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Humboldt-Universität zu Berlin - Southeast European History

Summer Semester 2019

 

"Berliner Forschungskolloquium Südosteuropa" - Sommersemester 2019
Im Berliner Forschungskolloquium Südosteuropa werden aktuelle historische, kulturwissenschaftliche, ethnologische sowie sozial- und kulturanthropologische Forschungen zu Südosteuropa vorgestellt und diskutiert (Programmdetails).

 

Forschungskolloquium: "Themen neuester Forschungen zu Südost- und Mitteleuropa" - Sommersemester 2019
Das Programm dieses NachwuchsforscherInnen-Kolloquiums, in dem neue Forschungsthemen und -fragen zur Geschichte und Historischen Anthropologie Südosteuropas vorgestellt sowie anhand von ausgewählter Literatur aktuelle theoretische und methodische Probleme des Fachs reflektiert werden, finden Sie hier.

 

Retreat des Lehrstuhls für Südosteuropäische Geschichte, Wandlitzsee, 14.-15. Juni 2019

Vom 14.-15.6.19 fand der Retreat des Lehrstuhls für Südosteuropäische Geschichte zu aktuellen Themen, Theorien und Forschungsansätze in der Geschichte Südosteuropas am Wandlitzsee satt. Das Programm des Retreats finden sie hier.

 

Neuerscheinung: Local Dimensions of the Second World War in Southeastern Europe, Herausgegeben von  X. Bougarel, H. Grandits & M. Vulesica, Routledge 2019

Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Zweiten Weltkrieg in Südosteuropa aus einer lokalen Perspektive. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der "Top-down" - und "Bottom-up" -Dynamik von Massengewalt, auf der Umgestaltung ethnischer und religiöser Gruppen in Kriegszeiten, und auf den lokalen Dimensionen des Holocaust. Der Ansatz bricht mit den nationalen Narrativen herkömmlicher "Top-down"-Perspektiven einer Militär- und Politikgeschichte, welche nach wie vor das vorherrschende Paradigma für den Zweiten Weltkrieg in diesem Teil Europas darstellt.

Xavier Bougarel, Hannes Grandits, Marija Vulesica (Hrsg.): Local Dimensions of the Second World War in Southeastern Europea (Mass Violence in Modern History), Abingdon et al. Routledge, 2019, 281 pages

 

Neuerscheinung: Rerezentacije socijalističke Jugoslavije. Preispitivanja i perspektive, Herausgegeben von  Hannes Grandits, Vladimir Ivanović, Branimir Janković

Aus den Arbeiten des DAAD Projektes "Repräsentationen des sozialistischen Jugoslawien im Umbruch" hervorgegangen versammelt dieser Band verschiedenste Aufsätze zur Jugoslawischen Geschichte. Neben kritischen Auseinandersetzungen mit dem Modernisierungsparadigma im Hinblick auf die Jugoslawische Geschichte, versammelt dieses Buch Aufsätze über gesellschaftliche Öffnungs- und Schließungsmechanismen innerhalb des sozialistischen Jugoslawiens und die sich wandelnden Geschichtsnarrative und Erinnerungspolitiken im (post-)jugoslawischem Raum. Mehr Informationen finden sie hier. 

 

Sarajevo History Fest vom 28. Mai. - 01. Juni 2019, Sarajevo et al., BiH

Vom 28. Mai bis zum 01. Juni findet in Sarajevo das dritte History Fest in Bosnien und Herzegowina statt. In seinem dritten Jahr widmet sich das History Fest dem Jubiläumsjahr 1989 und wird vom jugoslawischen Fall ausgehend eine  gesamteuropäische Perspektive auf den Umbruch der späten 1980er und frühen 1990er Jahre entwerfen. Wie auch in den vorangegangenen Jahren umfasst das Programm u.a. Podiumsdiskussionen, Vorträge, Buchpräsentationen und Filmvorführungen sowie einen DoktorandInnen-Workshop. In Erweiterung und als Novum zu den vorangegangenen Jahren wird das History Fest 2019 diesmal nicht nur in Sarajevo ausgetragen, sondern auch in Banja Luka, Mostar und Konjic. Wie auch im letzten Jahr ist der Lehrstuhl für Südosteuropäische Geschichte Mitorganisator. Das Programm zur Veranstaltung finden sie hier. Ein besonderes Highlight, die Diskussion zwischen Raif Dizdarević, Stjepan Mesić und Milan Kučan, wurde für das Fernsehen aufgezeichnet und kann hier nachgesehen werden.

 

Summer School: European History Master

Zum zweiten Mal fand dieses Jahr die Summer School des Masterstudiengangs European History statt. Dieser Studiengang wurde von der UNICA Initiative begründet und zeichnet sich durch die enge Zusammenarbeit von bislang zehn Partneruniversitäten aus, die sich in europäischen Hauptstädten befinden. Dieses Jahr war die Summer School teil eingebunden in das History Fest und fand in Sarajevo statt. Das Programm der Summer School finden sie hier.

 

Buchvorstellung: „Reprezentacije Socialističke Jugoslavije“, Donnerstag, 16. Mai 2019, 14:00 Nacionalna i sveučilišna knjižnica, Hrvatske bratske zajednice 4, Zagreb
Im Rahmen des Kliofest 2019 werden Branimir Janković, Hannes Grandits, Husnija Kamberović, Ruža Fotiadis und Vladimir Ivanović das bald erscheinende Buch "Reprezentacije Socialističke Jugoslavije" (dt.: Representationen des sozialistischen Jugoslawiens) vorstellen, sowie die Ergebnisse des DAAD Projektes "Repräsentationen des sozialistischen Jugoslawien im Umbruch". Mehr Informationen zum Kliofest 2019 finden sie hier.

 

Wintersemester 2018/2019

 

"Berliner Forschungskolloquium Südosteuropa" - Wintersemester 2018/19
Im Berliner Forschungskolloquium Südosteuropa werden aktuelle historische, kulturwissenschaftliche, ethnologische sowie sozial- und kulturanthropologische Forschungen zu Südosteuropa vorgestellt und diskutiert (Programmdetails).

 

Forschungskolloquium: "Themen neuester Forschungen zu Südost- und Mitteleuropa" - Wintersemester 2018/19
Das Programm dieses NachwuchsforscherInnen-Kolloquiums, in dem neue Forschungsthemen und -fragen zur Geschichte und Historischen Anthropologie Südosteuropas vorgestellt sowie anhand von ausgewählter Literatur aktuelle theoretische und methodische Probleme des Fachs reflektiert werden, finden Sie hier.

 

Interdisziplinäre Tagung des Netzwerks historisches und ethnographisches Forschen im Austausch -  Zürich, 10./11. Januar 2018
Im Januar 2019 findet zum mittlerweile fünften Mal die internationale und interdisziplinäre Tagung des „Netzwerks historisches und ethnographisches Forschen im Austausch“ statt. Als Kooperation zwischen historischen und kulturanthropologischen Instituten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wird die Veranstaltung im Rotationsprinzip von der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Zürich und der Universität Wien organisiert und ausgerichtet.  Vorrangiges Ziel des Netzwerks und der Tagungen ist es, den Austausch zwischen historisch und ethnographisch orientierten Arbeiten in den Kulturwissenschaften zu fördern und damit zugleich zur Schärfung der Konzepte und Methoden in den beteiligten Fächern beizutragen. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden sie hier.

 

Podiumsdiskussion: „Plötzlich Minderheit! Ethnischer Verortungszwang und Indifferenz nach 1918“, 07. Dezember  2018,  16.00 Uhr, Humboldt-Universität zu Berlin, Hauptgebäude, Senatssaal (Raum 2027/2028)

Im Fokus dieser Podiumsdiskussion stehen europäische Grenzräume, in denen Menschen lebten, die sich nach 1918 nicht eindeutig einer einzigen Sprach- oder Kulturgruppe zuordnen ließen. Nach veränderten Grenzziehungen als Folge des Ersten Weltkriegs waren nicht wenige dieser Gruppen plötzlich gezwungen, sich für eine der beiden Seiten zu entscheiden – ein ethnisches Identitätsmanagement, das seine konzeptionellen und ideologischen Wurzeln im 19. Jahrhundert hat, setzte ein. Mehr Informationen finden sie hier.

 

Podiumsdiskussion: zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und Jugoslawien, 20. November 2018, 18.30 Uhr

2018 jährt sich das von Josip Broz Tito und Willy Brandt unterzeichnete Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und Jugoslawien zum 50. Mal. Aus diesem Anlasss findet in den Räumen des Südost Europa Kultur e.V in der Großbeerenstraße 88 in Kreuzberg eine Podiumsdiskussion statt. Weitere Details zur Veranstaltung finden sie hier. Über die Veranstaltung berichtete unter anderem die Deutsche Welle - den Bericht finden sie hier - sowie der Radiosender Cosmos, dessen Bericht sie hier einsehen können.

 

Disputation Ruža Fotiadis am 24. Oktober 2018, 14.30 Uhr, Mohrenstr. 40/41, Raum 219/220

Thema der Disputationsschrift lautet "'Traditionelle Freunde und orthodoxe Brüder' – das griechisch-serbische Beziehungsparadigma".

 

Workshop: "Italian and German Perspectives on South-Eastern Europe during the Second World War, Villa Vigoni, 29.-31. Oktober 2018

Ende Oktober findet in der Villa Vigoni am Comer See der Workshop “Italian and German Perspectives on South-Eastern Europe during the Second World War” statt der von Paolo Fonzi organisiert und vom Lehrstuhl für Südosteuropäsiche Geschichte in der Planung mitentwickelt wurde. Ziel des Workshops ist es, die Kommunikation zwischen Historikern, die die deutsche und italienische Besatzungspolitik im südosteuropäischen Raum erforschen, zu fördern. Das Programm der Veranstaltung finden sie hier.