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Humboldt-Universität zu Berlin - Neueste und Zeitgeschichte

Dr. Matthias Berg

Foto
Name
Dr. Matthias Berg
E-Mail
matthias.berg (at) geschichte.hu-berlin.de

Einrichtung (OKZ)
Philosophische Fakultät I → Institut für Geschichtswissenschaften → Neueste und Zeitgeschichte
Sitz
Friedrichstraße 191-193 , Raum 4012
Telefon
(030)2093-70557
Fax
(030)2093-70663
Postanschrift
Unter den Linden 6, 10099 Berlin

 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Institutionalisierte Geschichte. Der Verband Deutscher Historiker und seine Historikertage 1890 bis 1950“, gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung.

 

Sprechstunde:
nach Vereinbarung

 


Vita | Forschung | Publikationen | Lehre

 


Vita

 

  • seit 04/2013
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt Universität zu Berlin, Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte – Forschungsprojekt „Institutionalisierte Geschichte. Der Verband Deutscher Historiker und seine Historikertage 1890 bis 1950“ (gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung)

  • 2013 
    Promotion zum Dr. phil. an der Humboldt-Universität zu Berlin, Dissertation „Der Historiker Karl Alexander von Müller und die deutsche Geschichtswissenschaft zwischen spätem Kaiserreich und Bundesrepublik“
  • 2011 bis 2012
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt Universität zu Berlin, Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte – Forschungsprojekt „Erstellung einer Pilotstudie zur Geschichte des Historikerverbandes“ (gefördert vom Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands)

  • 2007 bis 2010
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaften der Berliner Humboldt-Universität, Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte – Forschungsprojekt „Der Historiker Karl Alexander von Müller und die deutsche Geschichtswissenschaft zwischen spätem Kaiserreich und Bundesrepublik“ (gefördert im Rahmen des DFG-SPP „Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Deutschland im internationalen Zusammenhang im späten 19. und im 20. Jahrhundert“ sowie im Normalverfahren der DFG)
  • 2006 bis 2007
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Forschungsprojekt „Bevölkerungswissenschaft und Bevölkerungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland“ am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin

  • 2006
    Magister Artium an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1997 bis 2005
    Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Politikwissenschaften, Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität zu Berlin

  • 1993-1996
    Kaufmännische Lehre
     

Forschung

 

Arbeitsschwerpunkte:
Wissenschafts-, Universitäts- und Historiographiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts 


Aktuelle Projekte:

  • Institutionalisierte Geschichte. Der Verband Deutscher Historiker und seine Historikertage 1890 bis 1950 (Forschungsprojekt)
  • Briefe eines Historikers. Die Korrespondenz Karl Alexander von Müllers 1910 bis 1960 (erscheint in den „Deutschen Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts“)
  • Europäische Wissenschaftsakademien im „Krieg der Geister“. Reden und Dokumente 1914 bis 1920 (hrsg. mit Jens Thiel u. Danny Weber, erscheint in den „Acta Historica Leopoldina“)


 


Publikationen


1. Monographien

  • Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014 (Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 88).

Weitere Informationen siehe hier, Rezensionen siehe hier.

 

2. Herausgeberschaften

  • Mit Feder und Schwert. Militär und Wissenschaft – Wissenschaftler und Krieg, Stuttgart 2009 (hrsg. mit Jens Thiel u. Peter Th. Walther).
  • Der deutsche Historikerverband im interdisziplinären Vergleich, Leipzig 2015 (hrsg. mit Martin Sabrow, zugleich: Comparativ 25, H. 1).

 

3. Aufsätze und Artikel

  • „Verändertes Geschichtsbild“ – Jüdische Historiker und die „Judenforschung“ Wilhelm Graus, in: Jahrbuch des Simon – Dubnow – Instituts 5 (2006), S. 457-484.
  • „Können Juden an deutschen Universitäten promovieren?“ Der „Judenforscher“ Wilhelm Grau, die Berliner Universität und das Promotionsrecht für Juden im Nationalsozialismus, in: Jahrbuch für Universitätsgeschichte 11 (2008), S. 213-227.
  • Die „Forschungsabteilung Judenfrage“ des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands“, in: Handbuch der völkischen Wissenschaften. Personen - Institutionen - Forschungsprogramme – Stiftungen, hrg. von Ingo Haar und Michael Fahlbusch unter Mitarbeit von Matthias Berg, München 2008, S. 168-178.
  • Wilhelm Grau, in: Handbuch der völkischen Wissenschaften. Personen - Institutionen - Forschungsprogramme – Stiftungen, hrg. von Ingo Haar und Michael Fahlbusch unter Mitarbeit von Matthias Berg, München 2008, S. 210-216.
  • „Morgen beginnen die ersten Detonationen“. Karl Alexander von Müller und die Bayerische Akademie der Wissenschaften, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 72 (2009), S. 643-681.
  • Einleitung (zusammen mit Jens Thiel u. Peter Th. Walther), in: Mit Feder und Schwert. Militär und Wissenschaft - Wissenschaftler und Krieg, hrg. von Matthias Berg, Jens Thiel und Peter Th. Walther, Stuttgart 2009, S. 9-23.
  • „Die 760 Kisten gehen übermorgen nach Frankfurt.“ Von der paradigmatischen zur physischen Aneignung von Archivalien durch die nationalsozialistische „Judenforschung“, in: Mit Feder und Schwert. Militär und Wissenschaft - Wissenschaftler und Krieg, hrg. von Matthias Berg, Jens Thiel und Peter Th. Walther, Stuttgart 2009, S. 241-257.
  • Vom Paradigma zur Praxis. Die „Geschichte der Judenfrage“ und die nationalsozialistische „Judenforschung“, in: Völkische Wissenschaften und Politikberatung im 20. Jahrhundert Expertise und „Neuordnung“ Europas, hrg. von Michael Fahlbusch und Ingo Haar, Paderborn 2010, S. 77-86.
  • Lehrjahre eines Historikers. Karl Bosl im Nationalsozialismus, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 59 (2011), Heft 1, S. 45-63.
  • „Eine grosse Fachvereinigung“? Überlegungen zu einer Geschichte des Verbandes Deutscher Historiker zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 64 (2013), Heft 3/4, S. 153-163.
  • Nationalsozialistische Akademie oder Akademie im Nationalsozialismus? Die Bayerische

    Akademie der Wissenschaften und ihr Präsident Karl Alexander von Müller, in: Wendepunkte. Studien zur Wissenschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, hrg. von Friedrich Wilhelm Graf, Regensburg 2013, S. 173-202.

  • Historiker für den Nationalsozialismus, in: Akademie Aktuell. Zeitschrift der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 04/2013, S. 10-13.

  • Zur Institutionalisierung der deutschen Geschichtswissenschaft: Der Verband Deutscher Historiker um 1900, in: Geschichtsforschung in Deutschland und Österreich im 19. Jahrhundert. Ideen – Akteure – Institutionen, hrg. von Christine Ottner und Klaus Ries,Stuttgart 2014, S. 223-242.

  • Der Verband Deutscher Historiker im Jahr 1933, in: VHD Journal 2 (2014), S. 60-65.

  • Der Präsident als Führer? Karl Alexander von Müller, die Bayerische Akademie der Wissenschaften und der Nationalsozialismus, in: Wissenschaftsakademien im Zeitalter der Ideologien. Politische Umbrüche – wissenschaftliche Herausforderungen – institutionelle Anpassungen, hrg. von Rüdiger vom Bruch u.a. (Acta Historica Leopoldina 64), Stuttgart 2014, S. 313-338.

  • Der Fachverband der Historiker und sein historischer Ort. Dimensionen einer vergleichenden Verbandsgeschichte (zusammen mit Martin Sabrow), in: Der deutsche Historikerverband im interdisziplinären Vergleich, hrg. von Matthias Berg und Martin Sabrow, Leipzig 2015, S. 7-18 (zugleich: Comparativ 25, H. 1).

  • Geschichtswissenschaft und die Last der Vergangenheit. Überlegungen zur Historisierung der Disziplingeschichte im Nationalsozialismus, in: Schwierige Erinnerung: Politikwissenschaft und Nationalsozialismus. Beiträge zur Kontroverse um Kontinuitäten nach 1945, hrg. von Susanne Ehrlich, Horst-Alfred Heinrich, Nina Leonhard, Harald Schmid, Baden-Baden 2015, S. 81-100.

  • Institutionelle Erbschaften? Zur Wiedergründung des deutschen Historikerverbandes nach 1945, in: Geschichte jenseits der Universität. Netzwerke und Organisationen in der frühen Bundesrepublik, hrg. von Jürgen Elvert, Stuttgart 2016, S. 53-72.

  • Ein zweifacher Aufbruch? Die Bayerische Akademie der Wissenschaften nach 1914 und nach 1918, in: „Krieg der Gelehrten" und die Welt der Akademien 1914-1924, hrg. von Wolfgang U. Eckart und Rainer Godel (Acta Historica Leopoldina 68), Stuttgart 2016, S. 117-131.

  • Münchner Rektorats- und Universitätsreden 1918-1933, in: Der rhetorische Auftritt. Redekultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Rektorats- und Universitätsreden 1826-1968, hrg. von Claudius Stein, München 2016, S. 119-141.

 

4. Rezensionen

  • zu: Pawliczek, Aleksandra, Akademischer Alltag zwischen Ausgrenzung und Erfolg. Jüdische Dozenten an der Berliner Universität 1871-1933, Stuttgart 2011, in: Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte 106 (2012), S. 730-732.

 

5. Tagungsberichte

  • Der Historiker Hans Rothfels (1891-1976) – ein „Wanderer zwischen den Welten“? Bericht vom Workshop im Berliner ‚Centre Marc Bloch’ am 15.07.2003, in: Karsten Borgmann (Hg.), Hans Rothfels und die Zeitgeschichte, Berlin 2004, S. 69-79 (Historisches Forum 1, online verfügbar unter: http://edoc.hu-berlin.de/histfor/1/
  • Historikertag 2004: Wissenschaft, Politik und Krieg. Die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft 1933-1945. 17.09.2004, Historikertag Kiel, in: H-Soz-u-Kult, 13.10.2004, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=477
     

6. Mitarbeit

  • Handbuch der völkischen Wissenschaften. Personen - Institutionen - Forschungsprogramme – Stiftungen, hrg. von Ingo Haar und Michael Fahlbusch unter Mitarbeit von Matthias Berg, München 2008.

 


Lehre

 

  • UE: Die Humboldt-Universität in der DDR
    SS 2013 Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
  • UE: Historiker im Nationalsozialismus. Geschichte einer Debatte
    SS 2014 Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

 

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