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Humboldt-Universität zu Berlin - Neueste und Zeitgeschichte

Laufende Dissertationsvorhaben

 

Im Folgenden finden sie eine Auflistung der laufenden Dissertationsvorhaben am Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte.

 


Bodo-Michael Baumunk | Christoph Kapp | Lena Kuhl | Christian Mentel
Hans Otto Regenhardt | Moritz Reininghaus | Meta Stephan | Anja Tack | Karin Trieloff


 

Bodo-Michael Baumunk
Fred Hildenbrandt und das Feuilleton im »Berliner Tageblatt« 1922–1931

Das »Berliner Tageblatt« gehört zu den Monumenten der deutschen Pressegeschichte. Über Einfluss und politische Ausrichtung der Zeitung, die in seiner engen Bindung an die Deutsche Demokratische Partei und damit eine der parlamentarischen Säulen der Weimarer Republik ablesbar ist, herrscht weitgehend Konsens. (mehr)

 

Christoph Kapp
Walter Boehlich (1921–2006) - eine Intellektuellenbiographie

Walter Boehlich (1921–2006) galt vielen als der »Prototyp des kritischen Intellektuellen«. Seine Tätigkeitsfelder lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Literaturkritiker, Literaturvermittler, politischer Publizist. Von 1944–2001 veröffentlichte er Rezensionen in
verschiedenen Periodika. (mehr)

 

Lena Kuhl
Die DDR-Bezirke. Eine Herrschaftsgeschichte der Region auf der empirischen Basis von drei Bezirken, 1952–1989

Das Projekt untersucht die Entwicklung regionaler Herrschaft in der DDR in den Jahren 1952 bis 1989 anhand von Konzeption, Praxis und Selbstverständnis des örtlichen Staatsapparates. (mehr)

 

Christian Mentel
Das Bundeskanzleramt und der Nationalsozialismus. Vergangenheitsbewältigung zwischen Politik und Zeitgeschichte

Seit seiner Errichtung besaß das Bundeskanzleramt nicht unerheblichen Einfluss auf die westdeutsche Geschichtsschreibung zum Nationalsozialismus wie auch zur Bundesrepublik. Die Rückführung deutscher Aktenbestände aus der Obhut der Siegermächte betrieb es zuweilen engagiert, in anderen Fällen geradezu widerwillig. (mehr)

 

Hans-Otto Regenhardt
Arbeitsforschung in Deutschland im 20. Jahrhundert –
zwischen Kapital und Arbeit, Volk und Klasse

Das Projekt untersucht am Beispiel Deutschlands im 20. Jahrhundert Voraussetzungen und Entwicklung einer Verwissenschaftlichung der industriellen Arbeit. Gefragt wird nach Zusammenhängen zwischen politischen Systembrüchen und Arbeitsforschung von der Weimarer Republik über das NS-Regime zur Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland bis 1990. (mehr)

 

Moritz Reininghaus
Weltanschauliche Dissidenz und radikale Ethik. Rudolf Schottlaender (1900–1988) als intellektueller Grenzgänger

Im vorliegenden Projekt wird eine Biographie zu Rudolf Schottlaender (1900–1988) erarbeitet. Die Rekonstruktion des persönlichen Lebenswegs des Philosophen und Altphilologen wird dabei mit der Frage verknüpft, ob und inwiefern Schottlaender beispielhaft als Intellektueller im Kalten Krieg gelten kann. (mehr)

 

Meta Stephan
Akteure ohne Mandat? Deutsche Wirtschaftsunternehmen als politische Akteure in Argentinien 1945 bis 1983

Das Promotionsprojekt untersucht deutsche Unternehmen – exemplarisch Siemens und Daimler-Benz – als (außen-)politische Akteure in Argentinien zwischen 1945 bis 1983. (mehr)

 

Anja Tack
Die Debatten über die Kunst der sozialistischen Epoche als Medium der Geschichtsvergegenwärtigung in Deutschland und Polen nach 1989

Die im deutsch-deutschen Bilderstreit ausgetragenen Auseinandersetzungen um den Platz des künstlerischen Erbes der DDR in einem vereinten Deutschland sind ein Paradebeispiel für die innergesellschaftlichen Konflikte, die den Prozess der deutschen Vereinigung begleiteten. (mehr)

 

Karin Trieloff
Gerichtsprozesse im Rheinland unter alliierter Besatzung 1918–1930

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen nicht allein die Auswirkungen des Rheinlandabkommens auf die Justiz in den besetzten Gebieten, sondern insbesondere auch die Bedingungen und Konsequenzen, mit denen Gerichtsverfahren zu Bühnen (inter-)nationaler Symbol- und Machtkämpfe gemacht wurden. (mehr)