Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Geschichtswissenschaften

Der Förderverein des Instituts für Geschichtswissenschaften

Seit der Gründung im Jahr 1997 sieht der „Förderverein des Instituts für Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin e. V.“ seine Aufgabe darin, das Institutsleben durch Veranstaltungen zu bereichern und gezielte finanzielle Unterstützung dort zu leisten, wo öffentliche Mittel ausbleiben.

„Zweck des Vereins ist die ideelle und materielle Förderung von Studium, Lehre und Forschung am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Insbesondere fördert der Verein den Zusammenhalt des Instituts und wirkt darüber hinaus an der Außendarstellung desselben mit. Der Verein versteht sich als Bindeglied zwischen aktiven und ehemaligen Institutsmitgliedern.“ (Auszug aus der Satzung)

Zu den alljährlich durch den Förderverein organisierten Veranstaltungen zählen der Droysen-Cup (im Januar), die Droysen-Lecture (im Sommersemester) und die Absolvent:innenfeier (zum Ende des Sommersemesters). Außerdem zeichnet der Förderverein jedes Jahr die beste Bachelor- und die beste Masterarbeit mit dem Droysen-Preis aus. Ferner werden immer wieder einzelne studentische Initiativen und Projekte am Institut für Geschichtswissenschaften gefördert, derzeit der „Forschungstag“ und der „Preis für gute Lehre“ (siehe Fördermaßnahmen).

Der Verein finanziert sich fast ausschließlich durch die Mitgliedsbeiträge. Die Mitgliedschaft steht allen interessierten Personen und Institutionen offen. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge ist nach Status abgestuft und liegt für Studierende derzeit bei 12 Euro im Jahr. Der Förderverein lädt insbesondere die Alumni des IfG zu einer Mitgliedschaft im Förderverein ein.

Aktuell: Fotos vom Droysen-Cup 2026

Am 17. Januar hat der Droysen-Cup 2026 stattgefunden. Mitgespielt haben in diesem Jahr acht Teams. Gewonnen hat das Team der Alten Geschichte.

Droysen Lecture 2026

Wann: 27. Mai, 18 Uhr
Wo: Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin
Wer: Andreas Wirsching (Historiker, ehem. Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München)

Anmeldung erwünscht unter folgendem Link.

Geschichtswissenschaft und Gegenwart. Eine Beziehungsgeschichte vom 19. Jahrhundert bis heute

 

Historiker und Historikerinnen stehen immer in ihrer Gegenwart. Der „Sehepunkt“ historischer Forschung ist daher unaufhebbar mit den Strömungen seiner jeweiligen Zeit verflochten. Der Vortrag erkundet biographische Motive und epistemische Folgen anhand systematisch ausgewählter, vergleichender Beispiele.

Damit adressiert Andreas Wirsching zentrale erkenntnistheoretische Probleme und nicht zuletzt die Frage, inwieweit ein „objektiver“ Blick auf die Geschichte möglich ist. Zwischen der unausweichlichen Subjektivität der eigenen Zeitgebundenheit und der Notwendigkeit, die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Vergangenheit nachvollziehbar und intersubjektiv kommunizierbar zu machen, besteht eine dauerhafte methodische Spannung. Sie ist für sich genommen ein bedeutsames historiographiegeschichtliches Thema, das sich mit dem Blick auf konkrete Biographien und Konstellationen schärfen lässt. Indem der Vortrag einen weiten historischen Bogen schlägt, wirft er zugleich die Frage auf, wieweit sich aus der Geschichte der Geschichtswissenschaft auch methodisch „lernen“ lässt. Ändern sich nur die Forschungsgegenstände und -fragen, während die Grundproblematik im Wesentlichen die gleiche bleibt? Oder ist es der Geschichtswissenschaft möglich, konkrete methodische Fortschritte zu machen?