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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Geschichtswissenschaften

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Geschichtswissenschaften | Forschung und Projekte | Drittmittelprojekte | Kollektiv durch die Krise. Transformation von Herrschaft nach Stalin und Mao, 1952-1957 und 1975-1981

Kollektiv durch die Krise. Transformation von Herrschaft nach Stalin und Mao, 1952-1957 und 1975-1981

Totalitäre Regime können sich von innen heraus verändern und selbst mäßigen, sie können Gewalt und Willkür einhegen, die Allmacht des Einzelnen eingrenzen, und ihre Beziehung zu den Beherrschten neu begründen. Die stalinistische Sowjetunion und das maoistische China sind zwei Beispiele dafür, wie der Terror aus dem Leben der Menschen verschwinden konnte, weil die Täter von einst nicht mehr in jener Ordnung leben wollten, an deren Schaffung sie selbst beteiligt gewesen waren. Mit dem Tod Stalins im März 1953 und Mao Zedongs im September 1976 kam der Massenterror an ein Ende, weil die Erben der Macht ihrer Herrschaft ein neues Gepräge gaben – kollektive Führung. Wie konnten die Gefolgsleute Stalins und Maos der Gewalt ein Ende setzen, ohne das Herrschaftssystem zu destabilisieren? Wie unterschieden sich die Techniken ihrer Machtausübung? Und lernten Moskaus und Beijings Reformer voneinander, grenzten sie sich voneinander ab?

 

Laufzeit: 03/2019 bis 02/2022
Fördermittelgeber: DFG