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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Geschichtswissenschaften

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Geschichtswissenschaften | Forschung und Projekte | Drittmittelprojekte | Die Geschichte des Reichsarbeitsministeriums in der Zeit des Nationalsozialismus

Die Geschichte des Reichsarbeitsministeriums in der Zeit des Nationalsozialismus

geleitet von Prof. Dr. Alexander Nützenadel

 

Im April 2013 berief das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine internationale Historikerkommission, um die Geschichte der Vorgängerinstitutionen des Ministeriums in der NS-Zeit zu erforschen. Mitglieder der Kommission sind Prof. Dr. Sandrine Kott, Prof. Dr. Michael Wildt, Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann, Prof. Dr. Kiran Klaus Patel, Prof. Dr. Elizabeth Harvey und Prof. Dr. Alexander Nützenadel (Sprecher). Die Anfang 2014 eingesetzte Forschergruppe ist an der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt.
Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes stehen Personal und Handlungsfelder des 1919 gegründeten Reichsarbeitsministeriums und der ihm unterstellten Behörden im Kontext der nationalsozialistischen Arbeits- und Sozialpolitik. Dabei handelte es sich um ein Ministerium, das ein breites Spektrum an Zuständigkeiten auf sich vereinigte, unter anderem Arbeitsmarkt- und Tarifpolitik, Arbeitsschutz und Arbeitsrecht, Sozialversicherungs- und Gesundheitswesen, Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit, Wohnungsbau und Siedlungswesen.
Die Projektschwerpunkte bilden die Institutionengeschichte des Ministeriums zwischen 1933 und 1945 und seine personellen Strukturen, die Rentenversicherung, die Arbeitsverwaltung, der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz (GBA) sowie das Arbeitsrecht. Ziel ist es, in internationaler Perspektive stets auch Verbindungen zu den Entwicklungen in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern mit einzubeziehen. Von besonderer Relevanz ist schließlich die Rolle des Reichsarbeitsministeriums im Rahmen der Kriegswirtschaft und in den besetzten Gebieten Europas zwischen 1939 und 1945.

 

Laufzeit: 10/2013 bis 12/2018
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

 

Webseite des Projekts