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Humboldt-Universität zu Berlin - Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Dr. Felix Römer

Foto
Name
Dr. Felix Römer
E-Mail
fe.roemer (at) hu-berlin.de

Einrichtung (OKZ)
Philosophische Fakultät → Institut für Geschichtswissenschaften → Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Curriculum Vitae


Felix Römer ist seit 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte im Rahmen einer Max Weber-Kooperationsstelle. 2012-2019 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut London und  von 2013-2016 auch Gastdozent an der London School of Economics and Political Science, nachdem er 2008-2012 am Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz tätig war. Promotion an der Christian Albrechts-Universität Kiel im Jahr 2007; 1999-2003 Studium der Fächer Mittlere und Neuere Geschichte, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Alte Geschichte in Kiel und Lyon.


Forschungsschwerpunkte
Felix Römers Forschungsschwerpunkte liegen in der britischen Geschichte nach 1945 und der deutschen Geschichte im Zeitalter der Weltkriege. Er hat Bücher und Artikel zur Kultur- und Gewaltgeschichte des NS-Staates, des Zweiten Weltkriegs und der Wehrmacht veröffentlicht.  Seine neueste Forschung gilt der Geschichte der ökonomischen Ungleichheit in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.


Bücher
Die narzisstische Volksgemeinschaft. Theodor Habichts Kampf, 1914 bis 1944 (Frankfurt / Main: Fischer Verlag, 2017)
Kameraden: Die Wehrmacht von innen (München: Piper Verlag, 2012)
Der Kommissarbefehl: Wehrmacht und NS-Verbrechen an der Ostfront 1941/42 (Paderborn: Schöningh Verlag, 2008)
zusammen mit Jörg Döring and Rolf Seubert, Alfred Andersch desertiert. Fahnenflucht und Literatur, 1944-1952 (Berlin: Verbrecher Verlag, 2015)


Forschungsprojekt
Die Erfindung der ökonomischen Ungleichheit. Die Wissensgeschichte der Einkommens- und Vermögensverteilung im Vereinigten Königreich seit der Nachkriegszeit
Wie wir heute über ökonomische Ungleichheit denken und sprechen, basiert auch auf Wissensbeständen und statistischen Messungen, die nicht objektiv sind, sondern historische Konstrukte mit einer Geschichte darstellen. Das Forschungsprojekt historisiert die Statistiken zur Einkommens- und Vermögensverteilung sowie die Messung der Armut und geht der Bedeutung dieses statistischen Wissens in der politischen Kultur nach. Der Fokus liegt dabei in erster Linie auf dem Vereinigten Königreich, doch ist das Projekt durch vergleichende Fallstudien und die Einbeziehung von internationalen Organisationen transnational angelegt.