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Humboldt-Universität zu Berlin - Mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte

Prof. Dr. Michael Menzel

Foto
Name
Prof. Dr. Michael Menzel
Status
Prof.
E-Mail
menzelm (at) geschichte.hu-berlin.de

Einrichtung (OKZ)
Philosophische Fakultät → Institut für Geschichtswissenschaften → Mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte (S)
Funktion / Sachgebiet
Mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte
Sitz
Friedrichstraße 191-193 , Raum 4001
Telefon
(030)2093-70541
Fax
(030)2093-70648
Postanschrift
Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Lehrveranstaltungen

 

Curriculum Vitae

 

Michael Menzel studierte von 1976 bis 1984 Geschichte und Philosophie an der Universität Göttingen. Dort wurde er 1983 promoviert mit einer von Hans Patze angeregten Arbeit über die Sächsische Weltchronik. Von 1985 bis 1989 hatte er ein Habilitationsstipendium der Görres-Gesellschaft und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Menzel war von 1990 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Kommission für die Neubearbeitung der Regesta Imperii der Akademie der Wissenschaften und der Literatur auf einer Außenstelle in München zur Bearbeitung der „Regesten Kaiser Ludwigs des Bayern“. Seine Habilitation erfolgte 1996 in München mit der Arbeit Predigt und Geschichte. Historische Exempel in der geistlichen Rhetorik des Mittelalters. Seit 2003 lehrt Menzel als Professor für Mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Menzel ist als Nachfolger von Eckhard Müller-Mertens Leiter der Berliner Arbeitsstelle der Monumenta Germaniae Historica (MGH). Seit 2012 ist er ordentliches Mitglied der Zentraldirektion der MGH. Prof. Menzel bearbeitet die Regesten Ludwigs des Bayern. Er ist der Verfasser des Bandes über das späte 13. und das frühe 14. Jahrhundert der neuesten Ausgabe des klassischen Lehrbuchs der deutschen Geschichte, des „Gebhardt“. Damit liegt erstmals seit etwa dreißig Jahren die Geschichte in der Zeit von Rudolf von Habsburg bis zu Ludwig dem Bayern zusammenhängend vor. Menzel stellte eine „Freude am Konzipieren“ und „ein Versiegen des Elans“ seit Mitte des 14. Jahrhunderts fest, weshalb er diese Zeit als „ein Torso von sieben Jahrzehnten“ charakterisiert.