Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Geschichtswissenschaften

Aktuelles

Forum "Rund um die Geschichtsdidaktik"

Forum "Rund um die Geschichtsdidaktik"

Podiumsdiskussion: Frühe Neuzeit - Noch relevant in Schule und 'Lehrerbildung?

Mittwoch, 3.12.2025, 18–20 Uhr
Friedrichstraße 191, Raum 4031 (4. OG)

Lehrstuhl der Fachdidaktik der FU Berlin
Martin Lücke
Lehrstuhl der Frühen Neuzeit der HU Berlin
Matthias Pohlig, Arndt Wille
Lehrstuhl der Fachdidaktik der HU Berlin
Friedemann Scriba

Die Podiumsdiskussion beleuchtet den Stellenwert der
Frühen Neuzeit im Unterricht und richtet sich dabei
auch besonders an Lehramtsstudierende.
Im Anschluss an Kurzvorträge zur Rolle der Epoche im
schulischen und universitären Rahmen diskutieren:
- Martin Lücke, Professor für Didaktik der Geschichte, FU Berlin
- Matthias Pohlig, Professor für europäische Geschichte der
Frühen Neuzeit, HU Berlin
- Arndt Wille, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für europäische
Geschichte der Frühen Neuzeit an der HU Berlin,
- Friedemann Scriba, Lehrstuhlvertreter für die
Geschichtsdidaktik der HU Berlin.

Humboldt-Universität zu Berlin

Lehrstuhl Fachdidaktik Geschichte

Dr. Friedemann Scriba

Veranstaltungsnummer: 51640

Anke te Heesen erhält den Sigmund-Freud-Preis 2026



Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung zeichnet die Wissenschaftshistorikerin Anke te Heesen mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2026 aus. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird am 24. Oktober 2026 in Darmstadt verliehen, zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis. Die Laudatio auf Anke te Heesen hält die Kulturwissenschaftlerin Hanna Engelmeier.

 

Weitere Informationen zum Sigmund-Freud-Preis

Am Volk vorbei

Neue Veröffentlichung von Jörg Baberowski.



Was ist der eigentliche Kern der Demokratie? Dieser Frage geht Jörg Baberowski in seinem neuen Buch nach, einem Versuch, es allen oder keinem Recht zu machen. Die Stärken der Demokratie hervorhebend nähert sich der Band auch der Frage, wie man mit dem Populismus im Alltag der Demokratie umgehen sollte und warum er zur Demokratie gehört.

 

Ukraineforschung am IfG

Veröffentlichung von Dr. Olena Pavolva



Seit 2022 forscht Dr. Olena Pavlova am Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas (Prof. Dr. Jörg Baberowski) zur Mediengeschichte des aktuellen Krieges in der Ukraine. Ihre Projekte wurden von der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung, der Gerda-Henkel-Stiftung sowie dem Walter-Benjamin-Programm der DFG unterstützt und auf mehreren Konferenzen in Deutschland, Österreich, Polen, Litauen und den USA präsentiert.

Ihr aktuelles Projekt „Kulturgeschichtliche Ansätze zur Kriegswahrnehmung in der Ukraine“ untersucht, wie die Bürger:innen von Mariupol den Krieg während und nach der Belagerung der Stadt wahrgenommen haben. Die Ergebnisse wurden auch einem breiteren Publikum zugänglich gemacht: Der Artikel von Dr. Pavlova mit dem Titel „‚Es gibt keine Stadt mehr, nur das Meer bleibt‘: Medieninteraktion und Basisdemokratie im belagerten Mariupol“ (Berliner Gazette).

Neue Monographie von Jörg Baberowski



Seit jeher inszenierten sich Russlands Herrscher als allmächtige Autokraten, die ihr Land mit eiserner Faust regierten. In Wahrheit aber war diese Inszenierung nur eine Fassade, hinter der sich die Schwäche des Staates verbergen konnte. Das zarische Vielvölkerimperium war ein fragiles Gebilde, das im Modus der Improvisation beherrscht wurde, seit Peter I. es nach Westen geöffnet hatte. Wie aber gelang es den Zaren und ihrer Bürokratie, ein multiethnisches, schwach integriertes Imperium über zwei Jahrhunderte erfolgreich zusammenzuhalten? Jörg Baberowski erzählt Russlands Geschichte aus der Perspektive der Herrschaft und ihrer Zwänge.

Link zur Verlagsseite