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Humboldt-Universität zu Berlin - Neueste und Zeitgeschichte

Dr. Jens Schöne

Name
Dr. Jens Schöne

assoziierter Mitarbeiter

E-Mail: jens.schoene(at)aufarbeitung-berlin.de

 

Sprechzeiten:
nach Vereinbarung

 

Postanschrift: Unter den Linden 6, 10099 Berlin

 


 

Arbeitsschwerpunkte:

Geschichte der DDR und des geteilten Berlins, Deutsche Agrargeschichte des 20. Jahrhunderts

Aktuelle Projekte:

Revolution ohne Revolutionäre? Die DDR der 1980er Jahre

Die andere Seite des »Arbeiter- und Bauernstaates«. Eine Geschichte des ländlichen Raums der DDR (1945–1990)

I. Vita

 

  • seit 2019
    assoziierter Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin
  • seit 2017
    Stellvertreter des Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Land Berlin, zugleich ebendort Leiter der Abteilung Historisch-politische Bildung
  • 2007 bis 2017
    Stellvertreter des Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
  • seit 2007
    Lehrbeauftragter an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2006 bis 2007
    Referent für Politische Bildung beim Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
  • 2004 bis 2006
    Mitarbeiter der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
  • 2004
    Promotion zum Dr. phil. an der Freien Universität Berlin, Dissertation »Agrarpolitik und Krisenmanagement. Die Kollektivierung der Landwirtschaft in der DDR (1952–1961)«
  • 1999
    Magister Artium an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1994 bis 1999
    Studium der Neueren und Neuesten Geschichte sowie Anglistik/Amerikanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1986 bis 1989
    Ausbildung zum Facharbeiter für Tierproduktion mit Abitur
  • 1970
    geboren in Staßfurt

 

Preise und Stipendien

  • 2001 bis 2003
    Promotionsstipendium der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
  • 2016
    Preis für gute Lehre der Philosophischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin (mit Stefanie Eisenhuth)

 

II. Publikationen

 

1. Monographien

 

  • Die DDR im Jahr 1982, Erfurt 2018 (mit Heike Hoffmann und Michèle Matetschk).
  • Ronald Reagan in Berlin. Der Präsident, die Staatssicherheit und die geteilte Stadt, Berlin 2016.
  • Die DDR. Eine Geschichte des »Arbeiter- und Bauernstaates«, Berlin 2014 (englische Ausgabe 2015).
  • Volksaufstand. Der 17. Juni 1953 in Berlin und der DDR, Berlin 2013.
  • Ende einer Utopie. Der Mauerbau in Berlin 1961, Berlin 2011.
  • Die Friedliche Revolution. Berlin 1989/90. Der Weg zur deutschen Einheit, Berlin 2008 (englische Ausgabe 2009).
  • Das sozialistische Dorf. Bodenreform und Kollektivierung in der Sowjetzone und DDR, Leipzig 2008.
  • Stabilität und Niedergang. Ost-Berlin im Jahr 1987, Berlin 2006.
  • Frühling auf dem Lande? Die Kollektivierung der DDR-Landwirtschaft, Berlin 2005.
  • Die Landwirtschaft der DDR 1945-1990, Erfurt 2005.
  • Erosion der Macht. Die Auflösung des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin, Berlin 2004.
  • Landwirtschaftliches Genossenschaftswesen und Agrarpolitik in der SBZ/DDR 1945-1950/51, Stuttgart 2000.

 

2. Herausgeberschaften

 

  • Das doppelte 1968. Hoffnung, Aufbruch, Protest, Berlin 2019 (mit Robert Grünbaum und Heike Tuchscheerer).

  • Erinnerungsort DDR. Alltag, Herrschaft, Gesellschaft, Berlin 2016 (mit Andreas H. Apelt und Robert Grünbaum).

  • Bis ins vierte Glied. Transgenerationale Traumaweitergabe, Schwerin 2015 (mit Anne Drescher und Uta Rüchel).
  • 2 x Deutschland. Innerdeutsche Beziehungen 1972-1990, Halle 2013 (mit Andreas H. Apelt und Robert Grünbaum).
  • Revolution. Die DDR im Jahr 1989, Berlin 2010.

 

3. Aufsätze und Artikel (Auswahl)

 

  • »It is good to be home again.« Ronald Reagan 1982 in Berlin, in: Werner Breunig/Uwe Schaper (Hg.), Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2018, Berlin 2019, S. 221–235 (mit Michèle Matetschk).
  • Herrschaft durch Überwältigung. Die ländlichen Regionen der DDR, in: Anna Kaminsky (Hg.), Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, Berlin 2016, S. 633–637.
  • Alltag im »sozialistischen« Dorf. Die DDR in den 1980er Jahren, in: Andreas H. Apelt/Robert Grünbaum/Jens Schöne (Hg.), Erinnerungsort DDR. Alltag, Herrschaft, Gesellschaft, Berlin 2016, S. 163–173.
  • Die Besetzung der Staatssicherheit in der DDR 1989/90, in: Hans-Joachim Veen/Peter Wurschi (Hg.), »Es lag was in der Luft…«. Die Besetzung der Bezirksverwaltungen des MfS/AfNS in Erfurt, Suhl und Gera, Weimar 2014, S. 9–27.
  • Resignation, Reform und Revolte. Agrarwirtschaft und ländliche Gesellschaft der DDR in den 1980er Jahren, in: Jutta Braun/Peter Ulrich Weiß (Hg.), Agonie und Aufbruch. Das Ende der SED-Herrschaft und die Friedliche Revolution in Brandenburg, Potsdam 2014, S. 60–79.
  • Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953. Ursachen, Verläufe, Folgen, in: Tilman Mayer (Hg.), Im »Wartesaal der Geschichte«. Der 17. Juni als Wergmarke der Freiheit und Einheit, Baden-Baden 2014, S. 15–32.
  • Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in den ländlichen Regionen Sachsens, in: Clemens Heitmann/Thomas Schubert (Hg.), Der 17. Juni 1953 in Sachsen. Ursachen, Ereignis, Wirkung und Rezeption, Berlin 2013, S. 64–81.
  • Berlin 1987. Zwischen doppeltem Stadtjubiläum und Reagan-Besuch, in: Andreas H. Apelt/Robert Grünbaum/Jens Schöne (Hg.), 2x Deutschland. Innerdeutsche Beziehungen 1972–1990, Halle 2013, S. 143–156.
  • 1982 – »Ein schwieriges Jahr«. Die DDR zwischen Hoffnung und Zerrüttung, in: Martin Gutzeit (Hg.), Querschnitt einer Diktatur. Die DDR 1952 – 1962 – 1972 – 1982, Berlin 2012, S. 90–113.
  • Der Mauerbau, in: Sarah Bornhorst/Elena Demke (Hg.), Die Berliner Mauer. Quellen, Fragen, Kontexte, Berlin 2011, S. 8–10.
  • Vorbedingungen der Revolution. Anmerkungen zur Opposition in der DDR bis zum Oktober 1989, in: Martin Gutzeit/Helge Heidemeyer/Bettina Tüffers (Hg.), Opposition und SED in der Friedlichen Revolution. Organisationsgeschichte der alten und neuen politischen Gruppen 1989/90, Düsseldorf 2011, S. 42–52.
  • Die Kollektivierung der DDR-Landwirtschaft. Abläufe, Hintergründe, Folgen, in: Michael Beleites/Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf/Robert Grünbaum (Hg.), Die Zwangskollektivierung der ostdeutschen Landwirtschaft und ihre Folgen bis heute, Berlin 2010, S. 19–31.
  • Das doppelte Stadtjubiläum: 750 Jahre Berlin, in: Martin Gutzeit (Hg.), Auf dem Weg zur Friedlichen Revolution? Ost-Berlin in den Jahren 1987/88, Berlin 2008, S. 18–25.
  • Der »sozialistische Frühling« auf dem Lande. Determinanten der SED-Agrarpolitik zwischen Reformdiskussionen und Vollkollektivierung, in: Deutschland Archiv 39 (2006), S. 77–85.
  • Die Bodenreform in der SBZ nach sechzig Jahren. Wolfgang Leonhard im Gespräch mit Jens Schöne, in: Deutschland Archiv 38 (2005), S. 813–820.
  • Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft in der DDR, in: Rainer Eppelmann/Bernd Faulenbach/Ulrich Mählert (Hg.), Bilanz und Perspektiven der DDR-Forschung, Paderborn u. a. 2003, S. 254–259.
  • »Wir sind dafür, dass über diese Fragen keine Berichterstattung erfolgt.« Die Kollektivierung der Landwirtschaft in der DDR 1952/53, in: Falco Werkentin (Hg.), Der Aufbau der »Grundlagen des Sozialismus« in der DDR 1952/53, Berlin 2002, S. 71–94.
  • Das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen der SBZ/DDR 1945–1950/51, in: Ulrich Kluge/Winfrid Halder/Katja Schlenker (Hg.), Zwischen Bodenreform und Kollektivierung. Vor- und Frühgeschichte der »sozialistischen Landwirtschaft« in der SBZ/DDR vom Kriegsende bis in die fünfziger Jahre, Stuttgart 2001, S. 157–174.
  • Die Raiffeisengenossenschaften in der SBZ/DDR 1945–1954, in: Zeitschrift für das gesamte Genossenschaftswesen 47 (1997), S. 180–186.

 

4. Rezensionen, Tagungsberichte und kleinere Beiträge

 

für Briefe zum Agrarrecht, DAMALS, Deutschland Archiv, German Studies Review, Historical Social Research, Historische Literatur, Das Historisch-Politische Buch, Horch und Guck, H-Soz-u-Kult, sehepunkte.de, Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie

 

III. Lehre

 

  • SoSe 2019: Die DDR im Jahre 1989. Eine Quellen-Übung (Übung)
  • SoSe 2018: Ost- und West-Berlin - eine integrierte Stadtgeschichte der Teilung (Übung, zusammen mit Stefanie Eisenhuth)
  • WiSe 2017/18: Schild und Schwert der Partei? Das Ministerium für Staatssicherheit (Übung, zusammen mit Stefanie Eisenhuth)
  • SoSe 2017: Das lange Ende der DDR: die 1980er Jahre (Seminar, zusammen mit Stefanie Eisenhuth)
  • WiSe 2016/17: Weltniveau und Völkerfreundschaft. Transnationale DDR-Geschichte(n) (Übung, zusammen mit Stefanie Eisenhuth)
  • SoSe 2016: Rüben, Rindvieh und Genossen. Landleben in der DDR (Übung, zusammen mit Stefanie Eisenhuth)
    Objektgeschichte(n). Die materielle Kultur der DDR (Übung, zusammen mit Stefanie Eisenhuth)
  • WiSe 2015/16: Quellen zur DDR-Geschichte (Übung, zusammen mit Stefanie Eisenhuth)
    Die DDR erinnern (Übung, zusammen mit Stefanie Eisenhuth)
  • SoSe 2015: Zugänge zur Geschichte der DDR (Bachelorseminar, zusammen mit Stefanie Eisenhuth)
    Alltag in der DDR (Übung, zusammen mit Stefanie Eisenhuth)
  • WiSe 2014/15: Alltag in der Diktatur. Die DDR 1949-1990 (Übung, zusammen mit Stefanie Eisenhuth)
  • SoSe 2013: Die andere Seite des Arbeiter- und Bauernstaates. Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft in der DDR (Übung)
  • WiSe 2012/13: Krisen und Krisenmanagement im Sozialismus. Die SBZ/DDR 1945–1990 (Übung, zusammen mit Elena Demke)
  • SoSe 2012: DDR-Geschichte in Quellen (Übung, zusammen mit Stefanie Eisenhuth)