Humboldt-Universität zu Berlin - Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Dr. Martin Münzel

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Name
Dr. Martin Münzel
Status
wiss. Mitarb.
E-Mail
martin.muenzel (at) hu-berlin.de

Einrichtung (SAP-OrgID)
Humboldt-Universität → Präsidium → Philosophische Fakultät → Institut für Geschichtswissenschaften → Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Funktion / Sachgebiet
Projekt
Sitz
Friedrichstraße 191-193 , Raum 4007
Telefon
(030) 2093- 70531
Fax
(030) 2093-70644
Postanschrift
Friedrichstr. 191-193, 10117 Berlin

Profil

Seit November 2022 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator im Projekt "Kindererholungskuren in der Bundesrepublik von 1945 bis 1989".

Studium der Geschichtswissenschaft und Sozialwissenschaften, anfangs in Kassel, dann an der Universität Bielefeld. Promotionsstipendiat im Bielefelder Graduiertenkolleg "Sozialgeschichte von Gruppen, Schichten, Klassen und Eliten" sowie Forschungsstipendiat am Institut für Europäische Geschichte in Mainz. 2004 Promotion an der Universität Bielefeld. 2005–2009 Mitarbeiter der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. Seit 2008 verantwortlicher Redakteur der Fachzeitschrift Archiv und Wirtschaft. Seit 2010 Forschungsprojekt zur Emigration deutscher Unternehmer nach New York City 1933–1945. 2014–2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Unabhängigen Historikerkommission zur Geschichte des Reichsarbeitsministeriums 1945–1933. Seit 2019 freier Historiker sowie seit 2020 Geschäftsführer der Vereinigung der Wirtschaftsarchivarinnen und Wirtschaftsarchivare e.V. (VdW).

 

Forschungs- und Interessensschwerpunkte

Unternehmer- und Unternehmensgeschichte

Deutsch-jüdische Emigration im 19. und 20. Jahrhundert

Geschichte der deutschen Arbeitsministerien

Geschichte des Kinderkurwesens nach 1945

 

CV, LinkedIn

 

Laufende Forschungsprojekte

Geschichte der Kindererholungskuren in der Bundesrepublik von 1945 bis 1989

 

Geschichte des Weltenergierats Deutschland 1924–2024

 

Ausbildung

2004: Promotion zum Dr. phil., Universität Bielefeld

1998: 1. Staatsexamen Sek. I/II, Geschichtswissenschaft, Sozialwissenschaften, Universität Bielefeld

 

Mitgliedschaften und Funktionen

Geschäftsführer der Vereinigung der Wirtschaftsarchivarinnen und Wirtschaftsarchivare e.V. (VdW)

Redaktionsleiter Archiv und Wirtschaft. Zeitschrift für das Archivwesen der Wirtschaft

 

Veröffentlichungen (Auswahl)

Bücher

  • Siemens – ein Technologieunternehmen seit 1847, hg. von Siemens AG / Siemens Historical Institute, Berlin: Siemens AG / Siemens Historical Institute 2022; englische Ausgabe: Siemens – a technology company since 1847, publ. by Siemens AG / Siemens Historical Institute, Berlin:  Siemens AG / Siemens Historical Institute 2022.
  • Bauen für die Zukunft. Die Siemensstadt, hg. vom Siemens Historical Institute, Berlin: Siemens Historical Institute 2019; englische Ausgabe: Building for the future. Siemensstadt, publ. by Siemens Historical Institute, Berlin: Siemens Historical Institute 2019.
  • Die jüdischen Mitglieder der deutschen Wirtschaftselite 1927–1955. Verdrängung – Emigration – Rückkehr, Paderborn/München/Wien/Zürich: Ferdinand Schöningh 2006.

 

Begutachtete Zeitschriftenaufsätze

  • "Finanzmänner im neuen Feld". Deutsche Bankiers als Emigranten in New York City, in: Ursula Seeber, Veronika Zwerger und Claus-Dieter Krohn (Hg.): Exilforschung. Ein internationales Jahrbuch 33/2015: "Kometen des Geldes". Ökonomie und Exil, München: Edition Text + Kritik 2015, S. 55-72.
  • Flucht, Transfers und Pioniere. Zur Emigration deutscher Bankiers und Verleger nach New York City 1933 bis 1945, in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte 57 (2012), S. 181-202.
  • Desiderate und Perspektiven, in: Jahrbuch Exilforschung 30 (2012): Exilforschungen im historischen Prozess, S. 289-303.

 

Handbuchbeiträge

  • Artikel "Karstedt, Franz Oskar", in: NDB-online [im Erscheinen].

 

Beiträge zu Sammelwerken

  • Schatten der Vergangenheit und antifaschistische Verwaltung – Das Führungspersonal der zentralen Arbeitsbehörden nach 1945 / Shadows of the Past and Anti-fascist Administration – Senior officials at the central labour authorities after 1945, in: Stiftung Topographie des Terrors (Hg.): Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945. Beamte im Dienst des Nationalsozialismus / The Reich Ministry of Labour 1933–1945. Civil Servants of the Nazi State, Berlin: Stiftung Topographie des Terrors 2019, S. 292–303.
  • Neubeginn und Kontinuitäten. Das Spitzenpersonal der zentralen deutschen Arbeitsbehörden 1945–1960, in: Alexander Nützenadel (Hg.): Das Reichsarbeitsministerium im Nationalsozialismus. Verwaltung – Politik – Verbrechen, Göttingen: Wallstein 2017, S. 494-550; englische Ausgabe: New Beginning and Continuities. The Top Personnel of the Central German Labour Authorities, 1945–1960, in: Alexander Nützenadel (Ed.): Bureaucracy, Work and Violence. The Reich Ministry of Labour in Nazi Germany, 1933–1945, New York/Oxford: Berghahn Books 2020, S. 425-474.
  • Tempelhof – Manhattan und zurück. Ullstein und der Einfluss der Emigration, in: David Oels und Ute Schneider (Hg.): "Der ganze Verlag ist einfach eine Bonbonniere". Ullstein in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, München: De Gruyter 2015, S. 388-406.
  • Tradition – Integration – Transfer? Zur Geschichte deutsch-jüdischer Unternehmer in Zwischenkriegszeit und Emigration, in: Elke-Vera Kotowski (Hg.): Das Kulturerbe deutschsprachiger Juden. Eine Spurensuche in den Ursprungs-, Transit- und Emigrationsländern, München: De Gruyter 2015, S. 168-184.
  • Die jüdischen Mitglieder der ökonomischen Elite Frankfurts nach 1933. Aspekte der Ausschaltung aus dem Wirtschaftsbürgertum des NS-Staats, in: Jörg Osterloh und Harald Wixforth (Hg.): Unternehmer und NS-Verbrechen. Wirtschaftseliten im "Dritten Reich" und in der Bundesrepublik Deutschland, Frankfurt am Main/New York: Campus 2014, S. 33-64.
  • Jüdische Privatbankiers und Großbankdirektoren in Deutschland zwischen Kaiserreich und Zweitem Weltkrieg – ein Überblick, in: Fritz Backhaus, Raphael Gross und Liliane Weissberg (Hg.): Juden. Geld. Eine Vorstellung (Ausstellungskatalog), Frankfurt am Main/New York: Campus 2013, S. 156-170.
  • "Trotz allem, was mich aus Deutschland vertrieben und mit Schrecken erfüllt hatte..." Die Rückkehr emigrierter deutscher Unternehmer nach 1945, in: Irmela von der Lühe, Axel Schildt und Stefanie Schüler-Springorum (Hg.): "Auch in Deutschland waren wir nicht mehr wirklich zu Hause." Jüdische Remigration nach 1945, Göttingen: Wallstein 2008, S. 144-168.
  • Die Verdrängung jüdischer Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder aus Berliner Großunternehmen im NS-Staat, in: Christof Biggeleben, Beate Schreiber und Kilian J. L. Steiner (Hg.): "Arisierung" in Berlin, Berlin: Metropol 2007, S. 95-120.
  • Die langen Schatten der "Arisierung". Die Berliner Unternehmen Loewe und Ullstein nach 1945, in: Ebd., S. 287-314 (mit Kilian J. L. Steiner).
  • Globetrotter der deutschen Hochfinanz. Gutmann als Direktor der Dresdner Bank, in: Vivian J. Rheinheimer (Hg.): Herbert M. Gutmann. Bankier in Berlin, Bauherr in Potsdam, Kunstsammler, Leipzig: Koehler & Amelang 2007, S. 39-60 (mit Dieter Ziegler).
  • Jüdische Unternehmer in der Wirtschaftselite Südwestdeutschlands zwischen den 1920er und den 1950er Jahren, in: Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hg.): Jüdische Unternehmer und Führungskräfte in Südwestdeutschland 1800–1950. Die Herausbildung einer Wirtschaftselite und ihre Zerstörung durch die Nationalsozialisten, Berlin/Wien: Philo 2004, S. 169-191.
  • Zerstörte Kontinuität. Die jüdischen Mitglieder der deutschen Wirtschaftselite zwischen Weimarer Republik und früher Bundesrepublik, in: Volker R. Berghahn, Stefan Unger und Dieter Ziegler (Hg.): Die deutsche Wirtschaftselite im 20. Jahrhundert. Kontinuität und Mentalität, Essen: Klartext 2003, S. 219-240.

 

Medien (Auswahl)