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Humboldt-Universität zu Berlin - Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus

Aktuelles

Warum die AfD nicht die NSDAP ist - und wir dennoch aus der Geschichte Lehren ziehen können ...

Michael Wildt im Interview mit der Süddeutschen Zeitung vom 7. Februar 2020 (Printausgabe Seite 6)

Link zum Online-Artikel

 

 


K A L E N D E R

 

Fr 20.03. | 16:00 | 25. Treffen der Stiftung Humboldtd-Universität

Thema: Um-Brüche

 

Programm

Begrüßung

Prof. Dr. Michael Michael Hoffmann-Becking, Kuratoriumsvorsitzender

Grußwort

Prof. Dr.-Ing. Sabine Kunst, Präsidentin der HU

Vorträge

Prof. Dr. Michael Wildt: "Umbrüche in der Geschichte - Orientierung für die Gegenwart?"

Prof. Dr. Dr. hc. Joachim Sauer: "Umbrüche an der Humboldt-Universität nach 1989"

Podiumsgespräch

Prof. Dr. Michael Wildt, Prof. Dr. Joachim Sauer, Prof. Dr. Teresa Koloma Beck, Prof. Dr. Anke te Heesen

Dinnerspeech

Prof. Dr. Jürgen Kluge: "Was die Wissenschaft sagt und was verstanden wird"

 

Ort: Kurssaal des Gerlachbaus (Eingang via Tieranatomisches Theater), Zugang über Luisenstraße 56, 10115 Berlin

 

 

 

Di 03.03. | 19:00 | Vortrag in der Topographie des Terrors

Europa und die Nationalsozialisten

Auf den ersten Blick scheint es sonderbar, den Nationalsozialismus mit einem Europa-Konzept zu verbinden, weil sein radikalnationalistischer und rassistischer Charakter offenkundig ist. Dennoch war der Nationalsozialismus keineswegs nur eine deutsche Bewegung, sondern überall in Europa, insbesondere nach 1933, lassen sich Parteien und Gruppierungen auffinden, die sich explizit auf den Nationalsozialismus bezogen. Zweitens entwickelte sich das NS-Regime mit seiner „Lebensraum“-Politik zu einem Imperium, das weite Teile Europas besetzt hielt und damit auch mit den europäischen Differenzen und Besonderheiten umgehen musste. Die „Endlösung der Judenfrage“ war ein europaweites Mordprojekt, für das auch Kooperationen in Europa notwendig waren. Drittens versuchte NS-Deutschland vor allem gegen Ende des Krieges europäische Verbündete mit der Beschwörung eines Kampfes Europas gegen den „asiatischen Bolschewismus“ zu gewinnen und sich selbst als Speerspitze Europas zu stilisieren. Um dieses komplexe Verhältnis des Nationalsozialismus zu Europa soll es in dem Vortrag gehen.

 

Vortrag: Prof. Dr. Michael Wildt, Berlin

Moderation: Prof. Dr. Peter Steinbach, Berlin

Ort: Topographie des Terrors Auditorium Niederkirchnerstraße 8,  Berlin-Kreuzberg

Einladung

 


 

Ab sofort online verfügbar:

 

Masterarbeit Katja Müller:

"Erwerbslose und Erwerbslosigkeit in Berlin zwischen Göring-Plan und Verfolgung sogenannter „Asozialer“ 1934/35"

 

Masterarbeit Charlotte Janus:

Militanz und Gewalt in der Bewegung - Der Kommunistische Bund Westdeutschland (KBM) in den Anti-AKW-Protesten in Brokdorf 1976-1977
(siehe Ordner Abschlussarbeiten auf dieser Website)