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Humboldt-Universität zu Berlin - Südosteuropäische Geschichte

Forschung

Dissertationen:

Eine Auswahl der derzeit am Lehrstuhl laufenden Dissertationsprojekte (bei Erstbetreuung) finden Sie hier.

 

Buchreihe: Balkanologische Veröffentlichungen

In der Buchreiche „Balkanologischen Veröffentlichungen“ erscheinen Monographien und Sammelbände zu Geschichte, Gesellschaft und Kultur im Balkanraum. Im Fokus stehen historische, kulturwissenschaftliche, ethnologische sowie sozial- und kulturanthropologische Forschungen. (mehr ...)

 

Buchreihe: Phantomgrenzen im östlichem Europa

In der Buchreiche „Phantomgrenzen im östlichem Europa“ erscheinen Monographien und Sammelbände, welche aus dem  

 

Online-Zeitschrift: Südosteuropäische Hefte

Die Online-Zeitschrift "Südosteuropäische Hefte" versteht sich in allgemeiner Zielsetzung als Forum für Nachwuchswissenschaftler_innen, die zum regionalen Schwerpunkt Südosteuropa forschen. Sie will daher neuere Arbeiten und Projekte der deutschsprachigen Südosteuropaforschung abbilden und zugleich Raum für intellektuellen Austausch und kooperative Vernetzung bieten (mehr ...).

 

Gastwissenschaftler/-innen:

Einen Überblick über die Wissenschaftler/innen, die für einen längeren Zeitraum als Gäste am Lehrstuhl assoziiert seit dem Sommersemester 2010 geforscht haben, finden Sie hier.

 

Laufende Drittmittelprojekte:

 

Entangled histories. German, Italian and Bulgarian occupation of Greece during the Second World War

Dieses von der Gerda Henkel Stiftung finanzierte Projekt untersucht die italienische, deutsche und bulgarische Besatzung Griechenlands mit einem komparativen und interaktionsgeschichtlichen Ansatz.

Die Frage, durch welche Faktoren Gewalt gefördert oder gehemmt wird, steht dabei im Mittelpunkt der Untersuchung. Nur ideologische, bzw. intentionalistische, sondern vor allem sozioökonomische Faktoren wie Versorgungsregime und sozialen Wandel werden in den Blick genommen.

Folgende Problematiken stehen im Mittelpunkt der Projektes:

  1. wird die Interaktion zwischen den drei Besatzungsmächten und ihre gegeseitige Wahrnehmung untersucht.
  2. werden die verschiedenen Besatzungsregime der drei Mächte und ihre Governancestrategien vergliechen.
  3. wird anhand von lokalen Fallstudien der Einfluss lokaler Fatkoren auf die Geschichte der Besatzung analysiert.

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  • Neue Forschungsansätze zum Zweiten Weltkrieg in Südosteuropa

Dieses seit dem Sommer 2014 laufende Projekt  verfolgt drei Ziele. Erstens: eine kritische Auseinandersetzung mit der existierenden Historiografie zum Zweiten Weltkrieg in Südosteuropa. Zweitens: die Zusammenarbeit mit über einen internationalen Call rekrutierten DoktorandInnen, die sich in Deutschland, Südosteuropa und Frankreich mit neuen Problemstellungen beschäftigen und ihre Integration in ein internationales Forschungsnetzwerk. Drittens: die Befassung mit Fragestellungen, die in einen gesamteuropäischen Kontext zur Erforschung des 2. Weltkriegs einzusetzen sind.

Das Projekt wird institutionell getragen durch den Lehrstuhl für Südosteuropäische Geschichte der HU-Berlin, dem Centre d’Études Turques, Ottomanes, Balkaniques et Centrasiatiques (CETOBaC) der EHESS in Paris und dem Centre Marc Bloch in Berlin. Gefördert werden die Veranstaltungen dieses Projekts zudem vom Laboratoire d’Excellence TEPSIS, der Südosteuropagesellschaft, dem Zentrum CIERA sowie vom Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung.  Der Auftaktworkshop des Projekts fand am 5./6. Februar 2015 am Collège de France in Paris statt (das Programm finden sie hier), gefolgt von einer Konferenzen am 14.-17. Oktober 2015 an der Humboldt-Unversität zu Berlin (das Programm finden sie hier). Im März 2016 findet an der École française d’Athéne eine weitere Konferenz statt.
 

 

 

 

  • Das Jubiläumsjahr 2018 in der historischen und gesellschaftlichen Debatte im post-jugoslawischen Raum (1/2018-12/2018)
Das Jahr 2018 ist für die Forschung über die Geschichte Jugoslawiens ein wichtiges Jahr der Jubiläen. Es jähren sich zum 140. Mal der Berliner Kongress von 1878, es sind 100 Jahre seit der Gründung Jugoslawiens im Jahre 1918, gedacht wird auch dem Bruch/Konflikt Jugoslawiens mit der Sowjetunion im Jahre 1948 und schließlich auch dem 50.  Jahrestag von „1968“, als es auch in der jugoslawischen Gesellschaft zu einem teilweisen Aufbegehren gegen das sozialistische „Establishment“ kam und übrigens auch das Abkommen über die Anwerbung jugoslawischer Arbeitskräfte in Deutschland abgeschlossen wurde.   All diese Jubiläen werden in der Öffentlichkeit eine Rolle spielen und wohl auch Anlass für eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der „eigenen“ Geschichte sein. Unser vom DAAD gefördertes Netzwerk möchte sich im Jubiläumsjahr 2018 kritisch einbringen. (mehr…)

 

 

  • Historiographie des sozialistischen Jugoslawiens (3/2017-2/2018)
Diese vom DAAD geförderte Netzwerkpartnerschaft setzt die etablierte Kooperation aus dem Projekt „Repräsentationen des sozialistischen Jugoslawien“ fort (siehe unten). Sie widmet sich einem kritischen Dialog darüber, wie gegenwärtig in verschiedenen akademischen Zentren des ehemaligen Jugoslawien Geschichtsschreibung über das sozialistische Jugoslawien betrieben wird. Zugleich ging es auch darum näher zu reflektieren, wie über die sozialistische Zeit im öffentlichen Raum debattiert und in welcher Art und Weise man im universitären Rahmen die Zeitgeschichte an eine nächste Historiker/innen-Generation weiter vermittelt.  Dies erfolgte in einer Vielzahl von gemeinsamen Aktivitäten, wie z.B. dem ersten Sarajevo history fest 2017 oder der special issue der Projektteilnehmer/innen auf historiografija.hr (link folgt).

 

Abgeschlossene Drittmittelprojekte

 

  • Phantomgrenzen in Ostmitteleuropa

Ziel dieses vom BMBF finanzierten Kompetenznetzwerkes "Phantomgrenzen in Ostmitteleuropa" ist es, nicht mehr existente Grenzen, die dennoch in verschiedener Form und Intensität den ostmitteleuropäischen Raum strukturieren, zu untersuchen. Eine Analyse dieser mehr oder weniger "unsichtbaren Grenzen" verspricht neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Eigenarten der Region und soll einen originellen Beitrag zu einer transnationalen Forschungsperspektive leisten. Diese Perspektive soll auch dazu beitragen, die unterschiedlichen Manifestationen von Differenz in den betreffenden Gesellschaften besser zu verstehen.

Dem Verbundnetzwerk, mit dem die am Lehrstuhl für Südosteuropäischen Geschichte der HU-Berlin durchgeführten Forschungen kooperieren, gehören desweiteren an: das Centre Marc Bloch Berlin (Koordination des Verbunds), das Zentrum Moderner Orient Berlin, die Martin-Luther-Universität Halle. (Details)

 

 

 

  • Neue und ambivalente Nationsbildungsprozesse in Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro und Moldawien im Vergleich (1944-2010)

Dieses Forschungsprojekt untersucht aktuelle Nationsbildungsprozesse im südöstlichen Europa nach 1945 aus einer historischen und anthropologischen Perspektive. Dabei werden vier Fallbeispiele vergleichend betrachtet: die bosniakische (bosnische), makedonische, moldawische und montenegrinische Nationsbildungen bzw. diesbezüglichen Versuche. Der Fokus der interdisziplinären Analyse liegt einerseits auf kollektiven Selbstzuschreibungen „einfacher“ Menschen während der realsozialistischen Jahrzehnte nach 1945 bzw. in der Zeit nach dem Ende der sozialistischen Ära. Unter welchen Bedingungen waren und sind Menschen bereit, neue nationale Identitätspolitik zu akzeptieren, was machen sie daraus und wie gingen und gehen sie mit alternativen Identitätsangeboten um? Andererseits werden die Inhalte der jeweiligen nationalen Identitäten erkundet, um zu erörtern, ob sie bei etablierten kulturellen Praktiken anknüpfen und wo die kulturellen Grenzen der Nation gezogen wurden. (Details)

 

 

  • Repräsentationen des sozialistischen Jugoslawien im Umbruch

Die Hauptziele dieses Projektes sind die Qualifizierung und Förderung von wissenschaftlichen Nachwuchskräften über ihre Einbindung in ein strukturbildendes internationales Forschungsnetzwerk zum Thema "Repräsentation des sozialistischen Jugoslawien im Umbruch" sowie die Etablierung und Förderung einer weiterreichenden innerregionalen Zusammenarbeit von Institutionen, etablierten und Nachwuchsforschern. (mehr ...)

Partner sind das Zentrum für Zeitgeschichte Balkans der Universität Belgrad und das Institut für Geschichte der Universität Sarajevo. Das Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst - DAAD gefördert.