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Humboldt-Universität zu Berlin - Mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte

Neuerscheinungen MGH Constitutiones 7,1 und 12

  1. Dokumente zur Geschichte des Deutschen Reiches und seiner Verfassung 1336-1344

 

Teil 1 (1336-1339)

 

Bearbeitet von Michael Menzel

 

Monumenta Germaniae Historica

Constitutiones et acta publica imperatorum et regum 7,1

 

Der vorliegende Band 7,1 der innerhalb der Leges (Rechtstexte) der Monumenta Germaniae Historica (MGH) erscheinenden Constitutiones et acta publica imperatorum et regum setzt die Reihe der Constitutiones Ludwigs des Bayern (1314-1347) fort. Mit den Urkundenjahrgängen 1336-1339 schließt er chronologisch an den 2003 publizierten Band 6,2 an.

Neuverhandlungen mit Papst Benedikt XII. (1334-1342) über die Lösung aus dem Kirchenbann und die Aufhebung des Interdikts über die Reichsuntertanen kennzeichnen den kirchenpolitischen Dauerkonflikt, der sich für den Rest der Regierungszeit sogar noch verschlimmerte. Neben den üblichen Privilegien, Mandaten, Briefen, Landfrieden, Schiedssprüchen und Bündnissen bildet in diesen Jahren die verfassungsgeschichtliche Entwicklung ein wesentliches Merkmal. Hierfür bedeutende Texte des Jahres 1338 bilden Licet iuris, Fidem catholicam und das Rhenser Weistum. Ein Register der Personen- und Ortsnamen erschließt den 700 Nummern umfassenden Band.

 

 

 

  1. Dokumente zur Geschichte des deutschen Reiches und seiner Verfassung 1357-1359

 

Bearbeitet von Ulrike Hohensee, Mathias Lawo, Michael Lindner und Olaf B. Rader

 

Monumenta Germaniae Historica.

Constitutiones et acta publica imperatorum et regum 12

 

Mit dem zwölften Band nimmt die Berliner Arbeitsstelle der MGH an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften die Veröffentlichung von Texten zur Geschichte des römisch-deutschen Reiches wieder auf, die 1992 mit der Publikation der beiden Teile der Goldenen Bulle von 1356 (Band 11) einen vorläufigen Abschluss gefunden hatte.

Band 12 enthält 596 Nummern aus den Jahren 1357-1359 der Herrschaft Kaiser Karls IV. In der Mehrzahl handelt es sich um Privilegien, Mandate und Briefe aus der kaiserlichen Kanzlei, aber auch Texte kur- und reichsfürstlicher Aussteller sowie weiterer nichtfürstlicher, städtischer und sonstiger Amts- und Herrschaftsinhaber sind vertreten: kurfürstliche Willebriefe zu Verfügungen des Kaisers, Landfriedenseinungen, Schiedssprüche und Erbverträge sowie Bündnisse, Friedensschlüsse und andere Verträge. Das Urkundenmaterial und seine Kommentierung werden durch Verzeichnisse zusätzlich erwähnter Urkunden des Kaisers und der Archivorte, ein Register der Orts- und Personennamen sowie durch ausführliche lateinische, frühneuhochdeutsche und altfranzösische Wortverzeichnisse erschlossen.