Humboldt-Universität zu Berlin - Historische Diktaturforschung

Neuerscheinungen von Mitarbeiter*innen und Assoziierten

 
M.A. Carl Julius Reim: „Luft von anderem Planeten. Mit der Wendung aufs musikalische Subjekt gegen Antisemitismus“ (April 2026)

Kaum ein antisemitismuskritischer Text kommt heute ohne ein halb verdautes Bonmot Theodor W. Adornos aus. Ohne den Blick auf dessen ästhetischen Werke bleibt dieser Bezug jedoch unvollständig. Carl Julius Reim zeigt in diesem Text zunächst den Zusammenhang von Antisemitismus und Adornos Konzept der verwalteten Welt auf, bevor er die von Adorno theoretisierten Möglichkeiten avantgardistischer Musik nachzeichnet, die Totalität der verwalteten Welt aufzubrechen. Damit rückt die musikalisch-künstlerische Arbeit als politische Praxis in den Fokus, für deren Potenziale auch die antisemitismuskritische Pädagogik sensibilisiert werden soll.

In: Henning Gutfleisch, Alexander Hermert, Elke Rajal, Kai E. Schubert, Vanessa Walter (Hrsg.): Grenzen der Erfahrung. Gesellschaftskritische Perspektiven auf Antisemitismus und Bildung. Wochenschau Verlag, Frankfurt am Main 2026, S. 251-267

 

Prof. Dr. Stefanie Middendorf im Podcast „Zeitfragen. Feature“ von Deutschlandfunk Kultur: „Wie Deutschland vom Pleitier zum Premiumschuldner wurde“ (25.02.2026)

Am Anfang stand ein Schuldenschnitt: Die Währungsreform 1948 verschaffte der jungen Bundesrepublik Akzeptanz und Handlungsspielraum. Seitdem leiht sich Deutschland ständig Geld. Welche Folgen hat es, wenn der Staat ständig mehr ausgibt als einnimmt?

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Prof. Dr. Stefanie Middendorf: „Hilft der Blick nach ‚Weimar‘? Im Vorraum der Diktaturen“, in: Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte. Die Zeitschrift für Politik und Kultur, 12/2025

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