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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Geschichtswissenschaften

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Geschichtswissenschaften | Forschung und Projekte | Drittmittelprojekte | Raub jüdischen Eigentums in Jugoslavien (1940/1941-1945). Eine vergleichende Analyse des deutsch besetzten Serbiens und des Unabhängigen Staates Kroatien

Raub jüdischen Eigentums in Jugoslavien (1940/1941-1945). Eine vergleichende Analyse des deutsch besetzten Serbiens und des Unabhängigen Staates Kroatien

In diesem Forschungsprojekt wird der Raub an jüdischem Eigentum in dem vom Deutschen Reich besetzten Serbien und in dem faschistischen Unabhängigen Staat Kroatien (1940)/1941 bis 1945 untersucht. Dieser Raum im Südosten Europas ist seit Jahrhunderten multiethnisch und multikonfessionell geprägt, weshalb für das Forschungsprojekt eine multiperspektivische komparatistische Analyse maßgebend ist. In einem transnationalen Ansatz werden unterschiedliche Räume – Großstädte wie Zagreb, Sarajevo im USK und Belgrad in Serbien, kleinere Städte wie Osijek im USK und Šabac sowie Gross-Betschkerek in Serbien – hinsichtlich von drei Leitfragen untersucht: erstens nach den verschiedenen, bürokratischen wie offen gewaltsamen Formen des Raubs sowie zweitens nach den differenten Akteuren und schließlich drittens nach der Erinnerungsgeschichte der Raubs im ehemaligen Jugoslawien nach 1945 beziehungsweise nach der Unabhängigkeit in den Republiken Kroatien und Serbien.

 

Laufzeit: 06/2019 bis 05/2022
Fördermittelgeber: DFG