeit als Stipendiatin der FNK (Kommission für Forschungsplanung und wissenschaftlichen Nachwuchs) an der Universität Bremen, Soziologie, mit einer gendertheoretisch angeleiteten wissenssoziologischen empirischen Untersuchung zum Wissenschafts-, Natur- und Selbstverständnis in der Biologie

4/1999-3/01

Stipendiatin des Berliner Senats mit einem habilitationsvorbereitenden Stipendium (Landesprogramm für Chancengleichheit) 

4/2001-9/07

Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl "Kulturtheorie mit dem Schwerpunkt Geschlecht und Geschichte" bei Prof. Christina von Braun, Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin

3/2009

Habilitation in Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin, Habilitationsschrift: "Existenzweisen des Lebens - Fragmente einer Kulturgeschichte des biologischen Lebensbegriffs 1750-2000"

4/2003-5/13

Gastprofessuren und -lektorate an der Universität Freiburg i.Br., Universität Kaiserslautern, Humboldt-Universität Berlin, Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich, Universität Graz, Universität Wien, Technische Universität Berlin, Universität Basel, Universität Linz

Seit 4/2013

Professur für Gender und Science / Naturwissenschafts- und Geschlechterforschung am Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Seit 2018

Leiterin der Arbeitsgruppe “Gender & Science

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Personal (Gender & Science)

 

Aktuell

Projekt

Marzena Debska-Buddenhagen

Sekretariat  

Katharina Jacke

Wissenschaftliche Mitarbeit INGER

Lotta-Lili Fiedel

Wissenschaftliche Mitarbeit INGER

Corinna Schmechel

Wissenschaftliche Mitarbeit DIVERGesTool

Sören Rampf

Studentische Hilfskraft  

Ehemalige

Projekt

Birgit Luschei

Sekretariat  

Malin Ah-King

Wissenschaftliche Mitarbeit  

Tino Plümecke

Wissenschaftliche Mitarbeit  

Martin Kallmeyer

Wissenschaftliche Mitarbeit  

Marco Ebert

Studentische Hilfskraft  

Johanna Göcke

Studentische Hilfskraft

 

 


Projekte

 

12/2015-11/16  BMBF, interdisziplinäres Verbundprojekt GeUmGe-NET:

“Die Kategorie Geschlecht in der biomedizinischen Forschung zu umweltbezogener Gesundheit. Relevanz interdisziplinäre Ansätze und transdisziplinäre Perspektiven.“  Verbundleitung: Prof. Gabriele Bolte, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen, Verbundpartner*innen: Prof. Dr. Annette Peters, Dr. Alexandra Schneider, Institut für Epidemiologie, Helmholtz Zentrum München, Prof. Dr. Marike Kolossa-Gehring, Gesundheitsbezogene Umweltbeobachtung, Umweltbundesamt Berlin, Prof. Dr. Claudia Hornberg, AG Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld, Prof. Dr. Kerstin Palm, Institut für Geschichtswissenschaften, HU Berlin.

 

7/2017-6/21 BMBF, interdisziplinäres Verbundprojekt INGER:

“INGER - Integration Gender into environmental health research: Building a sound evidence basis for gender-sensitive prevention and environmental health protection“. Verbundleitung: Prof. Gabriele Bolte, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen, Verbundpartner*innen: Dr. Alexandra Schneider, Institut für Epidemiologie, Helmholtz Zentrum München, Prof. Dr. Marike Kolossa-Gehring, Gesundheitsbezogene Umweltbeobachtung, Umweltbundesamt Berlin, Prof. Dr. Kerstin Palm, Institut für Geschichtswissenschaften, HU Berlin.

 

5/2020-1/23 BMG, interdisziplinäres Verbundprojekt DIVERGesTOOL:

"Toolbox zur Operationalisierung von geschlechtlicher Vielfalt in der Forschung zu Gesundheitsversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention“. Verbundleitung: Prof. Gabriele Bolte, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Bremen, Verbundpartner*innen: Prof. Dr. Sabine Oertelt-Prigione, Radboud-Universität, Institute for Health Sciences, Nijmegen (NL), Prof. Dr. Kerstin Palm, Institut für Geschichtswissenschaften, HU Berlin.

 


Publikationen

 

  • Monographien

 

2008            Existenzweisen des Lebens. Fragmente einer Kulturgeschichte des biologischen Lebensbegriffs 1750-2000 (Habilitation, Veröff. für 2014 in Vorbereitung)
1996 Das Phytoplankton des Huzenbacher Sees, eines dystrophen Karsees im Nordschwarzwald. Tectum Verlag Marburg. (Dissertation)

 

  • Publikation Anthologien / HerausgeberInnenschaften

 

2018 gemeinsam mit Gabriele Jähnert, Susanne Völker, Sabine Grenz (Hrsg.): Materialität/en und Geschlecht: Beiträge zur 6. Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien e.V.. Berlin. In: Open Gender Journal, DOI: https://doi.org/10.25595/461.
2017 gemeinsam mit Corinna Bath, Göde Both, Petra Lucht, Bärbel Mauss. reboot ING: Innovative Gender-Lehre in den Ingenieurwissenschaften. Berlin.
2016           

gemeinsam mit Corinna Bath, Göde Both, Petra Lucht, Bärbel Mauss. reboot ING: Innovative Gender-Lehre in den Ingenieurwissenschaften. Lit-Verlag, Berlin.

2013 GastherausgeberInnenschaft des 1. Bandes der als Peer-Review-Zeitschrift neu formierten "Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien" zum Thema "Körper(-sprache, Macht, Geschlecht“, (gemeinsam mit Sigrid Schmitz und Marion Mangelsdorf).
2007 Buchprojekt gemeinsam mit Katharina Walgenbach, Gabriele Dietze, Antje Hornscheid. Gender als interdependente Kategorie. Interventionen und neue Perspektiven auf Intersektionalität, Diversität und Heterogenität aus den Gender Studies. Opladen, Berlin, Toronto (2. Aufl. 2012 erschienen).

 

  • Publikationen in Anthologien

 

2020

Die Analysekategorie Gender in den Geschichtswissenschaften – Theoretische Grundlegungen und zentrale Forschungsergebnisse am Beispiel ‚Wissenschaftsgeschichte als Geschlechtergeschichte‘. In: Macht und Herrschaft – Vormoderne Konfigurationen in transkultureller Perspektive (im Erscheinen).

2020 Gibt es geschlechtsspezifische kognitive  Fähigkeiten? In: Barbara Rendtorff, Claudia Mahs, Anne-Dorothee Wermut (Hrg.). Geschlechterverwirrungen. Was wir wissen, was wir glauben und was nicht stimmt. Frankfurt a.M., S. 160-167.
2018 Einführung in das Konzept der Intersektionalität. In: Matthias Bähr, Florian Kühnel. Verschränkte Ungleichheit. Praktiken der Intersektionalität in der Frühen Neuzeit. Zeitschrift für historische Forschung, Beiheft 56. Berlin, S. 39-54.
2017 Das Modell Linz: Institutionalisierte Genderkompetenz für den MINT-Bereich am Beispiel der Vorlesung „Einführung in die Genderforschung der Natur- und Technikwissenschaften“. In: Corinna Bath, Göde Both, Petra Lucht, Bärbel Mauss, diess. (Hrg.): reboot ING: Innovative Gender-Lehre in den Ingenieurwissenschaften. Berlin, S. 151-193.
2017 Ist Geschlecht naturgegeben oder konstruiert? Warum diese Frage aus aktueller biologischer Sicht keinen Sinn ergibt. In: Thomas Laubach. Gender - Theorie oder Ideologie? Streit um das christliche Menschenbild. Reihe Theologie kontrovers, Freiburg, S. 147- 160.
2017 Gene als Bioarchive sozialer Positionierungen? Gendertheoretische Betrachtungen neuer biologischer Embodimenttheorien. In: Heidrun Zettelbauer, Stefan Benedik, Nina Kontschieder, Käthe Sonnleitner (Hrg.). embodiment | Verkörperungen.  Transdisziplinäre Analysen zu Geschlecht und Körper in der Geschichte. Göttingen, S. 65-86.
2017

Neomaterialistischer Vitalismus - Ein neuer mystifizierender Kult des Unverfügbaren? In: Corinna Bath, Hanna Meißner, Stephan Trinkaus, Susanne Völker (Hrg.). Verantwortung und Un/Verfügbarkeit. Impulse und Zugänge eines (neo)materialistischen Feminismus. Münster, S. 222-238.

2015           

Verkörperte Sozialität. Zum Interventionspotential gendertheoretisch angeleiteter Embodiment-     forschung in Biologie und Medizin. In: Barbara Rendtorff, Birgit Riegraf, Claudia Mahs, Monika Schröttle(Hrsg.). Erkenntnis, Wissen, Intervention. Geschlechterwissenschaftliche Perspektiven. Weinheim, S. 53-62.

2015 Jenseits von Leben und Tod - Geschlechterimaginationen biologischer Lebensbegriffe. In: Katrin Solhdju, Sigrid Weigel, Ulrike Vedder (Hrsg.). Das Leben vom Tode her: Zur Religions-, Wissenschafts- und Kulturgeschichte einer Grenzbestimmung. München / Paderborn.
2014

Anti-Darwin. Alternative Evolutionstheorien um 1900 als Bewahrungsorte modernistischer Männlichkeitskonzepte. In: Anja Zimmermann (Hrg.). Biologische Metaphern. Zwischen Kunst, Kunstgeschichte und Wissenschaft in Neuzeit und Moderne. Berlin, S. 33-48.

2013

Begabung, Talent und Geschlecht. In: Berichte und Beiträge des Arbeitskreises Frauen und Mathematik, Band 3: Mathematik und Gender (hg. von Renate Motzer). Ludwigsburg, S. 28-47.

2013 Wie kann die Biologie erfolgreich von der Genderforschung profitieren? Beispiele und Möglichkeiten. In: Birthe Aßmann, Mechthild Koreuber (Hrg.). Das Geschlecht in der Biologie. Anregungen zu einem Perspektivwechsel. Reihe "Schriften des Heidelberger Instituts für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung“ (im Erscheinen).
2013 Gene als Bioarchive sozialer Positionierungen? Gendertheoretische Betrachtungen neuer biologischer Embodimenttheorien. In: Heidrun Zettelbauer, Ilse Aiglsberger, Stefan Benedik, Nina Kogler, Käthe Sonnleitner (Hrg.). embodiment | Verkörperungen (im Erscheinen).
2012 Räumliches Vorstellungsvermögen - von Natur aus Männersache? Kritische Anmerkungen zu biologischen Forschungen über geschlechtsspezifische Kompetenzen. In: Wenka Wentzel, Sabine Mellies, Barbara Schwarze (Hrg.): Generation Girls' Day. Berlin, Toronto, S. 211-234.
2011 Nature-Nurture-Debatte und Konstruktivismus-Realismus-Streit. Fachspezifische Schauplätze um emanzipative Körpertheorien. In: Tanja Bogusz, Estrid Sørensen (Hrg.). Naturalismus | Konstruktivismus. Zur Produktivität einer Dichotomie. Berlin, S. 22-32.
2011 Mit dem Zauberstab der Analogie - romantische Anthropologien der Verachtung. In: Michael Eggers (Hrg.). Von Ähnlichkeiten und Unterschieden. Vergleich, Analogie und Klassifikation in Wissenschaft und Literatur (18./19. Jahrhundert). Heidelberg, S. 57-77.
2010 Die Natur der Schönheit - Reflektionen zur evolutionstheoretischen Attraktivitätsforschung. In: Nina Degele, Elke Gramespacher, Sigrid Schmitz, Marion Mangelsdorf (Hrg.). Gendered Bodies in Motion. Opladen, S. 43-55.
2010 Zur Kulturalität naturwissenschaftlicher Begriffe am Beispiel des biologischen Lebensbegriffs. In: Michael Fischer (Hg.). "Subjekt und Kulturalität I: Die Kulturabhängigkeit von Begriffen", Frankfurt a.M., S. 13-26.
2009 Der "Rasse"-Begriff in der Biologie nach 1945. In: AG gegen Rassismus in den Lebenswissenschaften (Hrg.). Gemachte Differenz - Kontinuitäten biologischer »Rasse«- Konzepte. Münster, S. 242-257.
2009 Emanzipiertes Leben. In: Astrid Deuber-Mankowsky, Christoph Holzey, Anja Michaelsen (Hrg.). Der Einsatz des Lebens. Lebenswissen, Medialisierung, Geschlecht. Berlin, S. 115-130.
2008 Homo vitalis - Existenzweisen des Lebens in der Biologie des 18. bis 20. Jahrhunderts. In: Claudia Breger, Irmela Marei Krüger-Fürhoff, Tanja Nusser (Hrg.). Engineering Life. Narrationen vom Menschen in Biomedizin, Kultur und Literatur. Berlin, S. 37-52.
2008 Unbewusstes Leben - Neovitalismus um 1900 als produktives Krisenphänomen. In: Marie-Luise Angerer, Christiane König (Hrg.) Gender goes Life. Die Lebenswissenschaften als Herausforderung für die Gender Studies. Bielefeld, S. 201-222.
2007 Interdependenzen im Reagenzglas? - Objektivismuskritik als Reflektionsimpuls für Multiple- Subject-Theorien. In: Dies., Katharina Walgenbach, Gabriele Dietze, Antje Hornscheid. Geschlecht als interdependente Theorie. Opladen et al., S. 141-166.
2007 Das Geschäft der Pflanze ist dem Weib übertragen ... die Pflanze selbst hat aber kein Leben – Zur vergeschlechtlichten Stufenordnung des Lebens im ausgehenden 18. Jahrhundert. In:     Petra Lucht, Tanja Paulitz (Hrg.). Recodierungen des Wissens - Stand und Perspektiven der Geschlechterforschung in Naturwissenschaften und Technik. Frankfurt a.M. / New York, S. 197- 212.
2007 "Von der Ablösung des Blutes durch den Sex" - eine kurze Geschichte europäischer Vererbungslehren. In: Constanze Gestrich, Thomas Mohnike (Hrg.). Faszination des Illegitimen. Alterität in Konstruktionen von Genealogie, Herkunft und Ursprünglichkeit in den skandinavische Literaturen seit 1800.Würzburg, S. 121-132.
2006 Genderforschung der Lebenswissenschaften - ein lebendiges Forschungsfeld. In: Bärbel Mauß, Barbara Petersen (Hrg.). Das Geschlecht der Biologie. Talheim, S. 15-30.
2006 The concept of the organism in current biology - beyond gender binarities? In: Ulrike Auga, Christina von Braun (Hg.). Gender in Conflicts. Palestine - Israel - Germany. Berlin, 235-246.
2006 Kanonisierungsweisen von Kanonkritik - die Geschlechterforschung zu Naturwissenschaften als Reflektionsmedium disziplinärer Kritikoptionen. In: Marlen Bidwell-Steiner, Karin S. Wozonig (Hrg.). A canon of our own? Kanonbildung und Kanonbindung in den Gender Studies. Innsbruck, S. 76-89.
2005 Natur - Labor - Gesellschaft. Reflektionen über ihre genderspezifischen Bezüge am Beispiel der Gehirnforschung. In: Annette Spellerberg (Hrg.): Die Hälfte des Hörsaals. Frauen in Hochschule, Wissenschaft und Technik. Berlin, S. 129-146.
2005 Grundlagenkrisen in Physik und Mathematik um 1900 - Äußerungsweisen einer Krise der Männlichkeit? In: gender und kultur. das fakultätennetz. Anja Osswald, Tyyne Claudia Pollmann (Hrg.). < ein stein drei > Relative Betrachtungen zu Albert Einstein in Kunst und Wissenschaft. Berlin, S. 42-49.
2004 Was bringt die Genderforschung eigentlich den Naturwissenschaften? In: Sigrid Schmitz, Britta Schinzel (Hg.): Grenzgänge. Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaften, Königstein, S. 50-64.
2004 Gender - eine unbekannte Kategorie in den Naturwissenschaften? In: Therese Frey Steffen, Caroline Rosenthal, Anke Väth (Hrg.). Gender Studies: Wissenschaftstheorien und Gesellschaftskritik. Würzburg, S. 97-110.
2004 Disziplinen-Trouble - Oder: Vorschläge der Gender Studies für eine sinnvolle Wissenschafts- und Machtkritik. In: Thomas Ernst, Bettina Bock von Wülfingen, Stefan Borrmann, Christian P. Gudehus (Hrg.): Wissenschaft und Macht, Münster, S. 42-57.
2004 Der Naturbezug der Musikanthropologie aus der Perspektive der feministischen Biologieforschung. In: Krista Warnke, Berthild Lievenbrück (Hrg.): Musik und Gender Studies. Dokumentation einer Annäherung.", Schriftenreihe der Hochschule Hamburg für Musik und Theater, Bd. 4. Berlin, S. 81-90.
2003 & Wilhelm Quitzow. Haben Atome ein Geschlecht? Eine Biologin und ein Physiker auf der Suche. In: Claudia von Braunmühl (Hrg.). Etablierte Wissenschaft und feministische Theorie im Dialog. Berlin, S. 229-246.
2003 Trans-diszipliniert und doppelt versiert - Feministische Naturwissenschaftsforschung im Spannnungsfeld verschiedener Wissenschaftskulturen. In: Kathrin Heinz, Barbara Thiessen (Hrg.). Feministische Forschung - Nachhaltige Einsprüche. Opladen, S. 61-74.
2003 Die Kategorie Gender - in den Naturwissenschaften undenkbar? In: Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin (Hrg.): Geschlechterstudien im    deutschsprachigen Raum - Studiengänge, Erfahrungen und Herausforderungen. Berlin, S. 99-102.
2002 Die Krise der Männlichkeit - eine Krise des Lebens? Der biologische Lebensbegriff zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. In: Ellen Kuhlmann, Regine Kollek (Hrg.). Konfiguration des Menschen. Biowissenschaften als Arena der Geschlechterpolitik. Opladen, S. 95-108.
2001 Neuzeitliche Naturauffassung und Weiblichkeitsvorstellungen - Feministische Interpretationen ihrer     Zusammenhänge. In: Helene Götschel & Hans Daduna. PerspektivenWechsel. Frauen- und Geschlechterforschung zu Mathematik und Naturwissenschaften. Reihe "Sammlung kritisches Wissen", Talheim, S. 24-39.
2000 Was haben Frauen eigentlich mit Natur zu tun? Kritische Bemerkungen zu einer problematischen Verbindung. In: Heide Gieseke, Adelheid Stipproweit (Hrg.). Frauen und Naturwissenschaften. Berlin, S. 23-32.
1999 "Feministische Naturwissenschaftsforschung - was soll das denn sein?" - Zur Rezeption feministischer Theorie in der Biologie. In: Bettina Dausien, Martina Herrmann, Mechtild     Oechsle, Christiane Schmerl, Marlene Stein-Hilvers (Hrg.). Erkenntnisprojekt Geschlecht - Die Geschlechterperspektive in den Einzelwissenschaften. Opladen, S. 113-136.
1998 Der Mensch und die Natur - Feministische Anmerkungen zur aktuellen Debatte um den Naturbegriff. In: Bärbel Mauß, Barbara Petersen (Hrg.). Feministische Naturwissenschaftsforschung - Science & Fiction. Schriftenreihe von NUT-Frauen in Naturwissenschaft und Technik e.V., Bd. 5, Mössingen-Talheim, S. 44-54.
1990 & Regina Biss. Das Taubergießengebiet - Besiedlung eines vielfältigen Gewässersystems. In: Ragnar Kinzelbach, Günther Friedrich (Hrg.). Limnologie aktuell, Band/Vol. 1. Biologie des Rheins. Stuttgart, New York, S. 425-434.

 

  • Publikationen in Handbüchern

 

2020

gemeinsam mit Katharina Jacke: Materialisierte Intersektionalität - biologische Verkörperungen sozialer Differenz. In: Handbuch Intersektionalitätsforschung (im Erscheinen)

2018

Biologie: materielle Dimensionen von Geschlecht in biologisch-kritischer Perspektive. In: Beate Kortendiek, Birgit Riegraf, Katja Sabisch (Hrg.). Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung. Geschlecht und Gesellschaft, vol 65. Wiesbaden, DOI https://doi.org/10.1007/978-3-658-12500-4_137-1

2017

Das Modell Linz: Institutionalisierte Genderkompetenz für den MINT-Bereich am Beispiel der Vorlesung „Einführung in die Genderforschung der Natur- und Technikwissenschaften“. In: Corinna Bath, Göde Both, Petra Lucht, Bärbel Mauss, dies. reboot ING: Innovative Gender-Lehre in den Ingenieurwissenschaften. Berlin, S. 151-193.

2017

Ein wissenschaftshistorisches Modul für die Biologie - eine Brücke in die Gender Studies. Online-Handreichung BMBF-Projekt Gendering MINT: http://www.genderingmint.uni-freiburg.de/index.php/workshops/refereriende/prof-dr-kerstin-palm, S. 53-59.

2017

Gender Curriculum Biologie. http://www.gender-curricula.com/curriculum/biologie

2016           Naturwissenschaften / Biologie - Konstruktion, Rekonstruktion, Dekonstruktion. In: Marita Kampshoff, Claudia Wiepcke (Hrg.). Geschlechtergerechte Methoden für MINT-Unterricht.   Wiesbaden (im Erscheinen)
2015

Lemma: Gehirnforschung. In: Online Genderglossar, Leipzig.

2013 Grundlagen und Visionen einer genderreflexiven Biologiedidaktik. In: Marita Kampshoff, Claudia Wiepcke (Hrg.): Handbuch Geschlechterforschung und Fachdidaktik, VS-Verlag Wiesbaden, S. 69-82.
2008 Biologie: Geschlechterforschung zwischen Reflektion und Intervention. In: Ruth Becker, Beate Kortendiek (Hrg.). Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. 2. erweit. Aufl, Wiesbaden, S. 843-851.
2005 Lebenswissenschaften. In: Christina von Braun, Inge Stephan (Hrg.). Gender @ Wissen. Ein Handbuch der Gender-Theorien. Köln, Weimar, Wien, S. 180-199.
1996 Arbeitskreis "Feministische Naturwissenschaftsforschung und -kritik". Vorstellung des Arbeitskreises. In: Karin Diegelmann et al. (Hrg.). TECHNA-Handbuch. Frauen in Technik, Natur- und Ingenieurwissenschaften. Einblicke - Lichtblicke - Ausblicke. Darmstadt. S. 67. (Mitgliedschaft im Arbeitskreis seit 1996)

 

  • Publikationen in Zeitschriften

 

2019

Kommentar für gender(ed) thoughts zu New Materialism-Beiträgen. In: New Perspectives in Gender Research Working Paper Series 2019, Volume 3 DOI: 10.3249/2509-8179-gtg-15 (S. 80-83)

2018 gemeinsam mit Lotta Fiedel, Katharina Jacke: Gendertheoretisch informierte Gesundheitswissenschaften – Herausforderungen, Potentiale und Beispiele ihrer transdisziplinären Entwicklung. In: Zeitschrift für Diversitätsforschung und ‐management, Heft 2, S. 141-154.
2018

Anti-Genderismus aus biologischer Sicht. In: Gender Campus, https://www.gendercampus.ch/de/blog/post/antigenderismus-aus-biologischer-sicht/.

2017

Fake Evolution. Eine biologisch basierte Kritik an Anti-Genderismusrekursen auf die Biologie. In: L’Homme. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft, 28/2, S. 109-114.

2017 Biologie der Geschlechter. Von den Wechselwirkungen zwischen Körper und sozialer Ordnung. In: FAMA - feministisch politisch theologisch, Mai 2017, Nr. 2, S. 10-11.
2016           Intersektionalität. In: Frauenpolitische News der TU, April 2016 (3 Seiten)
2013 Was ist eine intersektionale Kategorie? Was bedeutet das Inter- in Intersektionalität? Eine Spurensuche. In: Zeitschrift Erwägen-Wissen-Ethik, S. 46-49.
2011 Altern in lebenswissenschaftlicher Perspektive. Das Beispiel "Männliche Menopause". In: Gegenworte - Hefte für den Disput über Wissen (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften), S. 74-76.
2010 Material Girl – Neue postbutlersche Körper- und Materietheorien in der Debatte. In: Freiburger Geschlechterstudien 24, S. 145-160.
2010 Was kann die biologische Forschung über Geschlechterunterschiede aussagen? Kritische Anmerkungen aus der Genderperspektive am Beispiel der Gehirnforschung. In: Kursiv - Journal für politische Bildung, Heft 3 / 2010, Schwerpunkt: Gender und politische Bildung, S. 22-31.
2006 Energietechnik und Gender - ein innovatives Forschungsfeld. In: Schriftenreihe Technik und Gesellschaft, Hrg.: Arbeitsgruppe Mensch - Umwelt - Technik, Technische Universität Berlin (MUT) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. H.H. Franzke, Berlin, S. 24-37.
2004 Leben: von Kraft und Stoff zur formalen Organisation. Frühe technische und geschlechtliche Implikationen des Lebensbegriffs. In: Forum Wissenschaft, Heft 4, S. 23-26.
2004 Wer organisiert das Leben? Lebensentwürfe in der frühen Biologie. In: DIE PHILOSOPHIN, Dez.Ausgabe, Nr. 30, S. 43-54.
2001 "Das Weibliche ist, so wie alles an die Erde Gebundene, mehr pflanzenhaft." Zur kulturellen Bestimmung weiblicher Natur. In: Ariadne - Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte, Nr. 39, S. 6-13.
2001 Von der Seite besehen lassen sich die Disziplinen bei der Wahrheitsfabrikation beobachten - Die transdisziplinäre Perspektive. In: Koryphäe, 1. Wiener Ausgabe, S. 24-27.
2001 Die Erforschung des Lebens - Feministische Inspektionen des Lebensbegriffs in der Biologie. In: Freiburger FrauenStudien. Zeitschrift für Interdisziplinäre Frauenforschung, Nr. 11, Freiburg i.Br., S. 69-88.
1999 Möglichkeiten einer feministischen Interpretation des Naturbegriffs in der Biologie. In: Forum Wissenschaft, 3, S. 8-12.
1999 Biologieprofessorinnen in der BRD - Eine Bestandsaufnahme. In: Kölner Forum - Frau und Hochschule, II/99, S. 45-48.
1997 Koryphäe, Nr. 21. Gestaltung des Schwerpunktthemas "Interdisziplinarität" durch den Arbeitskreis "Feministische Naturwissenschaftsforschung und -kritik". (Mitgliedschaft im Arbeitskreis seit 1996)

 

  • Publikationen in Katalogen und Kongressdokumentationen

 

2016          

2016  Selbstgestaltende Körper - Biologische Codierungen sozialer Differenz. In: Nikola Doll, Horst Bredekamp, Wolfgang Schäffner (Hrg.). Ausstellungskatalog der Ausstellung +ultra. gestaltung schafft wissen (30.9.16-8.1.17) Martin-Gropius-Bau, Berlin, S. 183-188. (2018 englische Ausgabe)

2005 Biologie der Befreiung? Von der natürlichen Vielfalt der Geschlechter. Katalogtext zur     Ausstellung "1-0-1 intersex - Das Zwei-Geschlechter-System als Menschenrechtsverletzung". Berlin, S. 82-86.
2004 Gender Studies für Naturwissenschaften - gibt's das? In: Dokumentation des 29. Kongresses von Frauen in Naturwissenschaft und Technik in Berlin. Frauen in der Technik - FiT e.V.,     Darmstadt,     S. 114-120.
2003 & Tanja Paulitz. Feministische Naturwissenschafts- und Technikforschung - aus kulturwissenschaftlicher Perspektive? In: Dokumentation des 28. Kongresses von Frauen in Naturwissenschaft und Technik in Kassel. Frauen in der Technik - FiT e.V., Darmstadt, S. 295- 301.
2001 Die Transdisziplinärin - Grenzüberschreiterin und Ausgegrenzte. Dokumentation des 26. Kongresses von Frauen in Naturwissenschaft und Technik in Hamburg. Frauen in der Technik - FiT e.V., Darmstadt, S. 135-144.
2000 Anregungen zur feministischen Interpretation des Naturbegriffs in der Biologie. In: Dokumentation des 25. Kongresses von Frauen in Naturwissenschaft und Technik in Darmstadt. Frauen in der Technik - FiT e.V., Darmstadt, S. 114-120.
1999 Der Naturbegriff in der Biologie aus feministischer Sicht. In: Dokumentation des 24. Kongresses von Frauen in Naturwissenschaft und Technik in Mainz. Frauen in der Technik - FiT e.V., Darmstadt, S. 242-246.
1999 & Helene Götschel. Feministische Lehre in den Natur- und Technikwissenschaften - Hochschulpolitische, institutionelle und didaktische Barrieren. In: Dokumentation des 24. Kongresses von Frauen in Naturwissenschaft und Technik in Mainz. Frauen in der Technik - FiT e.V., Darmstadt , S. 163-166.
1998 & Helene Götschel. Feministische Lehre in den Naturwissenschaften. In: Dokumentation des 23. Kongresses von Frauen in Naturwissenschaft und Technik in Hannover. Frauen in der Technik - FiT e.V., Darmstadt, S. 123-128.