Humboldt-Universität zu Berlin - Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Dr. Martin Lutz

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Name
Dr. Martin Lutz
Status
wiss. Mitarb.
E-Mail
Martin.Lutz (at) hu-berlin.de

Einrichtung (OKZ)
Philosophische Fakultät → Institut für Geschichtswissenschaften → Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Sitz
Friedrichstraße 191-193 , Raum 5102
Telefon
(030) 2093-70574
Postanschrift
Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Profil

Als Sozial- und Wirtschaftshistoriker interessiere ich mich für die Wechselwirkung von Ideen (breit definiert) und Institutionen in der modernen Welt. Meine bisherige Forschung umfasst die deutsch-sowjetischen Wirtschaftsbeziehungen während der Weimarer Republik, die Rolle von kinship in transnationalen Unternehmerfamilien und Religion im amerikanischen Kapitalismus. Mein aktuelles Forschungsprojekt behandelt die Wirtschaftsgeschichte von Mennoniten, Amish und Hutterern in der industriellen Ökonomie Nordamerikas von 1865 bis 1980. Nach Studium und Promotion an der Universität Konstanz trat ich 2012 meine jetzige Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaften der HU Berlin an. Ich unterrichte Lehrveranstaltungen in den BA- und MA-Studiengängen Geschichtswissenschaften, im MA Global History und im MA European History.

Sprechstunde nach Vereinbarung

 

Kurz zusammengefasst: Geschichte deutsch-russisch/sowjetischer Wirtschaftsbeziehungen

 

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in Deutschland, Russland/ Sowjetunion, USA und Kanada. Geschichte der Globalisierung, Religion und Wirtschaft; Institutionentheorie

CV, Twitter, Linkedin, ORCID: 0000-0002-9983-0949

 

Zuletzt veröffentlicht

Martin Lutz/David W. Sabean, “Kinship, Conflict and Transnational Coordination: The Siemens Family’s Globalisation Strategies in the Nineteenth Century.” Social History 47, no. 2 (2022): 141–67. (Open Access)

Martin Lutz, Amish Mutual Aid during the Great Depression and what it implies for Modern Capitalism, Anabaptist Historians blog, geposted am 10. Februar 2022.

Martin Lutz/Kim Christian Priemel, Powering Conquest: How German Corporations Sustained Occupation in World War II Ukraine, in: The Journal of Modern History 93, 2021, 636–667.

 

In Vorbereitung

Sektionsverantwortlicher “Tracking the mores in modernizing economies: Insights from Early Modern Europe to the 20th century”, World Economic History Congress 2022 in Paris

 

Ausbildung

Promotion Dr. Phil., summa cum laude, Universität Konstanz, 2009

Magister Artium, Geschichte und Politikwissenschaft, Universität Konstanz, 2004

Berliner Zertifikat für Hochschullehre, 2015

Forschungsaufenthalte an der University of California Los Angeles, am Deutschen Historisches Institut Washington D.C., an der Columbia University und der Russischn Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU Moscow)

 

Mitgliedschaften und Funktionen

Journal of Amis and Plain Anabaptist Studies (JAPAS), Mitglied des editorial board

Arbeitskreis für kritische Unternehmens- und Industriegeschichte (AKKU), Mitglied des Vorstands

Arbeiterkind.de, Mentor

 

Veröffentlichungen (Auswahl)

Bücher

 

Herausgeberschaften

 

Handbucheintrage

  • Martin Lutz, Elektroindustrie, in: Marcel Boldorf (Hrsg.), Deutsche Wirtschaft im Ersten Weltkrieg. (Handbücher zur Wirtschaftsgeschichte) München, Wien 2020, 227–250.
  • Martin Lutz, Religion und Wirtschaft, in: Detlef Pollack/Volkhard Krech/Olaf Müller/Markus Hero (Hrsg.), Handbuch Religionssoziologie. (Veröffentlichungen der Sektion Religionssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie) Wiesbaden 2018, 715–740.

 

Begutachtete Zeitschriftenaufsätze

 

Medien (Auswahl)