Humboldt-Universität zu Berlin - Europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Geschichtswissenschaften | Europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts | Termine | 14.05.18 (Ringvorlesung) Andreas Eckert: Globalhistorische Perspektiven auf das 19. Jahrhundert

14.05.18 (Ringvorlesung) Andreas Eckert: Globalhistorische Perspektiven auf das 19. Jahrhundert

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Das 19. Jahrhundert – Durchbruch der Moderne?"
  • Wann 14.05.2018 von 16:15 bis 18:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo UL 6, Hörsaal 3038/035 (Weierstraß)
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Im Rahmen der Ringvorlesung Das 19. Jahrhundert – Durchbruch der Moderne? steht am 14. Mai 2018 der nächste Vortrag an:

Andreas Eckert (Berlin): "Verknüpfungen, Ungleichheit und Gewalt. Globalhistorische Perspektiven auf das 19. Jahrhundert"

 

Mit den bahnbrechenden Darstellungen von C.A. Bayly und Jürgen Osterhammel ist das 19. Jahrhundert zum globalhistorischen Jahrhundert par excellence avanciert. Beide Studien verweisen darauf, dass die Zeit zwischen der Französischen Revolution und dem Ersten Weltkrieg u.a. durch die Herausbildung eines weltweiten Systems der Märkte und der Kapitalakkumulation charakterisiert war. Ermöglicht wurde dieser Prozess nicht zuletzt durch die Kommunikations- und Transportrevolution dieser Zeit. Die Integration der Märkte und der Aufstieg des Kapitalismus, darauf wird ein Schwerpunkt der Vorlesung liegen, gingen jedoch auch einher mit Imperialismus, Zwangsarbeit, indentured labour sowie neuen globalen Hierarchien.

 

Andreas Eckert ist Professor für die Geschichte Afrikas an der HU Berlin und leitet zudem seit 2009 das BMBF Käte Hamburger Kolleg „Arbeit und Lebenslauf in globalhistorischer Perspektive“. Letzte Buchveröffentlichung: „Global Histories of Work“ (2016).


→ Zum vollständigen Programm der Ringvorlesung