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Humboldt-Universität zu Berlin - Südosteuropäische Geschichte

Wintersemester 2019/2020

Workshop „Kosovo 1989 – innerjugoslawische Perspektiven und Deutungen“, 7.-8.11.2019, Hausvogteiplatz 5–7 | Saal 0007

Vom 7.-8.11.2019 findet der Workshop „Kosovo 1989 – innerjugoslawische Perspektiven und Deutungen“ statt. Zentrale Fragen sind: Welche Rolle spielte der Kosovo innerhalb der „jugoslawischen“ 1980er Jahre? Wie wurde der Kosovo innerhalb der verschiedenen Republikkontexte debattiert und verstanden? (mehr erfahren)

 

 

"Berliner Forschungskolloquium Südosteuropa" - Wintersemester 2019/2020
Im Berliner Forschungskolloquium Südosteuropa werden aktuelle historische, kulturwissenschaftliche, ethnologische sowie sozial- und kulturanthropologische Forschungen zu Südosteuropa vorgestellt und diskutiert (Programmdetails).

 

Forschungskolloquium: "Themen neuester Forschungen zu Südost- und Mitteleuropa" - Wintersemester 2019/2020
Das Programm dieses NachwuchsforscherInnen-Kolloquiums, in dem neue Forschungsthemen und -fragen zur Geschichte und Historischen Anthropologie Südosteuropas vorgestellt sowie anhand von ausgewählter Literatur aktuelle theoretische und methodische Probleme des Fachs reflektiert werden, finden Sie hier.

 

Global History MA Lecture Series: "The World in Global History: Themes and Perspectives", Tuesdays, 16.00-18.00, Freie Universität, Fabeckstraße 23-25, Raum 2.2058 (Holzlaube)

19. Nov. Hannes Grandits: The Balkans in Global History

weitere Termine siehe Programmdetails

 

Ringvorlesung „Mein liebstes Sachbuch. Selbstauskünfte über prägende Lektüren.", montags, 16-18 Uhr c. t.,  DOR. 24, Saal 1.101

Vielleicht lag das Buch über die Graugänse von Konrad Lorenz auf dem Geburtstagstisch oder es war Cerams „Götter, Gräber und Gelehrte“ im Regal der Eltern, das die jugendliche Aufmerksamkeit erregte. Vielleicht war es aber auch erst viel später, im ersten Semester, dass Marc Blochs „Apologie der Geschichte“ elektrisierte oder Michel Foucaults „Überwachen und Strafen“. Welches Sachbuch – verstanden als im weitesten Sinne Wissenschaftsprosa – auch immer zu Beginn des Interesses für Welt und Geschichte aufgetaucht ist, das Buch ist es wert vorgestellt zu werden.

Die Vorlesung widmet sich den entscheidenden biographischen Lektüren der Lehrenden am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Nicht Selbstbespiegelung soll damit erreicht werden als vielmehr den Beginn einer Faszination oder einer Entscheidung genauer in den Blick zu nehmen und dafür ein geeignetes Vokabular zu finden. Welche Bücher waren ausschlaggebend, um das Interesse für Politik und Gesellschaft, für Geschichte und Ökonomie, aber auch für Körper und Hexen, religiöse Rituale und institutionelle Infrastrukturen zu wecken? Im besten Fall entwickelt sich im Laufe des Semesters eine kleine Soziographie des Instituts für Geschichtswissenschaften, bestehend aus zahlreichen Weberschen Berufungen, die doch so ernst gemeint sind, dass sie sich zugleich selbst aufs Korn nehmen können.

25.11. Hannes Grandits: Karl Kaser: Hirten, Kämpfer, Stammeshelden. Ursprünge und Gegenwart des balkanischen Patriarchats. Wien / Köln / Weimar 1992.

weitere Termine siehe Programmdetails + Plakat

 

 

Ringvorlesung »1989 – (K)EINE ZÄSUR?«, mittwochs, 18-20 Uhr
Vor 30 Jahren wurden die kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa überwunden. Seitdem steht die Chiffre »1989« für das Wunder der friedlichen Revolution und das Versprechen demokratischer Freiheiten. Tatsächlich hat der revolutionäre Aufbruch zwar umfassende politische und gesellschaftliche Umwälzungen bewirkt. Doch langfristig wurden damit in den Ländern des ehemaligen »Ostblocks« auch Entwicklungen angestoßen und Bewegungen mobilisiert, die die Werte und erkämpften Rechte von damals heute wieder in Frage stellen. Dabei schrecken ihre Vertreter nicht davor zurück, für ihre Anliegen auch mit einstigem Revolutions-Vokabular zu werben.

Das Jubiläum bietet die Chance einer doppelten Neuvermessung. Die Ringvorlesung diskutiert erstens »1989« als Teil einer »langen Wende« von der geteilten Welt zum geeinten Europa und zweitens als Referenzpunkt gesellschaftlicher Krisenentwicklungen der Gegenwart. Damit eröffnet die Vortragsreihe neue Perspektiven auf das »Erbe von 1989« und eine Standortbestimmung sowohl der Berliner Republik als auch des heutigen
Europas.

04.12. Hannes Grandits, Hausvogteiplatz 5–7 | Saal 0007
"Institutionelle (Reform)-Blockaden und der Zerfall der jugoslawischen Staatsidee: Die Jahre vor und nach 1989"

weitere Termine siehe Programmdetails + Plakat