Humboldt-Universität zu Berlin - Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

M.A. Helge Jonas Pösche

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Name
M.A. Helge Jonas Pösche
E-Mail
poeschhe(at)hu-berlin.de

Einrichtung (SAP-OrgID)
Humboldt-Universität → Präsidium → Philosophische Fakultät → Institut für Geschichtswissenschaften → Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Einrichtung (extern)

Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Lentzeallee 94, 14195 Berlin

Sitz
Friedrichstraße 191-193 , Raum 4005
Telefon
(030) 82406644

Profil

Helge Jonas Pösche arbeitet seit November 2022 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Die Geschichte der Kinderkuren und Kindererholungsmaßnahmen in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1945 und 1989“. Zuvor war er während seiner Promotion Stipendiat der Berliner Graduiertenschule „Moral Economies of Modern Societies“. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem die Geschichte des Wohlfahrtsstaats und die Interaktion zwischen Individuen und dem Rechtssystem in der jüngeren deutschen Geschichte. In methodischer und konzeptioneller Hinsicht interessiert er sich besonders für Ansätze aus der Mikrogeschichte und der historischen Praxeologie sowie für den Austausch zwischen Geschichte und Sozialwissenschaften.

 

Schwerpunkte in Forsche und Lehre

Sozialgeschichte

Rechtsgeschichte

Geschichte des Wohlfahrtsstaats

Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert

Mikro- und Alltagsgeschichte

 

Lebenslauf und Veröffentlichungen

 

Laufende Forschungsprojekte

„Die Geschichte der Kinderkuren und Kindererholungsmaßnahmen in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1945 und 1989“

 

Ausbildung

Ab Dezember 2017:  Promotion zum Thema: Soziale Rechte einklagen. Gerichte im (west)deutschen Wohlfahrtsstaat des 20. Jahrhunderts. Betreuer: Prof. Dr. Alexander Nützenadel. Eingereicht im Oktober 2022.

2020: Aufenthalt als Gastdoktorand an der University of California Berkeley, USA

2014–2017: Master „Moderne Europäische Geschichte“, Humboldt-Universität zu Berlin

2010–2014:  Bachelor Geschichte (Kernfach) und Sozialwissenschaften (Zweitfach), Humboldt-Universität zu Berlin

2012/2013: Erasmus-Aufenthalt am University College London, Großbritannien

 

Veröffentlichungen

Vierte stärkt dritte Gewalt. Presse und Justiz in Westdeutschland während der Nachkriegszeit, in: Beitl, Christoph/Meis, Daniel (Hg.): Deutschsprachige Presseberichterstattung in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs, Berlin 2021, S. 45-63.

Democratic Reform through War and Crisis? Britain 1914–1918, in: Carnival. The Journal of the International Students of History Association, 16/2015.

Die Rosenrevolution in Georgien – eine autoritäre Systemreproduktion?, in: Studentische Untersuchungen der Politikwissenschaft und Soziologie, 3/2011.

Josef Grohé – ein Gauleiter als "Held" der Familie, in: Geschichte in Köln, 58/2011.

 

Medien

Ein Recht auf Fürsorge? Juristische Konflikte zwischen Bürgern und Staat und der Wandel des westdeutschen Sozialstaats in den 1950er Jahren, Hypotheses. Academic blogs, 15.03.2018.

Mitwirkung an zwei Beiträgen in: Hiroshima. Die Atombombe als Gegenstand der Globalgeschichte, hg. von Lutz Raphael und Jan Eckel, in: Zeitgeschichte-online, April 2017.