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Humboldt-Universität zu Berlin - Neueste und Zeitgeschichte

Forschungsprojekte

Im Folgenden finden Sie eine alphabetisch sortierte Auflistung der Forschungsprojekte am Lehrstuhl. Nach der jeweiligen Kurzbeschreibung des Projektes können Sie über einen Link zu einer ausführlichen Darstellungen gelangen.

 


 

Matthias Berg / Prof. Martin Sabrow
Geschichte des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD)

Das in Kooperation mit Prof. Olaf Blaschke (Trier), Prof. Christoph Cornelißen (Düsseldorf) und Prof. Gabriele Lingelbach (Bamberg) durchgeführte und am Lehrstuhl organisatorisch von Matthias Berg, M.A., betreute Projekt widmet sich der Erarbeitung einer Geschichte des Deutschen Historikerbandes von der Gründung bis in die Gegenwart.

  • weitere Informationen zu dem Projekt

  • mehr zur Geschichte des VHD

 

Dr. Marion Detjen
Der schmale Grat des Eigenen. Eine Biographie der deutsch-amerikanischen Verlegerin Helen Wolff

In diesem Habilitationsprojekt wird auf der Grundlage der bisher verschlossenen, aber reichlich vorhandenen "privaten" Quellen Helen Wolffs Lebensgeschichte im triangulären Spannungsfeld zwischen den transnationalen Entwicklungen des Buch- und Literaturmarktes, der kulturellen Netzwerke des Exils und der Geschlechterverhältnisse, die die Handlungsspielräume Helen Wolffs maßgeblich beeinflussten, erzählt … (mehr)

 

Stefanie Eisenhuth
Amerikaner in West-Berlin 1945-1994. Akteure, Orte und Formen der deutsch-amerikanischen Begegnungen

Die Studie fragt nach den Orten, Akteuren und Formen der deutsch-amerikanischen Begegnung sowie der gegenseitigen Wahrnehmung von Militär und Bevölkerung in West-Berlin zwischen dem Einmarsch und dem Abzug der Alliierten … (mehr)

 

Dr. Astrid Mignon Kirchhof

Vom Natur- zum Umweltschutz. Zivilgesellschaftliches Engagement und der Wandel der Naturschutzbewegung in Ost- und West-Berlin, 1945-1989

Das Forschungsprojekt stellt die Ost- und West-Berliner Naturschutzbewegung und -politik in den Mittelpunkt der Analyse. Dabei wird ein Bogen von den Nachkriegsjahrzehnten über die Zeit der so genannten umweltpolitischen Wende der 1970er Jahre bis nach dem Fall der Mauer geschlagen, weil sich 1990 die bestehenden Organisationen und Strukturen auflösten oder miteinander fusionierten … (mehr)

 

Christiane Lahusen

Autobiografische Erinnerungen an den Realsozialismus

Nach Krisen und epochalen Ereignissen, Zeiten symbolischen Wertewandels, aber auch zu Schwellenzeiten kollektiver Erinnerung blüht das Genre der Autobiografie auf. Auch die Zäsur von 1989/90 setzte in der nun ehemaligen DDR ein starkes Bedürfnis nach historischer Selbstvergewisserung und kollektiver Orientierung frei … (mehr)

 

Dr. Sabine Moller

"Zeitgeschichte sehen". Die empirische Erforschung des Zusammenhangs von Geschichtsbewusstsein und Filmwahrnehmung 

Filme und ihre Bilder stellen einen wichtigen Deutungsrahmen für die Wahrnehmung historischer Ereignisse bereit. Wie allerdings Filme von ihren Zuschauern konkret angeeignet werden, wie bewegte Bilder sowohl vor dem Hintergrund des subjektiven Geschichtsbewusstseins als auch vor dem der öffentlichen Erinnerungskultur gedeutet werden, ist bis heute weitgehend unerforscht … (mehr) 

 

Dr. Marcus M. Payk
An den Grenzen der Souveränität. Die Pariser Vorortverträge von 1919/20 und das Völkerrecht des frühen 20. Jhd.

Die Pariser Vorortverträge von 1919/20 werden gemeinhin als Zäsur in der historischen Entwicklung des Völkerrechts begriffen. Allerdings wird dabei nur selten über den Verweis auf Innovationen wie das Selbstbestimmungsrecht der Völker oder den Völkerbund hinausgegangen, so dass Entstehung und Umsetzung der umstrittenen Friedensverträge immer noch in den Kategorien internationaler Machtpolitik gedeutet werden … (mehr)

 

Prof. Martin Sabrow
Zum Verhältnis von Autobiographie und Systembruch im 20. Jahrhundert

Das Arbeitsvorhaben untersucht die Modi autobiographischer Aufarbeitung von Diktaturen nach 1945 und nach 1989 und fragt danach, was Autobiographien zum Verständnis von  Diktaturen beitragen können, wie sie die schroffen Umbrüche des 20. Jahrhunderts mit dem Identitätsanspruch ihrer individuellen Lebensgeschichte ausglichen … (mehr)

 

Prof. Martin Sabrow
Biografie Erich Honeckers (1912-1994)

Das Arbeitsvorhaben strebt in Auseinandersetzung mit Honeckers eigener und in Memoiren, Interviews sowie parteiamtlichen Selbstauskünften niedergelegter Ich-Erzählung zum einen an, die Bedeutung des Biographischen in der ostdeutschen Herrschaftskultur zu erhellen … (mehr)

 

Prof. Martin Sabrow
West-Berlin als drittes Deutschland

Das in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung betriebene und am Lehrstuhl organisatorisch von Stefanie Eisenhuth betreute Forschungsprojekt geht der Frage nach, inwieweit West-Berlin in der Zeit der Teilung als „drittes Deutschland“ anzusprechen ist … (mehr)

 

Dr. Peter Ulrich Weiß
Erosion und Überwindung der SED-Herrschaft in Potsdam, 1985-1990

Aufgabe des Projektes ist die Analyse der konfliktvollen Beziehungsgeschichte zwischen lokalen Herrschaftseliten und oppositionellen Gegeneliten bis in die Phase der Transformation Potsdams zur Landeshauptstadt hinein. Dabei geht es gleichermaßen um politische Interaktions- und Mobilisierungsprozesse im Umbruch 1989/90 wie um Fragen nach Milieustabilität und nach Austausch und Überleben von politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Eliten … (mehr)

 

Dr. Peter Ulrich Weiß
Gespaltene Erinnerung: Die „Revolution“ von 1989 in der öffentlichen Wahrnehmung Rumäniens. Vergangenheitspolitik in Rumänien nach 1989

Wie sich die postkommunistische Gesellschaft über diese Revolution verständigt, soll in dem Forschungsprojekt anhand von Erinnerungsstrategien und Gedächtnisarbeit der unterschiedlichen Akteure in diskursiver, institutioneller und praktischer Hinsicht untersucht werden. … (mehr)