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Humboldt-Universität zu Berlin - Europäische Geschichte des Mittelalters. Schwerpunkt: Spätmittelalter

Lehre

Wintersemester 2020/21

 

Die Lehre findet in digitalen Veranstaltungsformaten statt!

Prof. Dr. Johannes Helmrath

 

Vorlesung

Kirche und Frömmigkeit im Mittelalter

Di. 16-18

Die Kenntnis von Religion, Frömmigkeit und Kirche sind für das Verstehen des Mittelalters unerlässlich. Die Vorlesung vermittelt Grundkenntnisse von Praktiken der Frömmigkeit ebenso wie Strukturen und Institutionen der Kirche im Mittelalter. Dabei spielt der Einsatz von Bildern ebenso eine wichtige Rolle wie eine wissenschaftsgeschichtliche Reflexion der Forschung. 

 

Übung

Dante für Historiker

Di. 14-16

Dantes ‚Göttliche Komödie/ Divina Commedia‘ ist nicht nur eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur mit immenser Rezeption, sondern auch geradezu ein Kompendium und Theater der Geistes- und Religionsgeschichte des Mittelalters. Das Werk in seinen drei Teilen ‚Inferno‘, ‚Purgatorio‘ und ‚Paradiso‘ soll in deutscher Übersetzung durch thematische Fokussierungen erschlossen werden (Weltbild, Jenseitsreisen, Papst und Kaiser, Gott, Liebe und Sexualität, Dante und die Antike, Dante als Linguist, Dante und die Moderne etc.). Dabei werden auch weitere Werke Dantes wie die ‚Monarchia‘ und der Brief an Cangrade della Scala herangezogen.

 

Masterseminar

Klassiker der Renaissanceforschung: Von Burckhardt bis Kristeller

Mo. 14-16

Welche Paradigmen zur Moderne wurden und werden mit der ‚Renaissance‘ verbunden? Beginnend mit Jacob Burckhardt, 1817- als Portalfigur werden die Thesen seither maßgeblicher Forscher zur Renaissance erschlossen und kritisch analysiert, dazu gehören etwa Georg Voigt, Konrad Burdach, Hans Baron (‘Bürgerhumanismus‘), Paul Oskar Kristeller etc. Besonderes Augenmerk wird auf die Renaissanceforschung in Berlin gelegt.

 

Forschungskolloquium (mit Prof. Dr. Barbara Schlieben)

Forschungskolloquium zur Geschichte des Mittelalters

Mo. 18-20, FRS 191, R. 5009

Das Kolloquium dient der Diskussion aktueller Forschungsprojekte aus dem Bereich der mittelalterlichen Geschichte; zudem werden Neuerscheinungen besprochen. Fortgeschrittene Bachelorstudierende sind ebenso willkommen wie Masterkandidaten und Doktoranden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Achtung: Das Forschungskolloquium findet z.T. als Präsenzveranstaltung statt.

 

 

PD Dr. phil. Christian Jaser

 

Bachelorseminar

Das globale 15. Jahrhundert

Di. 14-16

 

 

Dr. Patrick Baker

Übung

Reading in the Middle Ages: A Study of Hugh of St. Victor's Didascalicon

Di. 12-14

We are currently living through a media revolution. Much as happened during the last one, initiated by the invention of moveable type over half a millennium ago, the Digital Revolution is fundamentally changing our relationship to books and reading. How is reading practiced? What is its value? How do we learn, and what does it mean to be educated? To fully address these questions and their import in our swiftly changing modern world, one of the most helpful things we can do is turn to the past. For these very questions were raised by some of the greatest minds of the Middle Ages.
This course will explore one particularly profound and beautiful set of answers, found in the Didascalicon, a treatise written by Hugh of Saint Victor in the early 12th century in Paris. In addition to introducing students to medieval views on reading and knowledge, the course is meant to familiarize them with the broader cultural movement known as the Renaissance of the 12th Century.
The language of instruction for the course is English. Knowledge of Latin would be helpful but is not necessary. All students will be required to deliver a presentation. Those wishing to earn an extra credit point may write an essay of 5-7 pages to be handed in no later than September 1, 2020.

 

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