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Humboldt-Universität zu Berlin - Preußische Geschichte

Forschungsprofil

Geschichte Preußens / Alfred Freiherr v. Oppenheim-Professur
 

Die Geschichte Preußens stellt einen wichtigen Bestandteil der allgemeinen, insbesondere der europäischen Geschichte dar. An der Professur für die Geschichte Preußens (Alfred Freiherr von Oppenheim Stiftungs-Professur) werden Hauptepochen und zentrale Probleme der Geschichte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert in Forschung und Lehre thematisiert. Fragen der politischen Kulturgeschichte, exemplifiziert etwa an Themen der Hof- und Residenzenforschung, werden ebenso behandelt wie solche der Strukturgeschichte von Staat und Gesellschaft. Dazu gehört u. a. die Frage, wieso ausgerechnet dieser – umstrittene und faszinierende – Militär- und Machtstaat dann im 19. Jahrhundert in globaler Konkurrenz ganz ungewöhnliche kulturstaatliche Potentiale entwickelte, die noch heute das Bild und die Attraktivität Berlins und Brandenburgs prägen.


Die wissenschaftsgeschichtliche Reflexion und Kritik der preußenbezogenen Forschung und Geschichtsschreibung stellt einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit dar. – Heute interessieren mehr denn je aber die nicht-nationalen, vielleicht geradezu transnationalen Grundbedingungen der Geschichte Preußens – zumal in den ostmitteleuropäischen Bezügen. Als Preußen im späten 19. Jahrhundert national werden sollte, wurde es letztlich unmöglich. Preußen ist also gerade im 21. Jahrhundert als übernationaler Faktor der europäischen Geschichte aktuell. Die reichen Quellenschätze in den Archiven Berlins und Brandenburgs ermöglichen gerade an der Humboldt-Universität die intensive Verzahnung von Forschung und Lehre. – Die Professur für die Geschichte Preußens bietet als Akademie-Professur Möglichkeiten enger Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW).