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Humboldt-Universität zu Berlin - Geschichte Osteuropas

Ekaterina Wulff

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Ekaterina Wulff
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Kurzvita  |  Forschung  |  Publikationen

 

 

Kurzvita

1983 geboren in Divnogorsk/Gebiet Krasnojarsk
1990-1995

Besuch der Mittelschule in Krasnojarsk

2000 Abitur an der Mittelschule in Oktjabrskoe/Gebiet Woronesh
2000/2001 Studium an der Vorbereitungsfakultät der Staatlichen Universität Woronesh
2001-2006 Studium an der Fakultät für internationale Beziehungen der Staatlichen Universität Woronesh
2005 Studienaufenthalt am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin
2005-2007 Mitarbeiterin an der internationalen Sommerschule "Russland: ein Imperium und seine Regionen" in Woronesh
2006 Praktikum in der Abteilung für internationale Angelegenheiten der Staatlichen Universität Woronesh
2006 Studienabschluss, Thema der Diplomarbeit: "Die Mentalität von russischen und deutschen Diplomaten am Vorabend des Ersten Weltkrieges"
seit 04/2007

Promotionsstudium am Lehrstuhl Geschichte Osteuropas der Humboldt-Universität zu Berlin, Thema: "Emotionale Aspekte in der europäischen Diplomatie Ende des 19. - Anfang des 20. Jahrhunderts"

04/2007-09/2011 Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung
10/2011-12/2011 Stipendiatin der Dorothee-Wilms-Stiftung
04/2012-07/2012 Stipendiatin der Humboldt-Universität zu Berlin

 

Forschung

Dissertation/Forschungsprojekt: "Emotionale Aspekte in der europäischen Diplomatie Ende des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts"

Emotionen und Diplomatie erscheinen kaum jemals gemeinsam als Begriffe auf den Seiten geisteswissenschaftlicher Untersuchungen. Dies entbehrt nicht einer gewissen Logik. Die Diplomatie galt immer als Domäne der Staatsräson, die keinen Platz für Subjektivität und Gefühle bot. Nur allmählich, zusammen mit dem Erscheinen neuer Ansätze in der Geschichtswissenschaft, wuchs auch das Verständnis dafür, dass die Diplomatiegeschichte an Personen gebunden war. Dies bedeutete, dass die so genannten weichen, subjektiven Faktoren eine mindestens ebenso bedeutsame Rolle spielten, wie die objektiven Umstände. Allerdings erhielten die emotionalen Aspekten in der Diplomatie und in der Außenpolitik in der Forschung bislang nur wenig Aufmerksamkeit. Meine Arbeit soll diese Lücke wenigstens punktuell schließen. Mich interessieren die Rolle der Gefühle, die Formen ihres Ausdrucks und ihres Einsatzes sowie die Möglichkeiten der Verheimlichung in der europäischen Diplomatie vor dem Ersten Weltkrieg.

Понятие «эмоции» и дипломатия редко соседствуют на страницах гуманитарных исследований. В этом есть определенная логика. Дипломатия всегда считалась оплотом  государственных интересов, в которых не должно быть места субъективности и чувствам. Лишь постепенно, одновременно с появлением новых подходов в исторической науке, росло понимание того, что история дипломатии связана с человеческим фактором. Это означает, что т.н. «мягкие», субъективные факторы играют как минимум столь же важную роль, как и объективные. Тем не менее, эмоциональные аспекты в дипломатии до сих пор мало пользовались популярностью у исследователей. Моя работа направлена на то, чтобы хотя бы частично восполнить этот пробел. Меня интересует роль эмоций, формы их выражения и сдерживания, а также инструментализации чувств в европейской дипломатии перед первой мировой войной.

 

Publikationen

Куликова Е. В. Социальные корни дипломатов // Новик: Сборник научных работ аспирантов и студентов исторического факультета Воронежского государственного университета. Вып. 11 / научн. ред. Селезнев Ю. В. - Воронеж: Истоки, 2006. - С. 123-132. (Kulikova E.W. Soziale Wurzeln von Diplomaten, in: Nowik: Sammelband von wissenschaftlichen Arbeiten von Doktoranden und Studenten der Historischen Fakultät der Staatlichen Universität Woronesch. 11. / Hrsg. von Seleznjow Ju. W. - Woronesch: Istoki, 2006. - S. 123-132.).

Куликова Е. В. Зачем историки изучают ментальность? // Клио. 3 (2008). - С. 124-130. (Kulikova E.W. Wozu erforschen Historiker die Mentalität? in: Klio, 3 (2008). - S. 124-130.)