Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Geschichtswissenschaften

09.-10.02.23 Workshop Akten: Kleine Form und Konvolut

Plakat_Akten-Workshop.jpg"Akten: Kleine Form und Konvolut" (Workshop, 9.-10. Februar)

Akten sind nicht nur die Basis von Bürokratien im Sinne Max Webers‚ sondern auch die Grundlage von Verwaltungs- und Rationalisierungsmaßnahmen diverser Institutionen oder Organisationen. Als Medien administrativen Handelns inkorporieren und bündeln Akten durch Aufschreibesysteme und Kulturtechniken geprägte kleine Formen wie Protokolle, Konzepte, Formulare, Tabellen, Notate oder Listen und bringen diese in ein und denselben Geschäftszusammenhang. Diese ad acta gelegten Kleinformen zeichnet aus, dass sie durch ihre Gebrauchsroutinen geformt, auf Knappheit und Zirkulationsfähigkeit angelegt sind und als einzelne Teile eines Faszikels interagieren, das immer im Plural auftritt.

Der Workshop Akten: Kleine Form und Konvolut widmet sich der Akte als Mediencontainer, der unterschiedlichste (kleine wie auch aggregierte) Schreib- und Textformen bündelt, sowie ihrer Bedeutung für administratives, institutionelles und künstlerisches Handeln. Dabei werden in Fallstudien Fragen der Materialität, der Medialität und des Formats von Akten und den in ihnen gebündelten Schriftstücken thematisiert und Akten praxeologisch in den Blick genommen.

Interessierte werden um Anmeldung bis zum 06.02.23 gebeten unter: j.steinmetz@hu-berlin.de, burkhardt.wolf@univie.ac.at, felix.lindner@hu-berlin.de

Workshop des Graduiertenkollegs 2190 „Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen“ in Kooperation mit Burkhardt Wolf (Universität Wien) und Peter Plener (Österreichisches Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport)

Organisation: Felix Lindner, Peter Plener, Julia Steinmetz und Burkhardt Wolf

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