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Humboldt-Universität zu Berlin - Geschichte Westeuropas und transatl. Beziehungen

Andreas Spreier, M.A.

Name
Andreas Spreier M.A.
Status
Doktorand
E-Mail
Andreas.spreier (at) googlemail.com

Einrichtung (OKZ)
Philosophische Fakultät → Institut für Geschichtswissenschaften → Geschichte Westeuropas und der transatlantischen Beziehungen

Kurzvita

Studium der Neueren und Neuesten Geschichte und Journalismus und Technik der elektronischen Medien an der Universität Karlsruhe (TH) (B. A.).
 
Studium der Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Queen’s University Belfast (M. A.).
 
Thema der Masterarbeit: „Die Darstellung des Nordirlandkonflikts durch die britische Regierung in den Unterhausdebatten 1970–74“.
 
Seit 2010 Promotionsstudent an der Humboldt-Universität zu Berlin.
 

Promotionsthema

Der britische Staat und die politische Gewalt des Nordirlandkonflikts 1969 bis 1981

Kurzbeschreibung des Promotionsvorhabens

Im Promotionsprojekt „Der britische Staat und die politische Gewalt des Nordirlandkonflikts 1969 bis 1981“ wird der Umgang des britischen Staates mit der politischen Gewalt untersucht, die im Zuge des Nordirlandkonflikts in Großbritannien und Nordirland ausbrach. Methodisch ordnet sich das Projekt in den Kontext einer ‚Neuen Politikgeschichte‘ ein. Das staatliche Handeln während der so genannten ‚Troubles‘ wird mit einem performanztheoretischen Zugriff in den Blick genommen. Es steht somit die symbolische Politik des britischen Staates im Mittelpunkt des Interesses. Die Arbeit folgt damit dem weiterführenden Erkenntnisinteresse, welches Verständnis von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit die politischen Akteure bewusst oder unbewusst durch ihre Stellungnahmen und Handlungen kommunizierten. Um diese Fragestellung beantworten zu können, soll der Umgang der staatlichen Institutionen mit der politischen Gewalt anhand mikrogeschichtlicher Tiefenbohrungen zu einzelnen Schlüsselereignissen des Nordirlandkonflikts auf zwei Untersuchungsebenen analysiert werden: Gericht und Gefängnis. Dafür werden sowohl die Dokumente der staatlichen Archive und der Parteiarchive der Conservative Party und der Labour Party als auch die britischen Unterhausdebatten und die Medienberichterstattung ausgewertet.