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Humboldt-Universität zu Berlin - Geschichte Westeuropas und transatl. Beziehungen

Laufende Forschungsprojekte

 


Terror und Staat in Westeuropa und den USA

 

Das Projekt befasst sich mit den Herausforderungen liberal-demokratischer Staaten durch politische Gewalt von den 1960er bis zu den 1980er Jahren. Fallstudien zu Großbritannien/Nordirland und den USA werden derzeit erarbeitet (Kütt, Spreier), eine Überblicksdarstellung zu diesen beiden Staaten sowie den Niederlanden/Belgien, Spanien und den USA ist geplant (Metzler). Methodisch orientiert sich das Vorhaben an neueren kulturwissenschaftlichen und -geschichtlichen Ansätzen, welche die Dimensionen von Kommunikation und Repräsentation, Performativität und Theatralität/symbolischem Handeln betonen.

 


„Zeitgeschichte“ – Geschichte und Neukonzeption einer Disziplin

 

Im Entstehen begriffen ist eine kleinere Monografie zum Verständnis von Staatlichkeit bei westdeutschen Zeithistorikern (Metzler). Mit der Frage, wie sich Zeitgeschichte als problemorientierte Geschichte der Gegenwart neu konzeptualisieren lässt, beschäftigt sich ein deutsch-französisches Historikerteam um Frank Reichherzer und Emanuel Droit (Rennes).

 


Kultur- und Gesellschaftsgeschichte des Kalten Krieges und des post cold war

 

In diesem Projektbereich entstehen derzeit Studien zum Wandel in den Konzeptionen „des Westens“ bzw. des Ost-West-Konflikts in der historischen Umbruchphase der 1970er bis zu den 1990er Jahren (Reichherzer, Hansen). Untersucht werden desweiteren in einem deutsch-französischen Vergleich Leitvorstellungen von nuklearer Sicherheit und Zivilschutz im Kalten Krieg (N.N.) sowie die Wechselwirkungen soziokultureller Leitbilder mit den außenpolitischen Strategien der USA in den 1950er Jahren (Megyery).

 


Wissenschafts- und Wissensgeschichte, Geschichte der Planung und der Expertensysteme

 

In mehreren Einzelstudien werden Themen der transnationalen Wissens- und Wissenschaftsgeschichte ausgeleuchtet. Der Bogen reicht hier von Forschungen zur Tropenmedizin (Ehlers) und zum Posttraumatischen Belastungssyndrom (Freese) über sozialwissenschaftliche Konzeptionen von Multiethnizität (Tamme), internationalen Kooperationen in Stadtplanung und Architektur (Wagner) und der Rolle von Wissenschaftlern beim nation-branding (Dunlavey) bis hin zu Sozialrechtsexperten (Niephaus) bzw. Experten im Sozialstaat (Metzler).

 


Geschichte Europas und der europäischen Integration

 

Die europäische Geschichte wird am Lehrstuhl erforscht in problemorientierten Studien zur Sozialstaatlichkeit (Projekt Saisir l’Europe, Wieters) und zur Frage einer europäischen Öffentlichkeit (Müller), zur „Erfindung“ Europas im Medium der Statistik (Lammers), zu transnationalen Verfassungskulturen (Reimann) und Neukonfigurationen von Staatlichkeit während des Zweiten Weltkriegs (Eichenberg).

 


Geschichte von Gewalterfahrungen und Konfliktausgleich

 

Was kommt nach der Gewalt? Dieser Frage widmet sich eine Studie zum Prozess der nationalen Identitätsbildung unter dem Vorzeichen einer UN-Übergangsverwaltung (Scaramuzza). Eine Monografie zur Verarbeitung von Gewalterfahrungen während der Dekolonisation in den westeuropäischen Gesellschaften (Großbritannien, Frankreich, Niederlande) ist derzeit in der Konzeptionsphase (Metzler).