Aktuelles
Forum "Rund um die Geschichtsdidaktik"
Forum "Rund um die Geschichtsdidaktik"
Podiumsdiskussion: Frühe Neuzeit - Noch relevant in Schule und 'Lehrerbildung?
Mittwoch, 3.12.2025, 18–20 Uhr
Friedrichstraße 191, Raum 4031 (4. OG)
Lehrstuhl der Fachdidaktik der FU Berlin
Martin Lücke
Lehrstuhl der Frühen Neuzeit der HU Berlin
Matthias Pohlig, Arndt Wille
Lehrstuhl der Fachdidaktik der HU Berlin
Friedemann Scriba
Die Podiumsdiskussion beleuchtet den Stellenwert der
Frühen Neuzeit im Unterricht und richtet sich dabei
auch besonders an Lehramtsstudierende.
Im Anschluss an Kurzvorträge zur Rolle der Epoche im
schulischen und universitären Rahmen diskutieren:
- Martin Lücke, Professor für Didaktik der Geschichte, FU Berlin
- Matthias Pohlig, Professor für europäische Geschichte der
Frühen Neuzeit, HU Berlin
- Arndt Wille, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für europäische
Geschichte der Frühen Neuzeit an der HU Berlin,
- Friedemann Scriba, Lehrstuhlvertreter für die
Geschichtsdidaktik der HU Berlin.
Humboldt-Universität zu Berlin
Lehrstuhl Fachdidaktik Geschichte
Dr. Friedemann Scriba
Veranstaltungsnummer: 51640
Am Volk vorbei
Neue Veröffentlichung von Jörg Baberowski.
Was ist der eigentliche Kern der Demokratie? Dieser Frage geht Jörg Baberowski in seinem neuen Buch nach, einem Versuch, es allen oder keinem Recht zu machen. Die Stärken der Demokratie hervorhebend nähert sich der Band auch der Frage, wie man mit dem Populismus im Alltag der Demokratie umgehen sollte und warum er zur Demokratie gehört.
ERASMUS - Zweite Runde!
Für das Studienjahr 2026/27 sind jetzt die noch offenen Plätze zur vergeben. Alle notwendigen Informationen finden Sie hier:
https://www.geschichte.hu-berlin.de/de/internationales/erasmus-programm/restplaetze-2023-24
Fragen können gerne an Lukas Deichsel oder Malte Zierenberg gerichtet werden.
https://www.geschichte.hu-berlin.de/de/internationales/erasmus-programm/kontakt-1/kontakt
Wir freuen und auf Ihre Bewerbung!
Droysen-Lecture 2026
Auch in diesem Jahr lädt der Förderverein des IfG in Kooperation mit der BBAW zur traditionellen Droysen-Lecture ein.
Datum: 27.05.2026
Zeit: 18:00 bis ca. 21:00 Uhr
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibniz-Saal,
Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin, Eingang über Markgrafenstr. 38
Referent: Prof. Dr. Andreas Wirsching (Thema wird noch bekannt gegeben)
Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!
Call for Papers
Konferenz 'Frauen im Spätsozialismus' (17.-19.09.2026)
Frauen im Spätsozialismus:
Geschlechterordnungen, Agency und transnationale Verflechtungen
Berlin, 17.-19. September 2026
Der Lehrstuhl Geschichte Osteuropas der Humboldt-Universität zu Berlin lädt zur Konferenz "Frauen im Spätsozialismus: Geschlechterordnungen, Agency und transnationale Verflechtungen" ein, gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Die Konferenz findet am 17.-19. September 2026 in Berlin in Präsenz statt.
Im Fokus der Konferenz stehen Frauen als historische Akteurinnen in spätsozialistischen Gesellschaften, deren Handlungsspielräume sich im Spannungsfeld zwischen staatlicher Kontrolle, institutionalisierter Teilhabe und alltäglichen Praktiken der Selbstbehauptung bewegten. Die Konferenz verfolgt das Ziel, analytisch zu erfassen, wie weibliche Agency im Spätsozialismus in unterschiedlichen sozialen, politischen und kulturellen Arenen – darunter politische Partizipations- und Rückzugsformen, transnationale Räume und Netzwerke des Kalten Krieges, Prozesse der Wissensproduktion sowie Körper- und Biopolitiken – hervorgebracht, strukturiert und ausgehandelt wurde.
Die Arbeitssprache der Konferenz ist Englisch.
Die Einreichung der Vorschläge erfolgt in englischer Sprache und soll ein Abstract von bis zu 300 Wörtern sowie einen Lebenslauf (maximal 2 Seiten einschließlich einer Liste der relevanten Publikationen) umfassen. Beide Dokumente sind bis zum 31. März 2026 als eine PDF-Datei an die E-Mailadresse femaleagency2026@gmail.com zu senden.
Organisationskomitee: Anna Ivanova (HU-Berlin), Irina Makhalova (HU-Berlin), Oksana Nagornaia (HU-Berlin).
Forum Rund um die Geschichtsdidaktik: Rom in den 1920er und 1930er Jahren
Dr. Friedemann Scriba (Geschichtsdidaktik HU Berlin): Rom in den 1920er und 1930er Jahren: Die Memorialstadt im Zeitalter des beginnenden Massentourismus
Donnerstag, 12.02.2026 - 18–20 Uhr
Friedrichstraße 191, Raum 5061 (5. OG)
https://www.geschichte.hu-berlin.de/de/bereiche-und-lehrstuehle/fachdidaktik/aktuelles
Ukraineforschung am IfG
Veröffentlichung von Dr. Olena Pavolva
Seit 2022 forscht Dr. Olena Pavlova am Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas (Prof. Dr. Jörg Baberowski) zur Mediengeschichte des aktuellen Krieges in der Ukraine. Ihre Projekte wurden von der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung, der Gerda-Henkel-Stiftung sowie dem Walter-Benjamin-Programm der DFG unterstützt und auf mehreren Konferenzen in Deutschland, Österreich, Polen, Litauen und den USA präsentiert.
Ihr aktuelles Projekt „Kulturgeschichtliche Ansätze zur Kriegswahrnehmung in der Ukraine“ untersucht, wie die Bürger:innen von Mariupol den Krieg während und nach der Belagerung der Stadt wahrgenommen haben. Die Ergebnisse wurden auch einem breiteren Publikum zugänglich gemacht: Der Artikel von Dr. Pavlova mit dem Titel „‚Es gibt keine Stadt mehr, nur das Meer bleibt‘: Medieninteraktion und Basisdemokratie im belagerten Mariupol“ (Berliner Gazette).
Alma Rosé Preisträgerin 2025: Kathrin Hansen
Den Alma Rosé Preis für die Erforschung der Geschichte der Verfolgten des Nationalsozialismus und der Geschichte ihrer materiellen Verluste und Entziehungen erhielt Katrin Hansen für ihre Arbeit 'Home was not Home anymore.'
Der Preis wurde am 17. November in Wien verliehen.
Der Tod einer Diktatur
Aktueller Beitrag von Birgit Aschmann in der FAZ vom 17.11.2025
In einem Beitrag zur Rubrik Ereignisse und Gestalten zeichnet Birgit Aschmann die Ereignisse rund um das Ende der Diktatur in Spanien vor 50 Jahren nach und zeigt auf, was für die aktuelle politische Situation daraus an Erfahrung gewonnen werden kann.
Die Deutschen und die Natur.
Neue Veröffentlichung von Birgit Aschmann.
Eine andere Geschichte des 19. Jahrhunderts zeichnet Birgit Aschmann in ihrem jüngst erschienenen Buch.
Neue Monographie von Jörg Baberowski
Seit jeher inszenierten sich Russlands Herrscher als allmächtige Autokraten, die ihr Land mit eiserner Faust regierten. In Wahrheit aber war diese Inszenierung nur eine Fassade, hinter der sich die Schwäche des Staates verbergen konnte. Das zarische Vielvölkerimperium war ein fragiles Gebilde, das im Modus der Improvisation beherrscht wurde, seit Peter I. es nach Westen geöffnet hatte. Wie aber gelang es den Zaren und ihrer Bürokratie, ein multiethnisches, schwach integriertes Imperium über zwei Jahrhunderte erfolgreich zusammenzuhalten? Jörg Baberowski erzählt Russlands Geschichte aus der Perspektive der Herrschaft und ihrer Zwänge.