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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Geschichtswissenschaften

Ein kleines UNI-ABC

Blick auf die "Mensa Nord" in der Hannoverschen Straße. Foto: Martin Ibold; CC BY-SA 3.0

Hinweis: Bei dem folgendem Uni-ABC handelt es sich um eine leicht gekürzte Version des kleinen Uni-ABC aus dem "Erstsemester Wochen Informations Magazin für Studierende 15/16" (EWIMS) der FSI Geschichte unter der Creative Commons Lizenz cc by-nc-sa. Copyrightinhaber ist daher die Fachschaftsinitiative Geschichte der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

A   B   C   E   F   H   I   K   L   M   N   O   P   R   S     W

 

 

A wie:

AGNES

ist das Online-Vorlesungsverzeichnis der HU. Hier gewinnen die Studierenden für jedes Semester einen Überblick über das Lehrangebot, basteln sich ihren Semesterplan zusammen und melden sich für die Veranstaltungen und gegebenenfalls für ihre Prüfungen an.

 

B wie:

BAföG

steht für „Bundesausbildungsförderungsgesetz“. Die Finanzierung bildet meist das Hauptproblem eines jeden Studiums. Wer weder selbst genug Geld hat, noch von seinen Eltern unterstützt werden kann, hat Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung des Staates. Das Förderungsgeld besteht zur einen Hälfte aus einem zinslosen Kredit, zur anderen Hälfte aus einem staatlichen Zuschuss. Die Höhe der finanziellen Unterstützung wird grundsätzlich einkommensabhängig berechnet.

 

Beiträge/Gebühren

sind bei Immatrikulation bzw. Rückmeldung für jedes Semester an die Universität zu entrichten. Sie setzen sich aus einem Sozialbeitrag zum Studentenwerk, dem Beitrag für die Studierendenschaft, einem Entgelt für das Semesterticket sowie Verwaltungsgebühren zusammen.

 

C wie:

c.t. und s.t.

C.t. bedeutet „cum tempore“, also „mit Zeit“, und weist darauf hin, dass die Lehrveranstaltung erst 15 Minuten nach der vollen Stunde beginnt (das sogenannte Akademische Viertel). 8:00 c.t. heißt folglich, dass die Veranstaltung um 8:15 beginnt. S.t. bedeutet hingegen „sine tempore“, die Veranstaltung beginnt zur vollen Stunde. Achtung: Wenn nicht explizit „s.t.“ vermerkt ist, beginnt die Veranstaltung immer „c.t.“.

 

CMS

steht für den Computer- und Medienservice. Er betreut alle technischen Einrichtungen und Probleme. Neben Computern und diversem Service stellt Ihnen das CMS auch zahlreiche kostenlose Software zur Verfügung.

 

Compass

ist der Name des Studierendenservices, der für die Immatrikulation, Rückmeldung, Beantragung von Urlaubssemestern und die Verwaltung Ihrer persönlichen Daten gegenüber der Universität verantwortlich ist. Dem Studierendenservice begegnen Sie in der Regel nur zu Studienbeginn und -ende. Urlaub, also das sogenannte „Urlaubssemester“, muss beim Immatrikulationsbüro unter Angabe der Gründe beantragt werden. Während der Beurlaubung ruht Ihr Recht Leistungsnachweise zu erhalten. Dies gilt nicht für Prüfungen, soweit die Bedingungen für die Prüfung schon vor der Beurlaubung erfüllt wurden. Urlaubssemester zählen  nicht als Fachsemester, aber als Hochschulsemester.

 

E wie:

E-Mail

ist ein wesentliches Mittel in der alltäglichen Universitätskommunikation. Die Uni stellt Ihnen über Squirrel-Mail eine eigene HU-E-Mail-Adresse. Bedenken Sie aber, dass sie mit Ihrer Exmatrikulation verfällt.

 

Exmatrikulation

bedeutet die Abmeldung des Studierenden von der Uni. Unfreiwillig passiert das meistens, wenn Sie Sich trotz Mahnung nicht zurückgemeldet haben. Auch bei dreimaligem Versagen einer Pflichtprüfung scheidet man zwangsweise aus dem jeweiligen Studiengang aus. Bei Überschreiten der Regelstudienzeit muss der Nachweis der Prüfungsberatung erbracht werden, sonst droht die Exmatrikulation.

 

F wie:

Fachsemester

ist die Anzahl von Semestern, die innerhalb eines bestimmten Studiengangs absolviert wurden. Auslandssemester und Praktikumszeiten zählen dabei mit. Demgegenüber stehen die Hochschulsemester, die Ihre gesamte Zeit erfasst, die Sie an Universitäten immatrikuliert waren.

 

H wie:

Hausarbeit

ist eine schriftlich zu erbringende Leistung der Studierenden. Diese selbständige schriftliche Arbeit hat je nach Seminartyp einen unterschiedlichen Umfang. Oft ist die Hausarbeit eine Ausarbeitung eines mündlich vorgetragenen Referates oder eine weitere Vertiefung eines Seminarthemas.

 

Hochschulsport

bietet nicht nur zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, sondern ist auch gern besucht. Beobachten Sie daher am besten das Angebot und tragen Sich bei Interesse frühzeitig in die Online-Listen ein.

 

I wie:

Immatrikulation

oder auch die Einschreibung an der Hochschule ist ein Verwaltungsvorgang. Wenn Sie Ihre Immatrikulationsbescheinigung erhalten haben, sind Sie Student_in an der Hochschule aufgenommen und damit Mitglied der Humboldt-Universität. Sie ist unbefristet, muss aber zu jedem Semester durch die Rückmeldung erneuert werden.

 

K wie:

Kinosaal

befindet sich Unter den Linden 6, Raum 1115. Er steht studentischen Aktivitäten zur Verfügung und wird auch für diverse Filmvorführungen genutzt.

 

KOBV

Der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) ist nicht nur der Zusammenschluss aller Hochschulbibliotheken, aller öffentlichen Bibliotheken und vieler Spezialbibliotheken in Berlin und Brandenburg, sondern das wohl wichtigste Instrument zur LiteraturSemirecherche für Berliner Studierende. Der KOBV ist frei über die Adresse www.kobv.de zu erreichen. Es lohnt sich, zwei oder drei Stunden zu investieren, um seine Funktionen und Möglichkeiten kennenzulernen. Der KOBV dient unter anderem dazu, nach einem bestimmten Medium, das uns nicht in der HUB oder der Stabi zugänglich ist, in anderen Berliner und Brandenburger Bibliotheken ausfindig zu machen. Des Weiteren ist es mittels des KOBV möglich, diese Medien über die kostenpflichtige Fernleihe in die HU Bibliothek zu bestellen. Besonders interessant sind jedoch die KOBV-VKs. Diese Virtuellen Verbundkataloge ermöglichen die Literatursuche in besonderen Fachgebieten. Hier sei vor allem der VK Judaica für die speziell jüdische Geschichte hervorgehoben. Über den KOBV erschließen sich auch weitere Berliner Bibliotheken, die Studierende der Humboldt-Universität entweder kostenfrei, oder zu günstigen Konditionen nutzen können. http://www.kobv.de

 

L wie:

Lehramtsoption

Das Studium mit Lehramtsoption ist bis tief in das Masterstudium hinein nicht verbindlich, was Ihre zukünftige Berufsorientierung betrifft. Sie haben sich mit der Immatrikulation daher noch nicht für ein Leben als Lehrerin oder Lehrer verpflichtet. Sollte das Studium Ihnen andere Anreize in den fachwissenschaftlichen, kulturellen oder politischen Berufszweigen bieten, können Sie Sich im weiteren Studienverlauf trotz Lehramtsoption auch für diese qualifizieren.

 

M wie:

MAP

ist die Modulabschlussprüfung, die Ihnen am Ende eines Moduls bevorsteht. Sie soll alle Bereiche des von Ihnen belegten Seminars abprüfen, in der Einführungsphase besteht sie aus einer Präsentation oder einer mündlichen Prüfung.

 

Matrikelnummer

ist entlehnt aus dem Lateinischen matricula, einer Verkleinerungsform von matrix (zu Deutsch eigentlich Stammmutter). Eine Deutung, wie die Matrikel im 14. Jahrhundert zum Hörerverzeichnis der Universität geworden ist, besagt, dass im Metroion von Athen, der Tempel der Muttergottheit Kybele, das Staatsarchiv aufbewahrt wurde. Heute ist die Matrikelnummer Ihre Identifikationsnummer, die Sie mit der Immatrikulation bekommen. Sie ist auf Dokumenten wie dem Studierendenausweis oder der Immatrikulationsbescheinigung zu finden. Weil sie anders als Ihr Name nur Ihnen und dem Immatrikulationsbüro bekannt ist, dient sie häufig zur Anonymisierung von Klausuren, öffentlichen Aushängen und als Benutzerbezeichnung in der HUB.

 

Modulbogen

Früher wurde Ihnen die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltungen durch den sogenannten „Schein“ bestätigt. Mittlerweile läuft dieser Nachweis aber über die Modulbögen, auf dem die erfolgreiche Teilnahme an allen zum betreffenden Modul gehörenden und von Ihnen besuchten Lehrveranstaltungen bestätigt und die Noten Ihrer MAP festgehalten werden. Um Ärger mit dem Prüfungsamt zu vermeiden, sollten Sie Ihre Modulbögen gut aufbewahren und nicht verlieren.

 

Moodle

bezeichnet die interne Kursmanagementplattform der HU. Zu vielen anderen Lehrveranstaltungen muss man sich außer in AGNES auch hier anmelden. Mit Moodle können Lehrveranstaltungen online begleitet werden. Auf Moodle stehen Seminarplan, Literatur und Kommunikationsräume bereit. Eine Einführung finden Sie auf der Moodle-Startseite.

 

N wie:

N.N.

ist die Abkürzung für: „nomen nescio“ (dt.: „den Namen weiß ich nicht“). Wenn Ihnen ein N.N. im Vorlesungsverzeichnis begegnet, bedeutet dies, dass für diese Lehrveranstaltung noch kein_e Dozent_in feststeht.

 

Nebenhörer

sind Studierende, die an einer Universität immatrikuliert sind und an einer anderen Universität ergänzende Lehrveranstaltungen ihres Studienganges belegen möchten. Sie können sich als Nebenhörer registrieren lassen. Diese Registrierung begründet kein Mitgliedschaftsverhältnis zu der anderen Universität. Um als Nebenhörer_in an einer Lehrveranstaltung teilnehmen zu dürfen, muss u. U. das Einverständnis der Lehrenden eingeholt, sowie ein Antrag beim Immatrikulationsbüro der anderen Universität ausgefüllt werden.

 

O wie:

Orbis

sollte einer der ersten Anlaufpunkte für ein geplantes Auslandssemester sein. Studierende, die bereits ein Semester im Ausland verbracht haben, stellen Ihnen bei Orbis ihre Erfahrungen zur Verfügung und begleiten Sie gern während der Planung Ihres Auslandssemesters.

 

P wie:

Praktikum

bietet Ihnen die ernsthafte Möglichkeit Ihre Fertigkeiten aus dem Studium auf ihren Wert in der Praxis zu überprüfen und Kontakte in die Berufswelt zu knüpfen. Die Anrechenbarkeit einer Tätigkeit als Praktikum ist mit dem oder der Praxisbeauftragten abzusprechen. Arbeiten in Bibliotheken, Forschungs- und Kultureinrichtungen zählen wohl zu den beliebtesten Praktikumsplätzen. Tendenziell spräche bspw. aber auch nichts gegen ein Praktikum beim Steinmetz, wenn Sie die Arbeit als Restaurator interessiert. Hilfreich ist hierbei auch die Praxisbörse der Universität.

 

Prüfungsbüro

ist nach der Studienberatung Ihre Anlaufstelle für Fragen rund um die Scheinanrechnung und die Prüfungsangelegenheiten. An sie wenden Sie Sich auch in Fragen der Studienabschlussarbeit.

 

R wie:

Regelstudienzeit

gibt vor, wie lange ein Studium im Normalfall dauern sollte. Im BA beträgt die Regelstudienzeit (inklusive Bachelorarbeit) sechs Semester, im MA vier. Der Gesamtumfang des Bachelorstudienganges beträgt 5.400 Stunden, welche auf 900 Stunden pro Semester verteilt sind. Die Lehrveranstaltungszeit (Präsenzzeit) beträgt in der Regel ca. ein Drittel des Gesamtstundenumfangs. Die restliche Zeit ist der Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen vorbehalten.

 

Rückmeldung

bedeutet, dass Sie Sich semesterweise für das kommende Semester zurückmelden müssen, um Ihre Immatrikulation zu verlängern. Die Rückmeldung erfolgt automatisch, wenn Sie Ihre bezahlen. Aber Achtung, die Termine sind bereits im Februar bzw. Juli, Nachzügler müssen eine Säumnisgebühr bezahlen.

 

S wie:

Semesterticketzuschuss

können alle Studierenden der HU zum Semesterticketbeitrag beantragen. Zuschüsse werden je nach sozialer Lage und Härte gewährt. Nähere Infos finden Sie auf der Seite des Semesterticketbüros des RefRats.

 

Studiengangwechsel

ist in den Reformstudiengängen (Bachelor und Master) längst kein Einzelfall mehr. Sobald Sie merken, dass sich eines Ihrer Studienfächer als absolute Fehlentscheidung entpuppt, sollten Sie Sich an die Studienberatung wenden.

 

V wie:

Vorlesungsverzeichnis

(VV) und Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (KVV) umfassen das Angebot von Lehrveranstaltungen für ein Semester. Zudem enthält es wichtige Adressen, Termine und Ähnliches. Im Gegensatz zum allgemeinen VV enthält das KVV ausführliche Kommentare und Literaturhinweise zu den einzelnen Lehrveranstaltungen. Mittlerweile wird es nur noch im Internet unter Agnes angeboten.

 

W wie:

Wahlen

werden Sie während des Studiums in vielfacher Weise begegnen. Weil diese Wahlen Ihre Interessensvertretung bestimmen, sollten Sie sie unbedingt wahrnehmen. Für Studierende sind besonders die Wahlen des StuPas, des InstRates, des FakRates, sowie des Akademischen Senats und der Frauenbeauftragten von Bedeutung.