Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Geschichte Westeuropas und transatl. Beziehungen

Aktuelles

Das Bundespräsidialamt und der Nationalsozialismus

Prof. Dr. Gabriele Metzler wirkt seit Ende 2019 im unabhängigen wissenschaftlichen Beirat des Bundespräsidialamtes zur Begleitung des Forschungsvorhabens "Das Bundespräsidialamt und der Nationalsozialismus" mit.

 

Neuerscheinung

 

Anneke Petzsche/Martin Heger/Gabriele Metzler (Hg.)

Terrorismusbekämpfung in Europa im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Freiheit. Historische Erfahrungen und aktuelle Herausforderungen

Nomos

Baden-Baden 2019

ISBN 978-3-8487-5663-6

Terrorismus ist historisch kein neues Phänomen. Spätestens seit den 1970er Jahren stellen seine unterschiedlichen Spielarten Herausforderungen für die liberalen Staaten Westeuropas dar. Sie wehren sich gegen immer neue Dimensionen der Gefahr nicht nur, indem sie Sicherungsmaßnahmen im öffentlichen Raum erhöhen (etwa mit Betonsperren gegen den Missbrauch von Fahrzeugen zur Tötung ziviler Opfer); sondern auch im Recht findet eine „Aufrüstung“ statt. Angesichts der aktuellen, tiefgreifenden Veränderungen im Recht auf nationaler wie internationaler Ebene ist es an der Zeit, innezuhalten für eine Bestandsaufnahme: Drohen die liberalen Demokratien in Anbetracht der terroristischen Bedrohungen und einer verschärften Politik der Inneren Sicherheit, ihre Freiheit zu verlieren, die doch gerade konstitutiv für diese Staaten ist? Mit dieser Frage befassen sich die Beiträge in diesem Band aus rechts- und geschichtswissenschaftlicher Perspektive. Sie thematisieren historische Konstellationen und Erfahrungen ebenso wie die aktuelle rechtliche Situation in Deutschland, Spanien und Frankreich und wollen so den Weg bahnen für eine interdisziplinäre und vergleichende Auseinandersetzung mit dieser Problematik.

Mit Beiträgen von
Hans-Christian Ströbele, Prof. Manuel Cancio Meliá, Prof. Emmanuel Droit, Prof. Stefan Harrendorf, PD Dr. Erol Pohlreich, Prof. Wolfgang Schild, Prof. Bettina Weißer, Prof. Mark A. Zöller

Darin (u.a.):

Gabriele Metzler: Der historische Ort der Terrorismusbekämpfung in der Bundesrepublik der 1970er Jahre, S. 25-46

Kevin Lenk: Keine andere Geschichte. Die politische Aneignung von Toten im Kontext des Linksterrorismus der 1970er Jahre - Das Beispiel Siegfried Buback, S. 85-107.

Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht, Band 40.

 

Wissenschaft in der Stadt - Europäische Metropolen und Architekturen der Wissenschaft vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Vom frühen 19. Jahrhundert an bildete sich in Europa eine Architektur heraus, die auf die Bedürfnisse der Forschung zugeschnitten war. Auch in Berlin breiteten sich in dieser Zeit Wissenschaftseinrichtungen und Universitätsbauten über das Stadtgebiet aus, was bis heute zu Spannungen zwischen Stadtplanung und Forschung führt: Einerseits beeinträchtigen städtische Infrastrukturen das Forschungsumfeld; neue Straßen- und Stadtbahnen erschweren zum Beispiel erschütterungsfreie Präzisionsmessungen Berliner Physikinstitute. Durch die Entwicklung Berlins zu einer Metropole wurden und werden andererseits Räume für Wissenschaftsbauten begrenzt, sodass Forschungseinrichtungen auf den Stadtrand ausweichen.

Weitere Informationen finden Sie unter dem Link http://www.wissenschaft-in-der-stadt.hu-berlin.de/