Humboldt-Universität zu Berlin - Digital History

Datenbank jüdischer Gewerbebetriebe in Berlin

Ein Projekt der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz und des Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V., seit 2020 in Kooperation mit dem Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

Datenbank jüdischer Gewerbebetriebe.pngDie Datenbank “Jüdische Gewerbebetriebe in Berlin 1930–1945”  ist Grundlage der Studie “Ausverkauf. Die Vernichtung jüdischer Gewerbetätigkeit in Berlin 1930–1945“ und der Ausstellung „Verraten und Verkauft. Jüdische Gewerbebetriebe in Berlin“.

Auf der Basis der Zentralhandelsregisterbeilage des „Deutschen Reichsanzeigers und Preußischen Staatsanzeigers“ sowie der Auswertung verschiedener Aktenbestände, zeitgenössischer Zeitungen, Adress- und Handbücher und Druckschriften vereint die Datenbank die wichtigsten Grunddaten von über 8.000 Unternehmen, die ab 1933 nachweislich als jüdisch betrachtet und mithin verfolgt wurden. Konkret sind Informationen über Firma, Adresse, Rechtsform, Branche, Eintrag und Löschung der Firma, sowie Änderungen der Gesellschafter und Geschäftsführung samt den Quellenverweisen hinterlegt. Zudem enthält die Datenbank die Rohdaten von rund 44.000 weiteren Unternehmen, bei denen nicht anzunehmen war bzw. nicht (sicher) nachgewiesen werden konnte, dass sie als jüdisch verfolgt worden sind.

Projektbearbeiter und Kontakt: Thomas Meyer

Zur Webseite des Projektes: hier

 
Zugehörige Publikationen:
  • Christoph Kreutzmüller: Ausverkauf - Die Vernichtung der jüdischen Gewerbetätigkeit in Berlin 1930–1945, Berlin 2011.