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Humboldt-Universität zu Berlin - Southeast European History

Lectures and Seminars – Summer Semester 2020

Seminars by Prof Dr Hannes Grandits

 

 

The Great Eastern Crisis of the 1870s: its local contexts and global aftermath

Seminar für MA in „Global History“ [ + einige Plätze (max. 5) für Joint-Master „European History“]

Prof. Dr. Hannes Grandits

Freitag: 10:00-12:00

HU, Institut für Geschichtswissenschaften, Dorotheenstraße 24, Raum 1.402

Kommentar:

Why were so many societies reforged in the decades from 1850 until 1880? This was a question Charles S. Maier asked in his famous article “Consigning the Twentieth Century to History: Alternative Narratives for the Modern Era”. In that paper he attempted to explicate a more globally valid periodization for a book on the history of the twentieth century. This seminar plans on contributing to the above-mentioned question by focusing on one quite relevant aspect of this time of a far reaching global transformation: the “Great Eastern Crisis” of the 1870s. Thinking about a “new order for the Orient” occupied the policies of all major Great Powers of that time. It would deeply affect the history of the Balkans, Eastern Europe and the Near East – with repercussions far into the twentieth century.  In fact, the “Oriental question” somehow seems to have remained on the agenda up until now. In this seminar we will, on the one hand, discuss the history of the “Great Eastern Crisis” within different macro-perspectives. On the other hand, we will also try to reconstruct how developments in a variety of local contexts far in the periphery of the Ottoman Empire became of such key importance to trigger a “global political crisis” – which highly furthered processes towards new understandings about “territoriality” (in the region and beyond).

 

 

Der Balkan im 20. Jahrhundert als postimperiale Geschichte? 

Forschungsskolloquium (2 SWS) (in mehreren Blöcken – alternativ zum Berliner Forschungskoll.)

Prof. Dr. Hannes Grandits

Freitag: 14:00-18:00, ca. 14-täglich (das aktuelle Programm findet sich immer auf der Homepage des Lehrstuhls für Südosteuropäische Geschichte).

HU, Institut für Geschichtswissenschaften, Dorotheenstraße 24, Raum 1.402

Kommentar:

Zum Teil bis ins 20. Jahrhundert hinein waren die Regionen des Balkans/Südosteuropas jahrhundertelang Bestandteile des Osmanischen oder Habsburgerreiches gewesen. Beide Imperien zerfielen in der Folge des Ersten Weltkriegs. Dieses Kolloquiums befasst sich mit der Bedeutung von (post-)imperialen Deutungsansätzen für eine Geschichte Südosteuropas im 20. Jahrhundert. In einer allgemeinen Einführung setzen wir uns mit Positionen des neuen Buchs von Jens-Oliver Schmitt mit dem Titel „Der Balkan im 20. Jahrhundert. Eine postimperiale Geschichte“ auseinander. Daran anknüpfend wird zu folgenden drei thematisch-zeitlichen Schwerpunkten gearbeitet: 1) Desintegration der imperialen Gesellschaft und Aufbruch in ein neues Zeitalter.

2) Die tiefgreifende Zäsur des Zweiten Weltkriegs in Südosteuropa und der sozialistische Neuanfang. 3) Sozialistische (Des-)Integration und post-sozialistische Transitionsdynamiken. Mit Bezug auf aktuelle Forschungen von NachwuchsforscherInnen, die am LS für Südosteuropäische Geschichte promovieren, werden somit insgesamt sehr aktuelle theoretische und methodische Probleme des Fachs gemeinsam reflektiert werden.

 

 

Berliner Forschungskolloquium Südosteuropa

Forschungsskolloquium (1 SWS)

Prof. Dr. Hannes Grandits

Freitag: 14:00-19:00 (Blockveranstaltung)

HU, Institut für Geschichtswissenschaften, Dorotheenstraße 24, Raum 1.402

Kommentar:

In diesem Kolloquium werden aktuelle Forschungen zur Geschichte Südosteuropas von etablierten Kollegen/innen und Nachwuchswissenschaftern/innen in Vorträgen vorgestellt und zur Diskussion gestellt. Das aktuelle Programm findet sich immer auf der Homepage des Lehrstuhls für Südosteuropäische Geschichte. Es handelt sich u.a. um eine Blockveranstaltung, die einmal monatlich freitags von 14 bis 19 Uhr stattfindet (die Termine des genauen Programms in diesem Semester finden sich u.a. auf der Homepage des Lehrstuhls für Südosteuropäische Geschichte). Zur Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich.