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Humboldt-Universität zu Berlin - Geschichte Westeuropas und transatl. Beziehungen

Kristina Kütt, M.A.

Name
Kristina Kütt M.A.
Status
Doktorandin
E-Mail
kristina.kuett (at) posteo.de

Einrichtung (OKZ)
Philosophische Fakultät → Institut für Geschichtswissenschaften → Geschichte Westeuropas und der transatlantischen Beziehungen

Thema | Vita | Publikationen



 

 

 


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Promotionsthema

 

Der amerikanische Staat und die Herausforderung politischer Gewalt: Black Power in den USA 1968 – 1980" (Arbeitstitel)

 

In meinem Promotionsprojekt untersuche ich den Umgang des amerikanischen Staates mit politischer Gewalt. Mich interessiert, wie die USA als etablierter demokratischer Rechtsstaat mit der Herausforderung politischer Gewalt, angeregt durch die Infragestellung des Staates durch die Black Power-Bewegung, umging. Methodisch ordnet sich das Projekt in den Kontext einer „Neuen Politikgeschichte“ ein. Das staatliche Handeln soll mit einem performanztheoretischen Zugriff in den Blick genommen werden.

Die performative und narrative Herstellung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, auch in der Interaktion zwischen staatlichen Institutionen und politischen Gewaltakteuren, steht dabei im Mittelpunkt meines Interesses. Deshalb wird weitergehend untersucht, welches Verständnis von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit die politischen Akteure bewusst oder unbewusst durch ihre Stellungnahmen und Handlungen kommunizierten.

Um diese Fragestellung zu bearbeiten, soll der Umgang staatlicher Institutionen mit politischer Gewalt auf zwei Untersuchungebenen analysiert werden: Gericht und Gefängnis. Anhand mikrogeschichtlicher Tiefenbohrungen zu ausgewählten Schlüsselereignissen der 1970er Jahre auf diesen beiden Ebenen soll sich der Bedeutungserzeugung staatlichen Handelns und dessen Wandel genähert werden. Hier beschäftige ich mich unter anderem mit dem Gefängnisaufstand in Attica im September 1971, Gerichtsverfahren und Haftbedingungen von Black Panther- Mitgliedern.

 

 

 

Kurzvita

Seit April 2012

Doktorandin am Lehrstuhl für Geschichte Westeuropas und der transatlantischen Beziehungen

 

2008- 2011

Studium der Geschichtswissenschaft an der Humboldt Universität Berlin

Masterarbeit: „Unsere Jugend glüht für Angela“ - Angela Davis in der DDR 1972: Inszenierung einer Ikone?“

 

2005-2008

Studium der Geschichtswissenschaft und Deutscher Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin

Bachelorarbeit: „Amerikanische Besatzungspolitik im Spiegel deutscher Publizistik – Alfred Andersch und die Neuordnung Deutschlands“

 

2005

Europäisches Baccaulaureat an der Europa Schule Brüssel II

 

 

 

Publikationen

Kristina Kütt: „Denk-Zettel. Alfred Andersch – Paradigmenwechsel eines Schriftstellers“, in: Roland Berbig (Hrsg.), Berliner Hefte zur Geschichte des literarischen Lebens, 8 (2008), S. 254-266.

Kristina Kütt, Jan Hansen, Fanny Le Bonhomme: Tagungsbericht À la recherche du temps present. 30.11.2012-01.12.2012, Rennes, in: H-Soz-u-Kult, 25.01.2013, Link.

 

Kristina Kütt, Andreas Spreier: Die Erzählung vom „letzten Ausweg“. Staatliche Narrative über politische Gewalt und Inhaftierung in den USA und im Vereinigten Königreich, in: Johannes Hürter (Hrsg.), Terrorismusbekämpfung in Westeuropa. Demokratie und Sicherheit in den 1970er und 1980er Jahren,Berlin/München/Boston 2015 (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Band 104), S. 137-170.
 
Kristina Kütt: Victory over American Imperialism? East German Youth and the 'Heroine of Socialism' Angela Davis in East Berlin, in: Frank Reichherzer, Jan Hansen, Christian Helm (Hrsg.), A Transatlantic Triangle. Representations of the “Americas” among West European Protesters in the 1980s, Frankfurt/New York 2015 [im Entstehen].