Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Geschichtswissenschaften

Call for Papers

Konferenz 'Frauen im Spätsozialismus' (17.-19.09.2026)



Frauen im Spätsozialismus:
Geschlechterordnungen, Agency und transnationale Verflechtungen 
Berlin, 17.-19. September 2026


Der Lehrstuhl Geschichte Osteuropas der Humboldt-Universität zu Berlin lädt zur Konferenz "Frauen im Spätsozialismus: Geschlechterordnungen, Agency und transnationale Verflechtungen" ein, gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Die Konferenz findet am 17.-19. September 2026 in Berlin in Präsenz statt.

Im Fokus der Konferenz stehen Frauen als historische Akteurinnen in spätsozialistischen Gesellschaften, deren Handlungsspielräume sich im Spannungsfeld zwischen staatlicher Kontrolle, institutionalisierter Teilhabe und alltäglichen Praktiken der Selbstbehauptung bewegten. Die Konferenz verfolgt das Ziel, analytisch zu erfassen, wie weibliche Agency im Spätsozialismus in unterschiedlichen sozialen, politischen und kulturellen Arenen – darunter politische Partizipations- und Rückzugsformen, transnationale Räume und Netzwerke des Kalten Krieges, Prozesse der Wissensproduktion sowie Körper- und Biopolitiken – hervorgebracht, strukturiert und ausgehandelt wurde.
Die Arbeitssprache der Konferenz ist Englisch. 
Die Einreichung der Vorschläge erfolgt in englischer Sprache und soll ein Abstract von bis zu 300 Wörtern sowie einen Lebenslauf (maximal 2 Seiten einschließlich einer Liste der relevanten Publikationen) umfassen. Beide Dokumente sind bis zum 31. März 2026 als eine PDF-Datei an die E-Mailadresse femaleagency2026@gmail.com zu senden. 

Organisationskomitee: Anna Ivanova (HU-Berlin), Irina Makhalova (HU-Berlin), Oksana Nagornaia (HU-Berlin).