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Humboldt-Universität zu Berlin - Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Prof. Dr. Alexander Nützenadel

Foto
Name
Prof. Dr. Alexander Nützenadel
Status
Prof.
E-Mail
nuetzenadel (at) geschichte.hu-berlin.de

Einrichtung (OKZ)
Philosophische Fakultät → Institut für Geschichtswissenschaften → Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Sitz
Friedrichstraße 191-193 , Raum 5011
Telefon
(030)2093-70616
Fax
(030)2093-70644
Postanschrift
Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Biographie

1984-1990 Studium der Fächer Geschichte, Volkswirtschaftslehre und Informatik in Göttingen, Venedig und FU Berlin. 1995 Promotion an der Universität zu Köln, 2004 Habilitation. 1995-2002 wissenschaftlicher Assistent an der Universität zu Köln, 2004-06 Leiter der Nachwuchsgruppe „Globalisierung als historischer Prozess“ (Volkswagen Stiftung). 2006-09 Professor für vergleichende Europäische Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Frankfurt/Oder. Stipendien und Forschungsaufenthalte am Deutschen Historischen Institut in Rom, an der Columbia University New York und Fellow am Netherlands Institute for Advanced Study in Wassenaar. Seit 2009 Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Forschung

Forschungsschwerpunkte sind die Wirtschaftsgeschichte der europäischen Diktaturen in der Zwischenkriegszeit und die Geschichte ökonomischer Experten im 20. Jahrhundert. Neuere Veröffentlichungen befassen sich mit der Rolle der italienischen Zentralbank in der Schuldenkrise der 1970er Jahre und der Entwicklung von städtischen Immobilienmärkten um 1900. Alexander Nützenadel ist Sprecher der Unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums im Nationalsozialismus und Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms „Erfahrung und Erwartung. Historische Grundlagen ökonomischen Handelns“ (zusammen mit Jochen Streb, Mannheim). Gemeinsam mit Catherine Schenk und Werner Plumpe verfasst er eine Geschichte des internationalen Geschäfts der Deutschen Bank.

Aktuelle Veröffentlichungen (seit 2017):

Transformation in Interbellum Fascist Europe, in: Wolfgang Merkel und Hans-Jürgen Wagener (Hg.), Handbook Transformation, Oxford 2018 (im Druck)

Wirtschaftsgeschichte und Diktaturforschung, in: Hermann Wentker und Johannes Hürter (Hg.), Diktaturen. Perspektiven der zeithistorischen Forschung, München (im Druck)

Erwartungen/Expectations, Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte (Schwerpunkt), 2018/II (Hg. mit Mark Jakob und Jochen Streb, im Druck)

The Political Economy of Public Finances. Taxation, State Spending and Debt since the 1970s, Cambridge: Cambridge University Press 2017 (Hg. mit Marc Buggeln und Martin Daunton)

Das Reichsarbeitsministerium im Nationalsozialismus. Verwaltung – Politik – Verbrechen, Göttingen: Wallstein 2017

Der lange Schatten der Volksgemeinschaft, in: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Hg.), Werkheft 4/2017: Zukunft des Sozialstaats, S. 260-64

Wagnis und Erwartung. Terrainunternehmer, Hausbesitzer und Immobilienspekulanten in Berlin um 1900, in: Stefan Brakensieg, Christoph Marx und Benjamin Scheller (Hg.), Wagnisse. Risiken eingehen, Risiken analysieren, von Risiken erzählen, Frankfurt am Main 2017, S. 127-150

 


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