Humboldt-Universität zu Berlin - Europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts

Tagungsbericht: Berliner Kolloquium zur Geschichte Spaniens

Victoria Thum am 4. September 2019 auf H-Soz-Kult

Am 24./25. Mai 2019 fand zum ersten Mal das Berliner Kolloquium zur Geschichte Spaniens am Lehrstuhl für Europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts statt. (→ Zum Programm) Nun ist auf H-Soz-Kult auch der Tagungsbericht erschienen, den Victoria Thum verfasst hat: 

Tagungsbericht: Berliner Kolloquium zur Geschichte Spaniens, 24.05.2019 – 25.05.2019 Berlin, in: H-Soz-Kult, 04.09.2019, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8423>.

Nachfolgend die ersten beiden Absätze des Tagungsberichts:

In Berlin kamen deutsche und spanische WissenschaftlerInnen zusammen, deren besonderes Interesse der spanischen Geschichte gilt. Die vom Lehrstuhl für Europäische Geschichte des 19. Jh. ausgehende Initiative knüpfte an die „Workshops zur Historischen Spanien-forschung“ an, die zwischen 2005 und 2014 in Kochel an der Georg-von-Vollmar-Akademie stattfanden. Im Rahmen dieses nun ersten „Berliner Kolloquiums zur Geschichte Spaniens“ erhielten vor allem NachwuchswissenschaftlerInnen die Gelegenheit, ihre Forschungsprojekte vorzustellen und mit erfahrenen Kollegen von deutschen und spanischen Universitäten zu diskutieren. 

In ihrer Einführung wies BIRGIT ASCHMANN (Berlin) auf die Notwendigkeit hin, die spanische Geschichte in der deutschen Forschung institutionell stärker zu verankern. An den Universitäten in Deutschland gibt es zwar Lehrstühle für ost- oder westeuropäische, nicht aber für südeuropäische Geschichte. Die italienische Geschichte wird vom Deutschen Historischen Institut in Rom gefördert, so wie die anderen DHI in europäischen Hauptstädten wie Paris, London, Warschau oder Moskau die deutsche Historiographie zu den jeweiligen Ländern unterstützen, ein DHI fehlt jedoch in Madrid. Die deutsche Spanienforschung bedürfe daher anderer Formate, wobei das diesjährige „Berliner Kolloquium zur Geschichte Spaniens“ Teil der Bemühungen ist, diese Lücke zu füllen. Es soll jungen Forschern und Forscherinnen ein Forum bieten, das einerseits dem wissenschaftlichen Austausch und andererseits der akade-mischen und persönlichen Vernetzung dient.

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