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Humboldt-Universität zu Berlin - Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus

Dr. phil. Ottmar Trasca

Name
Dr. phil. Ottmar Trasca
E-Mail
otrasca (at) yahoo.com

Einrichtung (OKZ)
Philosophische Fakultät → Institut für Geschichtswissenschaften → Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt in der Zeit des Nationalsozialismus
Sitz
Friedrichstraße 191-193 , Raum 5080
Telefon
030209370570
Fax
030209370653
Postanschrift
Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung

 

Thema des Forschungsprojektes:

Nachrichtendienst beim Verbündeten: Abwehrstelle Rumänien, ihre Partner, Konkurrenten und Gegner 1940-1944

 

Im Rahmen des Forschungsprojektes wird das Erstellen einer Monographie der Abwehrstelle Rumänien (03.10.1940-23.08.1944) angestrebt. In dieser Monographie sollen insbesondere die Beweggründe für die Einrichtung der Abwehr-Residenz "Kriegsorganisation Rumänien" (1939), deren Umgestaltung in die sogenannte "Abwehrstelle Rumänien" im Herbst 1940, die Grundlagen der nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit mit den rumänischen Geheimdienst (Serviciul Special de Informaţii), die Gliederung der Abwehrstelle Rumänien und deren Wandlungen im Verlauf ihrer vierjährigen Tätigkeit, die Stellenbesetzung, Zuständigkeitsbereiche der einzelnen Abteilungen und des eingesetzten Personals (Offiziere, Unteroffiziere, Truppe) vorgestellt und untersucht werden. Darüber hinaus sollen die Art und Weise der Zusammenarbeit mit dem rumänischen Nachrichtendienst sowie die ihr zugrunde liegenden Prinzipien und die damit verfolgten Ziele untersucht werden. Dabei soll insbesondere der Frage nachgegangen werden, inwieweit bei der Umgestaltung des rumänischen Geheimdienstes die Organisationsstruktur und Arbeitsweise der deutschen Abwehr rumänischerseits übernommen wurden. Das Forschungsvorhaben stellt sowohl für die rumänische als auch für die deutsche Forschung einen innovativen Ansatz  dar, weil es zur Tätigkeit einer Abwehrstelle (Abwehr-Residenz) außerhalb der Grenzen des Dritten Reichs bisher keinerlei Untersuchungen gibt. Daher glauben wir, mit der anvisierten Studie eine Vorlage für weitere vergleichbare Unternehmungen sowohl innerhalb der deutschen wie auch der rumänischen Geschichtsschreibung zu schaffen.