Aktuelles
Einladung zur Circle U. Open Conversation: Academic Freedom Under Pressure: A Professor's Perspective
Diskussion, 28.10.25, 10 Uhr, Belgrad/online
Diese Gesprächsrunde diskutiert Chancen und Risiken öffentlicher wissenschaftlicher Positionierung. Wo verlaufen die Grenzen zwischen Forschung, persönlicher Meinung und politischem Engagement? Und wie lässt sich akademische Freiheit unter Druck bewahren?
Mit Prof. Ivanka Popovic, Prof. Nemanja Dzuverovic, Prof. Heike Wieters, Prof. Anne-Lise Sibony und Aleksandra Knezevic. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Hannes Grandits. Weitere Informationen finden Sie hier.
Das vollständige Gespräch können Sie sich hier ansehen (auf Englisch).

Buchvorstellungen: The Disputed Austro-Hungarian Border
Agendas, Actors, and Practices in Western Hungary/Burgenland after World War I
Herausgegeben von Hannes Grandits, Ibolya Murber, and Katharina Tyran
Das 2025 erschienene Buch The Disputed Austro-Hungarian Border: Agendas, Actors, and Practices in Western Hungary/Burgenland after World War I untersucht die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Aushandlungsprozesse im westungarisch-burgenländischen Grenzraum nach dem Ersten Weltkrieg. Aus transnationaler Perspektive zeigt der Band, wie verschiedene Akteure, von Diplomaten und Beamten bis zu lokalen Gemeinschaften, an der Entstehung neuer Grenzen und Identitäten beteiligt waren. Zur Verlagsseite
Seit seiner Veröffentlichung wurde das Buch an verschiedenen Orten vorgestellt und diskutiert. Zwei Podcasts widmen sich dem Thema besonders ausführlich:
- RevDem - The Review of Democracy: "The Hungarian Border That Took Years to Draw" (16.10.2025)
In dieser Folge beleuchten Hannes Grandits und Katharina Tyran, wie die Grenzziehung zwischen Österreich und Ungarn keineswegs mit dem Vertrag von Trianon abgeschlossen war. Vielmehr zogen sich die Verhandlungen und Implementierungen über Jahre hin. Dabei werden nicht nur diplomatische Prozesse, sondern auch Alltagserfahrungen, Identitätsverschiebungen und soziale Folgen in den Blick genommen. Hier geht es zur Folge.
- RECET - Research Center for the History of Transformations: "Episode 70: The disputed Austro-Hungarian Border" (21.09.2025)
In dieser Folge sprechen Hannes Grandits und Katharina Tyran über die Entstehung und zentrale Thesen ihres Buches und diskutieren, wie Grenzen nach 1918 nicht nur politisch gezogen, sondern gesellschaftlich ausgehandelt und gelebt wurden. Zudem zeigen sie, was diese historischen Prozesse über Europa damals und heute verraten. Hier geht es zur Folge.
Darüber hinaus wurde das Buch bei folgenden Veranstaltungen vorgestellt:
- 22. November 2025 – Washington D.C., USA
Eine Roundtable-Diskussion im Rahmen der ASEEES Annual Convention 2025 wird sich der Bedeutung des Bandes für die internationale Grenz- und Regionalforschung widmen. Weitere Informationen folgen.
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19. September 2025 – Mattersburg, Österreich
Auf Einladung der Burgenländischen Forschungsgesellschaft und der Burgenländischen Landesbibliothek wurde das Buch im KUZ Mattersburg präsentiert und mit regionalen Expert:innen diskutiert. Weitere Informationen finden Sie hier.
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18. September 2025 – Budapest, Ungarn
Diese Buchvorstellung fand am Mitteleuropazentrum der Andrássy Universität Budapest in Kooperation mit dem Österreichischen Kulturforum Budapest statt. Die Berichterstattung über die Veranstaltung können Sie hier einsehen.
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19. Juli 2025 – Wien, Österreich
Auch auf der Central European History Convention 2025 wurde das Buch vorgestellt und diskutiert. Die internationale Tagung widmet sich der Geschichte der ehemaligen Habsburgermonarchie sowie ihrer Nachbar- und Nachfolgestaaten. Die Veranstaltung wurde vom Institut für Österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien in Zusammenarbeit mit dem CEH-C-Organisationsteam organisiert. Das vollständige Programm finden Sie hier.
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28. Mai 2025 – Berlin, Deutschland
Im Forschungskolloquium Südosteuropa an der Humboldt-Universität zu Berlin diskutierten Hannes Grandits und Katharina Tyran das Buch gemeinsam mit Gábor Egry. Weitere Informationen finden sich auf dem Einladungsflyer.

Vortrag an der Akademija nauka i umjetnosti Bosne i Hercegovine (ANU BiH)
Akademievortrag, 16.10.2025, Sarajevo
Prof. Hannes Grandits wurde eingeladen im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung der ANU BiH einen Vortrag zum Thema „Ustanak 1875. kao početak Velike istočne krize: o čemu se danas raspravlja?“ („Der Aufstand von 1875 als Beginn der großen Ostkrise: was wird heute darüber diskutiert?“) zu halten.
Im Zentrum des Vortrags stand die Analyse des Aufstands von 1875 in Bosnien und Herzegowina als Ausgangspunkt tiefgreifender gesellschaftlicher und politischer Umbrüche. Es ging dabei auch, um dessen Bedeutung im Rahmen der europäischen Großmächtekonflikte am Ende des 19. Jahrhunderts. Grandits betonte, dass dieser lokale Aufstand nicht isoliert zu betrachten sei, sondern Teil eines größeren Transformationsprozesses innerhalb des Osmanischen Reiches und Europas.
Der Vortrag wurde von mehreren Medien begleitet. Neben der Berichterstattung der Akademie (siehe Artikel & kurzen Videoclip), veröffentlichten auch Lokale Medien wie Radiosarajevo und Klix.ba Artikel über den Vortrag.
Den vollständigen Vortrag können Sie hier online ansehen.

7. Ostasiatische DAAD-Zentrenkonferenz an der Peking University
Konferenz, 05.-06.09.2025, Peking
Unter dem Thema „Ostasien und Europa im Zeitalter der Postglobalisierung“ fand Anfang September 2025 an der Peking University die 7. Ostasiatische DAAD-Zentrenkonferenz statt. Forschende aus China, Japan, Südkorea und Deutschland diskutierten die Folgen globaler Umbrüche für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in beiden Weltregionen.
Im Mittelpunkt standen Deglobalisierung, geopolitische Verschiebungen, die Zukunft gemeinsamer Werte sowie die Rolle der Geistes- und Sozialwissenschaften in einer zunehmend technokratischen Welt. Prof. Hannes Grandits hielt einen Vortrag zum Thema „Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine als Zeitenwende in der deutschen und europäischen Politik: Welche Folgen hat dies für die Globalisierung?“
Veranstaltet wurde die Konferenz vom Zentrum für Deutschlandstudien an der Peking University in Kooperation mit dem DAAD, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin. Ein kulturelles Rahmenprogramm, darunter ein Besuch der Verbotenen Stadt, rundete die Tagung ab.
Das vollständige Programm finden Sie hier.
